Autor: adminfse

  • Pop-Up Weihnachsaktion

    Pop-Up Weihnachsaktion

    Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Gästen, Nachbar:innen, Helfer:innen, Waffelbäcker:innen, Sänger:innen, Musiker:innen, Kolleg:innen sowie Freunden und Familien bedanken, die an unserer Weihnachtsaktion teilgenommen haben und somit zu einem tollen Jahresabschluss beigetragen haben.

    Wir freuen uns auf all die schönen Momente, die wir 2025 mit Euch in unserem Nachbarschaftsgarten erleben dürfen.

    Bis bald,

    Max, Benjamin und Wolfgang

    #Inklusion #nachbarschaft #flingern #gemeinsamsingen

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  • Rheinische Post zu Besuch

    Rheinische Post zu Besuch

    Der Redakteur Christopher Trinks von der RP Düsseldorf war bei uns am Bauwagen zu Besuch. Er hat sich über unsere Arbeit informiert und mit zwei Klienten:innen und einer Nachbarin gesprochen. Aus dem Gespräch ist ein schöner Artikel entstanden.

    Wir möchten uns herzliche bei den Kollegen von der Freizeiteinrichtung Icklack für ihre Unterstützung bedanken!

    Über den Link könnt ihr den vollständigen Artikel aufrufen: https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-nachbarschaftsgarten-will-inklusion-und-teilhabe-foerdern_aid-120907313

    #Inklusion #nachbarschaft #flingern

  • Aktionstag

    Aktionstag

    Im Rahmen des IGL Projektes „Gemeinsam wachsen!“ wurden am Gartenbauwagen – auf dem Gelände der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Icklack in Düsseldorf Flingern – neue barrierefreien Hochbeete aufgestellt und bepflanzt. Eingebettet wurde die Aktion in den Social Day, den die Diakonie Düsseldorf mit dem Partner Commerz Real initiiert hatte und bei dem sich über 60 Mitarbeiter:innen des Unternehmens einen Tag lang ehrenamtlich für soziale Projekte engagierten.


    Bei dieser Aktion wurden auch die neuen unterfahrbaren Rolli-Hochbeete aufgestellt und bepflanzt. Die neuen Hochbeete wurden ebenfalls im Rahmen des Projektes “Gemeinsam wachsen” angeschafft. Ziel des Projektes ist es, einen mobilen Nachbarschaftsgarten als inklusiven Lernort zur Persönlichkeitsstärkung und Befähigung in Düsseldorfer Stadtteilen zu realisieren. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert.


    ”Der Tag war sehr interessant. Es waren viele Leute da. Ich habe Blumen gepflanzt und den Leuten erzählt, was wir machen. Die neuen Hochbeete sind wie Tische. Die Rollstuhlfahrer können darunter fahren und auch Blumen pflanzen. Ich habe auch die Stäbe gemessen, die waren zu lang und wurden dann abgesägt. Die Stäbe halten die Hochbeet zusammen. Ich komme gerne zum Bauwagen!” Elisabeth Hermanns


    Der Tag endete mit einem gemütlichen Mittagessen mit zahlreichen Klient:innen der IGL, Bewohner:innen des Stadtteils sowie den Mitarbeiter:innen der Commerz Real. Trotz des Regens herrschte eine tolle Stimmung mit einem reichhaltigen Catering und vielen netten Begegnungen.

  • Tag der nachhaltigen Mobilität

    Tag der nachhaltigen Mobilität

    Die IGL hat mit der „Schnellen Elle“ und dem „Doppelten Lottchen“ am Tag der nachhaltigen Mobilität 2024 teilgenommen und ihr umfangreiches Angebot vorgestellt.

    Neben Probefahrten über das Veranstaltungsgelände wurden zahlreiche gute Gespräche geführt. Herzlichen Dank für die wunderbare Unterstützung im Pavillon und die ehrenamtlichen Fahrten mit dem Parallel-Tandem!

    Hier findet Ihr den Bericht der Internetzeitung Ddorf-Aktuell:

    Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.ddorf-aktuell.de zu laden.

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  • Klompen-Empfang

    Klompen-Empfang

    Das IGL-Rikscha-Team bedankt sich herzlich für die Einladung. Es war uns eine große Freude, das Klompen-Königspaar 23/24 des St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf-Holthausen 1925 e.V. feierlich zu verabschieden!

  • Grenzen öffnen – Nachbarn sein: Sommerfest im Märchenland

    Grenzen öffnen – Nachbarn sein: Sommerfest im Märchenland

    Unter dem Motto „Grenzen öffnen – Nachbarn sein“ fand am Samstag, den 31. August, zum fünften Mal das Sommerfest im Märchenland statt. Das Fest soll Menschen die Gelegenheit bieten, ihre Nachbarn in lockerer Umgebung kennenzulernen.

    Neben einem abwechslungsreichen Programm mit vielen Angeboten wie Parcours, Hüpfburg, Dosenwerfen und Livemusik der Band „Palazzo & Friends“ war auch die In der Gemeinde leben gGmbH mit ihrem inklusiven Rikscha-Angebot dabei. Zudem haben einige Klienten:innen der IGL das Fest besucht und das musikalische Programm spontan mitgestaltet.

    „Es war eine gelungene und sehr gut besuchte Veranstaltung.“ sagt Benjamin Freese, Verantwortlicher für die Stadtteil-Rikschas. „Nach den vielen Fahrten zwischen 13 und 18 Uhr habe ich die Sonne im Nachgang ordentlich gespürt.“ fügt er lächelnd hinzu.

    Organisiert wurde das Fest vom Netzwerk Hellweg/Märchenland. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss der im Sozialraum agierenden Akteure – wie z.B. der Evangelische Emmaus Kirchengemeinde, dem Stadtteilladen, den Familienzentren „zentrum plus“ und Jugendzentrum, sowie den Wohnungsgesellschaften, der Seniorenhilfe, dem Amt für Soziales und Jugend, der Bezirkspolizei und der Stadtbücherei Flingern.

  • Schnelle Elle in Aldenhoven

    Schnelle Elle in Aldenhoven

    Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft aus Aldenhoven feierte im Juli ihr Schützenfest. In diesem Jahr war eine Rikscha aus Düsseldorf dabei, um das Königspar zu chauffieren. „Meine Frau ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch den Einsatz der Rikscha wurde es meiner Frau ermöglicht, trotz ihrer Multiple Sklerose Erkrankung, die Umzüge und Paraden durchs Dorf in vollen Zügen zu genießen und mitzuerleben“, so Jochen Daumen. „Die Rikscha ist sehr gut bei den Menschen angekommen. Die Leute, wie auch wir, waren sehr begeistert. Wir möchten uns nochmals sehr herzlich bedanken!“ 

    Königspaar Jochen und Petra Daumen in der festlich geschmückten Rikscha
    Königspaar Jochen und Petra Daumen in der festlich geschmückten Rikscha
  • Doppelte Lottchen: Parallel-Tandem hat endlich einen Namen

    Doppelte Lottchen: Parallel-Tandem hat endlich einen Namen

    Nach Wochen voller Regen und Hagel zeigte sich der April an seinem letzten Donnerstag von seiner besseren Seite und bescherte der Tauffeier des neuen Tandemrads standesgemäß niederschlagsfreies Radelwetter.
    So war es nicht verwunderlich, dass der Platz der Diakonie gegen 16 Uhr nicht nur mit Klient:innen der IGL sondern auch mit Interessierten aus der Nachbarschaft gut gefüllt war, als Tobias Lamers, Geschäftsführer der IGL, das Mikrofon ergriff, um die Anwesenden zu begrüßen.


    Auch Bürgermeisterin Carla Gerlach, die heute in Vertretung des Oberbürgermeisters erschienen war, zeigte sich hocherfreut über so viel Interesse. Sie lobte die Kreativität, die in dem Projekt steckt: „Ich finde es toll, dass man sich überlegt, wie man mobilitätseingeschränkten Menschen deutlich mehr Mobilität ermöglichen kann. Man muss erstmal auf so eine Idee kommen, ein Parallel-Tandemrad anzuschaffen.“ In ihrer Rede, die für sie als Taufpatin des Tandemrads deutlich länger ausfiel als die der anderen Redner:innen und voll des Dankes an alle Beteiligten war, rühmte sie den wertvollen Beitrag des Projekts zur Inklusion und zur dringend notwendige Verkehrswende: „Düsseldorf ist eine Stadt, die für alle da sein muss, die hier leben. Und da müssen wir uns alle Mühe geben, Möglichkeiten zu finden, dass das auch tatsächlich mit Leben gefüllt werden kann“, sagte die bekennende Radlerin, die nach eigenerer Aussage alle privaten Wege mit dem Fahrrad erledigt und hofft, dass sich weitere Stadtteile dem Projekt anschließen: „Ich würde mich sehr dafür einsetzen, diese Räder anzuschaffen.“


    Nachdem auch Bezirksbürgermeister Phillip Schlee, der sich seit 2021 in der Bezirksvertretung 2 für den inklusiven Nachbarschaftstreff in Flingern stark macht und so mit in seinem Bezirk sowohl den Bauwagen am Vielplatz als auch die heute eingeweihte Fahrradgarage mitermöglichte, seinen Dank aussprach, machte Birgit Muéll, Leiterin der Abteilung Radverkehr im Amt für Verkehrsmanagement aus ihrer Freude über den schönen Anlass des Besuchs keinen Hehl: „Sonst muss ich mich vor der Politik immer rechtfertigen, warum wir Parkstände und Fahrspuren wegnehmen.“ Heute – so sagte sie – sei sie einfach glücklich, einen positiven Beitrag zur Verkehrswende zu leisten. Der Fahrradverkehr trägt eine Menge dazu bei, wenn Düsseldorf als Landeshauptstadt klimaneutral werden will. „Wir können uns durchaus vorstellen, in Zukunft mit unserer neuen Abteilung zur Förderung des Radverkehrs häufiger mit Ihnen zusammen Projekte zu machen und das als festen Punkt in unser Programm aufzunehmen. Einfach weil ich glaube, dass das eine ganz wichtige Sache ist, um auf dem Weg in die Klimaneutralität alle Menschen teilhaben zu lassen.“


    Mit diesen hoffnungsvollen Worten übergab Birgit Muéll das Mikrofon an Benjamin Freese, der als Projektverantwortlicher nun das Tandemrad mit all seinen Besonderheiten vorstellte. Unterstützt wurde er dabei von den beiden Klientinnen Monika Kybarth und Doris Betz, die das speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Einschränkungen konfigurierte Parallel-Tandemrad ausprobiert und mitausgesucht haben.


    Und da „Parallel-Tandamrad“ ein sperriger Name ist, der nicht recht zu den bestehenden Rikschas „Schnelle Elle“ und „Flotte Lotte“ passen will, rief Taufpatin Carla Gerlach zur Wahl des Namens auf. Aus diversen eingegangenen Namensvorschlägen wurden im Vorfeld drei Favoriten ausgewählt, die nun per Applausometer zur Abstimmung standen. Das „Doppelte Lottchen“ konnte sich dabei eindeutig gegen ihre Konkurrenten „Schnieke Ike“ und „Jöckel Jupp“ durchsetzen. Das Ergebnis war nicht weiter überraschend, wie Benjamin Freese im Anschluss verriet: „Bei unserem Aufruf für die Namensvorschläge, der an ein Gewinnspiel geknüpft war, wurde das „Doppelte Lottchen“ insgesamt sechs Mal vorgeschlagen. Somit gibt es auch sechs Gewinner:innen, denen ich gleich im Anschluss ihren Gutschein für eine Fahrt durch Flingern überreichen kann.“


    Nach der gemeinschaftlichen Namensgebung, die Carla Gerlach Kraft ihres Amtes als Patin feierlich bestätigte, konnte auch die Garage eingeweiht werden. Klaus Hühn, Hildegard Drews und Caroline Wegert aus dem Matthias-Claudius-Haus durchschnitten gemeinsam das grüne Band. Den Abschluss des offiziellen Programms vollzog Pastor und Vorstandsvorsitzender der Diakonie Michael Schmidt, der allen Menschen, die fahren, den Menschen, die gefahren werden und allen Anwesenden Gottes Segen aussprach und versprach, gut aufzupassen, dass die „Schnelle Elle“ und das „Doppelte Lottchen“ im Winter in ihrer Garage nicht frieren.


    Frieren musste auch an diesem Tag niemand, denn das kirchlich-diakonische Kaffeemobil „Evie“ versorgte alle Anwesenden mit warmen Getränken und herzlichen Gesprächen. Das war besonders hilfreich, als sich nach den absolvierten Programmpunkten eine kleine Menschentraube an der eigens eingerichteten Haltestelle sammelte, um eine Probefahrt mit dem neuen Rad zu machen.


    „Mir ist es ein besonderes Anliegen den fünfzehn aktiven Strampler:innen zu danken. Ohne ihren tatkräftigen und ehrenamtlichen Einsatz würden unsere Quartiersräder wohl durchweg in den Garagen stehen. Und das nicht nur im Winter.“ sagte Tobias Lamers im Anschluss an diese durchweg gelungene Veranstaltung.

    Text: Katja Bieker
    Fotos: Bernd Schaller

  • IGL

    IGL

    Menschen mit Behinderungen wissen selbst am Besten, was sie für ihr Leben brauchen. Sie brauchen aber Hilfe dabei, die Unterstützung zu bekommen, die sie benötigen. Die In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) berät und begleitet Menschen mit kognitiven und mehrfachen Behinderungen – dort, wo sie leben und auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ausgerichtet.

    „Für jede und jeden ein passendes Angebot“

    Die IGL unterstützt Menschen mit Behinderungen und Angehörige auf der Suche nach passenden Unterstützungsleistungen. Immer mehr Klient:innen vertrauen dabei auf das Ambulant Betreute Wohnen, das ein Leben in den eigenen vier Wänden möglich macht. Außerdem bieten die IGL auch gemeinschaftliche Wohnformen mit spezialisierten Angeboten an.

    Mehr über die IGL unter https://igl-duesseldorf.de

  • Parallel-Tandem und Fahrradbox

    Parallel-Tandem und Fahrradbox

    Unsere Klienten:innen haben den Wunsch geäußert, selbst sportlich aktiv zu werden. Aus diesem Grund ist die Idee entstanden, das bestehende Rikscha-Angebot um ein Parallel-Tandemrad zu ergänzen. Das Rad wurde gemeinsam mit einer Klientin aus dem Haus Am Falder und einer Klientin aus einer Wohngemeinschaft bei einem Fachhändler ausprobiert und schließlich speziell konfiguriert. Beim Parallel-Tandem mit elektrischer Motorunterstützung sitzen Fahrgast und Fahrer:in nebeneinander – beide treten in die Pedale, haben eine gute Sicht und können gut miteinander kommunizieren. Die Sitze können mithilfe eines Hebels auf den gewünschten Sitzabstand eingestellt werden und sind drehbar, wodurch das Aufsteigen noch einfacher wird. Durch das gewählte Zubehör (z.B. Fußschale, Tretkurbelverkürzung, Halterung für Rollator bzw. Klapprollstuhl) kann ein weiterer Personenkreis vom Angebot profitieren. Bereits im Januar konnte das neue Parallel-Tandem vom Händler abgeholt werden. 

    „Unser Dank gilt der Aktion Mensch, der Bezirksvertretung 2, dem Amt für Verkehrsmanagement und den privaten Spendern, die den finanziellen Rahmen für den Kauf des neuen Rads und der Garage geschaffen haben, sowie der Diakonie Düsseldorf, die die Installation unserer Fahrradbox auf ihrem Campus am Platz der Diakonie ermöglicht hat. Wir hoffen, dass sowohl Klient:innen der IGL als auch der Diakonie von diesem Angebot profitieren.“ sagt Andreas Diederichs, Geschäftsführer der IGL.

    Mitte März wurde die neue Fahrradgarage auf dem Platz der Diakonie in Flingern errichtet. Die Fahrradbox wurde bereits vom neuen Parallel-Tamdem und der „Schnellen Elle“ bezogen. 

    Die Doppelgarage mit ihren dunkelgrauen Verkleidungsplatten wird sich im Laufe der Zeit noch optisch anpassen und eine ähnliche Sichtbeschaffenheit annehmen wie die anderen Container auf dem Campus. Der Prozess dauert allerdings einige Monate und ist abhängig von der Menge an Regen, der die Oberflächenkorrosion begünstigt (Cortenstahl).

    Aktuell suchen wir Namensvorschläge für das Parallel-Tandem! Ihr könnte Eure Namensvorschläge für das neue Fahrrad bis Ende März über das Kontaktformular einreichen. Wir treffen dann eine kleine Vorauswahl und am 25. April wird schließlich den Favoriten gemeinsam abgestimmt. Der Sieger / die Siegerin gewinnt einen Gutschein für eine unvergessliche Tour mit dem neuen Rad durch Düsseldorf!

  • Rollende IGL: Quartiers-Rikschas beim Veedels-Zoch

    Rollende IGL: Quartiers-Rikschas beim Veedels-Zoch

    Wie bereits im vergangenen Jahr waren die Quartiers-Rikschas der IGL beim Veedels-Zoch in Düsseldorf-Eller mit vielen hunderten Menschen dabei. Viele Klienten:innen aus unterschiedlichen Bereichen der IGL waren dabei, als die Rikschas um 11.11 Uhr bei leichtem Regen Aufstellung nahmen. Dieser tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die ausgelassene Freude der Närrinnen und Närren wurden mit strahlendem Sonnenschein zum Zoch-Beginn belohnt. Mit der Startnummer 2 und unter dem Motto „Für ein Recht auf Wind in den Haaren“ waren die zwei Rikschas und das nagelneue Parallel-Tandem der IGL fester Bestandteil des Zochs und chauffierten über die 2,3km lange Umzugsstrecke all jene, die nicht so gut zu Fuß waren.

    Das von der Aktion Mensch geförderte und mit elektrischer Motorunterstützung ausgestattete Parallel-Tandem erfreute sich dabei besonderer Beliebtheit, da es den Mitfahrenden ermöglicht, selbst aktiv in die Pedale zu treten. Auch die Bürgerstiftung Düsseldorf war mit drei ihrer insgesamt acht Rikschas vertreten. „Es hat allen sehr viel Spaß gemacht, mittendrin zu sein und gemeinsam zu feiern. Wir waren insgesamt mit sechs Rädern dabei und ich bedanke mich bei allen ehrenamtlichen Rikscha-Fahrerinnen und -Fahrern für den tollen Tag“, fasst der Projektverantwortliche Benjamin Freese den Karnevalssonntag in Eller zusammen.

    Die Interessengemeinschaft Veedels-Zoch Eller e.V. hat ein Facebook-Album Veedels-Zoch 2024 – Der Zoch zusammengestellt und freut sich  auf ein Wiedersehen in 2025.

  • Gemeinsam gegen Einsamkeit

    Gemeinsam gegen Einsamkeit

    Im Rahmen des Werkstattgesprächs „Gemeinsam gegen Einsamkeit“ der CDU-Landtagsfraktion haben wir die IGL sowie unsere quartierbezogenen Ansätze und inklusiven Angebote vorstellt. Zu Beginn der Veranstaltung hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in seiner Videoansprache herausgestellt, dass „die Überwindung der Einsamkeit“ ein wichtiges Thema seiner Regierungszeit sei.

    In Nordrhein-Westfalen fühlen sich etwa 15 Prozent der Menschen einsam; es fehlt ihnen an Gemeinschaft (Enquetekommission „Einsamkeit“, S. 30). Einsamkeit existiert in unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, sie hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit. Insbesondere die Corona-Pandemie hat Einsamkeit und soziale Isolation in den Blickpunkt gerückt. Wir haben Menschen mit Behinderungen gefragt, wie sie die Pandemie erlebt haben? Auch konnten wir trotz der Schutzverordnungen Aktionen im Quartier mit Menschen aus besonderen Wohnformen durchführen.

    Im Werkstattgespräch wurden gemeinsam mit Vertretern:innen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft verschiedene Perspektiven von Einsamkeit diskutiert. Zudem wurde die Arbeit von Initiativen und zivilgesellschaftlichen Organisationen gewürdigt. Im Zuge von Stadtplanung und Quartiersentwicklung sollten öffentliche Räume zur Begegnung geschaffen werden, damit „Menschen wieder einen Ort haben, um einen Kaffee zusammen zu trinken und ins Gespräch zu kommen“. Für „konsumfreie Begegnungsstätten“ plädierte auch Arbeits-, Gesundheits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU). Unser inklusiver Nachbarschaftsgarten Flingern ist ein solcher Ort der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen. Zudem ermöglichen unser ehrenamtlichen Rikscha-Touren vielfältige Begegnungen. 

    Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und die vielen guten Gespräche!

  • Inklusives Angebot auf dem Vielplatz erhält Auszeichnung – Umweltpreis 2023

    Inklusives Angebot auf dem Vielplatz erhält Auszeichnung – Umweltpreis 2023

    Der inklusive Nachbarschaftsgarten auf dem Vielplatz in Flingern hat eine Auszeichnung erhalten. Wir arbeiten eng mit der PRO Düsseldorf-Initiative „platzgrün!“ (Gewinner Umweltpreis 2023) zusammen, um gemeinsam ökologisch wertvolle Orte für alle Menschen zu schaffen.

    Die größeren Baumaßnahmen auf dem Vielplatz sollen Anfang 2024 abgeschlossen werden, damit das Angebot dann zum Frühling weitergeführt werden kann. Aktuell befindet sich der Bauwagen auf dem Schützenplatz in Flingern. Danke an die Schützen für die super Unterstützung! Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betonte, dass der Bauwagen als Ort der Begegnung nach Abschluss der Arbeiten dauerhaft auf dem Platz stehen sollte. Wir freuen uns auf ein tolles Gartenjahr 2024.

    Die Internetzeitung Ddorf-aktuell berichtet über die Preisverleihung.

  • Rikscha-Kennenlernen

    Rikscha-Kennenlernen

    „Ich bin halbe Engländerin und komme mir vor wie bei den Royals!“

    Die „Flotte Lotte“ und die „Schnelle“ Elle waren in Wersten und Holthausen unterwegs und haben Seniorinnen und Senioren der Pro Senior Residenz durch den Ellbruch-Park gefahren. Die Kennenlern-Aktion kam sehr gut an! Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit und viele schöne Touren! 

  • Tour nach Zons

    Tour nach Zons

    Mit der Flotten Lotte und der Schnellen Elle haben wir eine schöne Fahrt nach Zons unternommen und dort ein leckeres Eis gegessen.

  • Rikscha-Tauffeier

    Rikscha-Tauffeier

    Und der Gewinner ist: Die „Schnelle Elle“. Mit diesem Namen rollt die zweite Quartiersrikscha der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) ab sofort durch Düsseldorf Lierenfeld und Flingern. Als Taufpate war Herr Bürgermeister Josef Hinkel angereist, der auch die Namensabstimmung moderierte.

    Im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums hat die Rheinwohnungsbau (RWB) gemeinsam mit dem Stiftungszentrum des Erzbistums Köln verschiedene Förderpreise vergeben. Unter den Gewinnern war auch die IGL, die bei der Anschaffung einer zweiten Quartiers-Rikscha unterstützte wurde.

    „Für mich ist es immer wieder toll zu erleben, welche Freude von den Fahrten ausgeht und wie schnell sich Gespräche mit anderen Menschen ergeben.“

    Zunächst begrüßte Benjamin Freese (IGL) die rund 50 Gäste bei bestem Frühlingswetter und erklärte, dass die Idee der ersten inklusiven Quartiers-Rikscha Düsseldorf von Menschen mit und ohne Behinderungen – in Anlehnung an den Ansatz Radeln ohne Alter – entwickelt und erprobt wurde. Unter dem Motto “Jeder hat ein Recht auf Wind in den Haaren” werden auf ehrenamtlicher Basis kostenlose Rikscha-Fahrten mit mobilitäseingeschränkten Personen mit und ohne Behinderungen unternommen.

    „Wir freuen uns sehr, dieses besondere Projekt der IGL unterstützen zu können. Auch ich würde mich im Alter gerne mit der Rikscha durch Düsseldorf kutschieren lassen.“

    Anschließend richtete Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der RWB, einige Worte an die Gäste.

    Catrin Dreyer, Geschäftsführerin der IGL, bedankt sich bei der Rheinwohnungsbau und dem Erzbistum Köln für den Förderpreis im Bereich Nachhaltigkeit. Das Thema Nachhaltigkeit hat bei der IGL einen besonderen Stellenwert, genauso wie unsere Maxime Unabhängigleben, Selbstständigleben und Einzigartigleben. 

    „Unsere Klient:innen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können auf diesem Wege ihren Kiez entdecken und mit ihren Nachbarn ins Gespräch kommen.“

    Im Anschluss übernahm Bürgermeister Josef Hinkel das Wort und moderierte mit viel Herzblut die Namensabstimmung der Quartiersrikscha. Zur Wahl standen die Namen „Jöckel Jupp“, „Heimat-Rikscha“ und „Schnelle Elle“. Durch Klatschen stimmten die anwesenden Gäste für die Namen ab und entschieden sich im Duell zwischen „Jupp“ und „Elle“ für die „Schnelle Elle“, die künftig mit ihrer Schwester „Flotte Lotte“ durch Düsseldorf fährt. 

    Bei der Abstimmung half Louisa (1 ½ Jahre), sie durfte auch gleich eine Rundfahrt machen.

    Um Gottes Segen für die zukünftigen (Mit-)Fahrer:innen bat Pfarrer Jochen Lütgendorf, Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde. Er hat Erfahrung als Taxifahrer und dabei selber erlebt, wie schnell Menschen ihm ihre Lebensgeschichten erzählt haben. „Die Fahrt mit der Rikscha ist Gemeinsamkeit auf Zeit“, findet er und lässt sich gern durch den Stadtteil fahren.

    Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feier konnten sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen austauschen und über das Angebot informieren sowie eine Probefahrt unternehmen. Beide Rikschen waren den Rest des Nachmittags im Dauereinsatz.

    Bürgermeister Josef Hinkel ließ es sich nicht nehmen, die Jungfernfahrt mit der „Schnellen Elle“ selbst als Fahrer durchzuführen. Er erzählt, wie das Fahrgefühl ein anderes ist, wenn sich die Rikscha in Kurven nicht so zur Seite neigen kann wie ein normales Rad. „Damit habe ich aber Erfahrung durch die Bäckerräder, die wir haben“, erzählt er.

    Elisabeth H. hat gerade ihre erste Mit-Fahrt durch Lierenfeld gemacht und strahlt mit der Sonne um die Wette, als sie aus der Rikscha steigt, bei der Josef Hinkel als Fahrer die Verantwortung übernommen hat. 

    Jochen Konrad-Klein fährt seit ungefähr einem Jahr als Ehrenamtlicher Menschen mit der Rikscha durch Wersten oder andere Stadtteile und hatte gelesen, dass Fahrer gesucht werden. „Die Kombination Ehrenamt und Rad fand ich gut“, erklärt er seine Entscheidung, immer wieder mittwochs für rund eine Stunde in die Pedale zu treten. 

    Eine weitere ehrenamtliche Fahrerin ist Anne Richter (RWB), die sich heute auch gern von Josef Hinkel durch den Stadtteil fahren lässt, bevor sie selber wieder das Lenkrad übernimmt. Sie ist seit 1 ½ Jahren dabei und auch im Winter mit Gästen zum Benrather Weihnachtsmarkt gefahren. „Wir versuchen, eine gute Atmosphäre zu schaffen und hören auch gern Musik während der Fahrt“ erzählt sie. 

    Michael B. konnte es gar nicht abwarten, als Fahrgast einzusteigen. „Ich wollte unbedingt und es war richtig gut“, so seine Meinung. Er will so eine Fahrt noch einmal machen, denn „die Fahrt war nicht lang genug“. „Die frische Luft war herrlich“, erzählt Monika K.. Beide Rikschas, die „Flotte Lotte“ und die „Schnelle Elle“ waren ununterbrochen im Einsatz. 

    Zur Tauffeier waren auch Anwohner der Rheinwohnungsbau-Siedlung eingeladen. Heike und Andreas H. haben im Hausflur von der Veranstaltung gelesen und sind vorbeigekommen. Eine Fahrt mit der Rikscha wollten sie noch nicht direkt unternehmen, sondern hatten nette Gespräche mit Nachbarn. „Mich interessiert das Gesamtpaket dieser Veranstaltung“, erklärt Andreas H. den Grund für sein Kommen. 

    Benjamin Freese erzählt, dass gerade drei neue ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer erfolgreich eingewiesen wurden. Das Budget für eine Fahrradgarage bereits von der Bezirksvertretung 2 bewilligt sei und ein zentraler Platz zur Aufstellung in Flingern in Aussicht stehe.

    Mehr über die Rikscha und wie sie zu buchen ist, steht hier: LINK

    Rikscha-Tauffeier in der Presse:

    Ddorf-aktuell – Internetzeitung Düsseldorf:

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    Beitrag „Mobil im Quartier mit der Rikscha“ in der Rheinischen Post:

    Blogbeitrag der Rheinwohnungsbau Düsseldorf:

    Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.rheinwohnungsbau.de zu laden.

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    Außerdem haben die Neue Rhein Zeitung und die Westdeutsche Zeitung berichtet.

    Die „In der Gemeinde leben“ gGmbH (IGL) ist eine gemeinnützige Gesellschaft der gleichberechtigten Partner Diakonie Düsseldorf e.V. und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die 2002 gegründet wurde und zurzeit fast 200 Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen an zahlreichen Standorten in Düsseldorf unterstützt. Um das Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen zu verbessern, hat die IGL das inklusiver Quartiersprojekt „Wir machen mit“ angestoßen und den Ansatz „Radeln ohne Alter“ nach Düsseldorf gebracht. Mehr Informationen zur IGL finden Sie auch unter www.igl-duesseldorf.de

  • Rikscha Einweisungen

    Rikscha Einweisungen

    Wir haben weitere Fahrerinnen und Fahrer in den Umgang mit der Quartiers-Rikscha „Flotte Lotte“ eingewiesen und Interessierte über das inklusive Angebot informierte. Wir wünschen Euch schöne Touren! Wer ebenfalls Interesse an einer Einweisung hat, kann sich gerne melden!

  • Veedels-Zoch Eller wird inklusiv!

    Veedels-Zoch Eller wird inklusiv!

    Pünktlich um 14:11 Uhr setzte sich der Karnevalsumzug mit über 580 Teilnehmenden in Bewegung. Entlang des Zugwegs von 2,3 Kilometern feierten viele Jecken – vom Kleinkind bis ins hohe Alter – ausgelassen den ersten Karnevalsumzug nach der Pandemie. Gemeinsam mit dem zentrum plus Bilk waren wir mit vier Rikschas dabei . Vielen Dank an die Organisatoren für das unvergessliche Erlebnis!

    Weitere Fotos und Informationen zur Aktion sind hier zu finden: Internetseite der IGL und Internetseite der Interessengemeinschaft Veedels-Zoch Eller e.V.

  • Rikscha-Tour zum Weihnachtsmarkt

    Rikscha-Tour zum Weihnachtsmarkt

    Dick eingemummt ging es mit weihnachtlich geschmückten Rikschas zum Weihnachtsmarkt nach Düsseldorf Benrath. Bei Punsch, Bratwurst und Flammkuchen konnten sich die Fahrgäste die vielen schönen Stände ansehen und die weihnachtliche Atmosphäre genießen. 

    Die vier Klienten:innen der In der Gemeinde leben (IGL) wohnen im Haus am Falder, einer gemeinschaftlichen Wohnformen für Menschen mit erworbenen Hirnschäden. Unsere ehrenamtliche Fahrerin Anne Richter, Bauprojektleiterin bei der Rheinwohnungsbau und Ulrike Wolff, Mitarbeiterin der IGL und Koordinatorin von Freizeitangeboten für die Klienten:innen vom Haus am Falder, erfüllten den vier Fahrgästen den Wunsch, mit der Rikscha zum Weihnachtsmarkt zu fahren. Die Anschaffung der neuen Rikscha für Flingern wurde von der Rheinwohnungsbau ermöglicht. Vielen Dank!

    Fotos: Benjamin

  • Bauwagen-Einweihungsfeier

    Bauwagen-Einweihungsfeier

    „Die Einweihung des Bauwagens für den inklusiven Nachbarschaftsgarten Flingern war – trotz des schlechten Wetters – ein voller Erfolg“, so Catrin Dreyer, Geschäftsführerin der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL). Bei bester Stimmung kamen Klient:innen und Mitarbeiter:innen aus den verschiedenen Bereichen der IGL zusammen.

    Klient:innen und Mitarbeitende der IGL nehmen an der Einweihungsfeier teil.
    Carin Dreyer (Geschäftsführerin der IGL) spricht ein Grußwort.

    Ebenso folgten die Förderer und Unterstützer aus der Bezirksvertretung II, sowie interessierte Nachbarn:innen und Vertreterinnen der Initiativen Vielplatz und Platzgrün von Pro Düsseldorf der Einladung. „Das hier ist mehr als nur ein Spielplatz, es ist eine Begegnungsstätte und ein Treffpunkt für alle Menschen in Flingern“, betonte Silke Welbers von der Initiative Vielplatz.

    Silke Welbers und Benjamin Freese begrüßen die zahlreichen Gäste und bedanken sich bei den Unterstützern.

    „Ich finde es gut, im Garten voneinander zu lernen und andere Menschen kennen zu lernen“, sagte Paul Chrzan, der Mitglied des Behindertenrats Düsseldorf und der Bürgerinitiative Wir mischen mit! ist. Sabine Tüllman, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Düsseldorf ergänzte, „wir unterstützen das Projekt sehr gerne. Ich finde solche Plätze toll, sie fehlen in Düsseldorf an allen Ecken und Kanten“.

    Sabine Tüllmann, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Düsseldorf lobt die Initiative.

    Auch Bezirksbürgermeister Philipp Schlee lobte das Projekt in seinem Grußwort, „das Angebot der In der Gemeinde leben ist äußerst wichtig für unsere Stadt und auch unseren Stadtbezirk, wo ohne Frage nach wie vor ein großer Bedarf an inklusiven Freizeit- und Begegnungsangeboten besteht“. Zudem rief er alle Gäste auf, sich bei „Ideen für inklusive Initiativen“ und Verbesserungsmöglichkeiten „im Sinne einer barrierefreien Stadt“ an die Bezirksvertretung zu wenden.

    Bezirksbürgermeister Philipp Schlee im Gespräch mit Paul Chrzan und Catrin Dreyer.

    Im Anschluss fand – bei wärmendem Kräutertee und Kaffee – ein reger Austausch zwischen den zahlreich erschienenen Gästen statt. „In diesem Sinne, wünsche ich auch in 2023 eine erfolgreiche Fortsetzung des Projekts und weiterhin eine so engagierte Beteiligung“, resümiert Catrin Dreyer.

    Danke an Mostafa Gabbas für die wärmenden Kaffeespezialitäten!

    Auch die Rheinische Post und die Internetzeitung Ddorf-aktuell war dabei. Der Bauwagen wird nach einem erfolgreichen sechswöchigen Testlauf sein Winterquartier beziehen. Nach Abschluss der geplanten Bauarbeiten auf dem Vielplatz soll der Bauwagen nach Abstimmung mit dem Gartenamt voraussichtlich zur Gartensaison 2023 mit einem festen Wochenprogramm öffnen.

    Artikel der Rheinischen Post Düsseldorf
    Beitrag Dorf-aktuell (Internet-Zeitung Düsseldorf)
  • Bauwagen auf dem Vielplatz angekommen

    Bauwagen auf dem Vielplatz angekommen

    Unser Bauwagen für den inklusiven Nachbarscharschaftsgarten Flingern ist endlich angekommen. Zudem konnten wir ein barrierefreies Hochbeet aufbauen und unser Mitbring-Garten-Café ausstatten.

    Gemeinsam mit der Initiativen Vielplatz und platzgrün (Pro Düsseldorf) treffen wir aktuell alle nötigen Vorbereitungen für das Gartenjahr 2023. In den Herbstferien wird es je nach Wetterlage spontane Aktionen auf dem Vielplatz geben. Nach den Herbstferien ist der Bauwagen – bei trockenem Wetter – jeden Donnerstag von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Ihr seid herzlich eingeladen, Euch bei einer Tasse Kaffee über das Projekt zu informieren und Eure Ideen einzubringen. Jeder der mitmachen oder den Ort nutzen möchte ist herzlich willkommen.

    Am Donnerstag, den 3. November wird es ab 15:30 Uhr eine kleine Eröffnungsfeier geben. Nach ein paar Wochen endet dann der Testlauf und der Bauwagen bezieht vorerst sein Winterquartier.

    Das Projekt wurde von der BV2 (Bauwagen), der Bürgerstiftung Düsseldorf (barrierefreies Hochbeet und Ausstattung) sowie der Rheinwohnungsbau (Rikscha) gefördert. Herzlichen Dank an alle Unterstützer, Sponsoren, Partner und Ehrenamtlichen für Euer tolles Engagement für mehr Inklusion im Quartier!

    Gemeinschaftlich zu gärtnern, zu spielen und zu arbeiten heißt, sich zu begegnen, Wissen und Ideen auszutauschen, neues auszuprobieren, miteinander zu lernen und sich nebenbei für ein lebenswertes und umweltgerechtes, urbanes Umfeld einzusetzen, in dem öffentliche Freiräume des Miteinanders, ohne Konsumverpflichtungen oft fehlen.

  • Besuch Landtag

    Besuch Landtag

    Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Wir mischen mit!“ und der Klient:innen-Vertretung der IGL haben wir den Landtag in Düsseldorf besucht. Zu Beginn wurde erklärt, welche Parteien vertreten sind und wie Gesetze gemacht werden. Anschließend konnten wir von der Zuschauertribüne aus eine Plenarsitzung verfolgen. Jeder darf sich Plenarsitzungen ansehen, die Gäste müssen jedoch leise sein und dürfen nicht stören. Es war sehr interessant zu erfahren, wie ein Plenartag abläuft. An einem Plenartag kommen alle gewählten Politikerrinnen und Politiker aus NRW zusammen, um sich zu beraten und abzustimmen. Die Politiker und Politikerinnen werden auch Abgeordnete genannt. 

    Nach einer Stunde auf der Zuschauertribüne haben wir den Abgeordneten und Musiker Dennis Sonne getroffen – er ist Inklusionsbeauftragter der Partei „Bündnis 90 Die Grünen“. Wir haben konkrete Probleme angesprochen und konnten viele Fragen stellen: So haben wir darauf hingewiesen, dass viele Informationen schwer zu verstehen sind und nicht in Leichter Sprache übersetzt werden. Beispielsweise ist es für Menschen mit Lernschwierigkeiten oft schwer, Anträge richtig auszufüllen. Es wurde angesprochen, dass es günstiger sein müsste mit öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren. Außerdem empfinden es viel Menschen als ungerecht, dass Menschen mit Behinderungen, die in einer Werkstatt arbeiten, nur sehr wenig Geld verdienen. Ferner wurde angesprochen, dass nicht alle Menschen mit Behinderungen dort leben können, wo sie leben wollen.

    Es war richtig gut, sich mit einem Abgeordneten zu unterhalten. Dennis Sonne hat uns gut zugehört und unsere Themen verstanden. In seiner Arbeit setzt er sich für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein. Der Besuch im Landtag hat uns mutiger gemacht, unsere Probleme und Schwierigkeiten mit Politikern zu besprechen. Denn es kann etwas verändert werden.

    Der Text wurde von der Klient:innen-Vertretung der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) geschrieben, die Fotos sind von Benjamin.

  • Rikscha Flingern

    Rikscha Flingern

    Auf unserer Jubiläumsfeier 20 Jahre in der Gemeinde leben gGmbH (IGL) haben wir die neue Quartiers-Rikscha Flingern vorgestellt. Die Anschaffung wurde durch die Rheinwohnungsbau GmbH Düsseldorf ermöglicht. Wir haben den Förderpreises im Bereich Nachhaltigkeit gewonnen!

    Für die Rikscha suchen wir noch einen gut erreichbaren Ort mit Strom in Flingern, an dem eine Fahrradbox aus Holz aufgestellt werden kann. Gemeinsam mit der Rheinwohnungsbau GmbH werden wir in den nächsten Wochen Namens-Vorschläge für die neue Rikscha sammeln und dann eine Einweihungsfeier in Düsseldorf Lierenfeld organisieren.

  • 20 Jahre IGL – Kampagne

    20 Jahre IGL – Kampagne

    Seit 20 Jahren ist unser Name Programm: In der Gemeinde leben! Um die Belange von Menschen mit Behinderungen stärker in den Vordergrund zu rücken, startet die IGL zum Jubiläum eine Plakat-Kampagne, an deren Entwicklung Menschen mit Behinderungen beteiligt gewesen sind. Zu sehen sind auf den Plakaten Klient:innen der IGL in ihrem ganz normalen Alltag in der Mitte der Gesellschaft. Ganz nach dem Motto der IGL: „Jeder Mensch ist anders. Darin sind alle gleich.“

    In Verbindung mit der Kampagne, kann man auf einer eigens für das Jubiläum erstellten Webseite, weitere Informationen zur IGL erhalten und Interviews von Klient:innen und Mitarbeiter:innen ansehen. Auf der Seite ist außerdem eine Jubiläumsausgabe des Magazins IGL im Bild mit einem Artikel über „Wir machen mit!“ zu finden.

    Hier geht es zu 20jahre-igl.de

  • Vielfalt auf dem Vielplatz

    Vielfalt auf dem Vielplatz

    Bei schönstem Wetter haben viele Menschen den Vielplatz in Düsseldorf Flingern besucht, sich informiert und sind gemeinsam aktiv geworden.

    Zusammen mit der Initiative Vielplatz und Pro Düsseldorf – PlatzGrün wurden die Hochbeete mit frischer Erde gefüllt und bepflanzt:

    Das Kabawil CommunityLab hat sich vorgestellt und eine Befragung zum Leben im Quartier durchgeführt:

    Das Team der KoBoBe Flingern hat zum inklusiven Boule-Tournier aufgefordert und zur Stärkung Kaffee und Muffins mitgebracht:

    Zur Begrüßung der Gäste hat das Team vom PIKSL Labor Düsseldorf eine Sofortbildkamera mitgebracht und von jedem ein Bild gemacht. Die Fotos wurden mit Namen versehen und an die Spielplatzwand geheftet. Bunt ausgemalte Figuren konnten mit einer App zum Leben erweckt werden. Auch für musikalische Begleitung wurde gesorgt: Auf einem Bananen-Piano konnten Melodien gespielt werden.

    Auch die inklusive Quartiers-Rikscha „Flotte Lotte“ war dabei und unser ehrenamtlicher Fahrer hat Rundfahrten durch Flingern angeboten. Vielen Dank!

    Herzlichen Dank auch an unseren ehrenamtlichen Busfahrer, der Menschen aus gemeinschaftlichen Wohnformen nach Flingern gefahren hat. „Wir machen mit!“ ist ein inklusives Quartiers-Projekt der In der Gemeinde leben gGmbH – Hilfen für Menschen mit Behinderungen.

  • Workshop – Rikschatouren

    Workshop – Rikschatouren

    Die Bürgerstiftung Düsseldorf macht sich für ein „Recht auf Wind in den Haaren“ stark und fördert die Gründung von weiteren Rikscha-Standorten in Düsseldorf.

    Gemeinsam mit der Bürgerstiftung habe wir für die Mitarbeitenden des Ferdinand-Heye-Hauses in Gerresheim (Diakonie Düsseldorf), des Otto-Ohl-Hauses der Evangelische Kirchengemeinde Garath, sowie der Katholischen Kirchengemeinde – Heilige Familie einen Rikscha-Workshop durchgeführt und viele Fragen bentwortet.

    Wir wünschen Euch viele schöne Toure durch Düsseldorf und tolle gemeinsame Erlebnisse!

  • Rikscha Workshop

    Rikscha Workshop

    Wir waren heute in der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde, die den Stadtteilen Unterbilk und Friedrichstadt zugeordnet ist, zu Gast. Interessierte Rikscha-Pilotinnen und -Piloten haben sich auf Einladung von Gemeindepädagogin Karin Martini zusammengefunden, um die neue Rikscha vor Ort kennen zu lernen. Wir haben unser inklusives Rikscha-Angebot vorgestellt und viele Fragen beantwortet. Wir wünschen Euch einen guten Start und freuen uns schon auf gemeinsame Touren!

  • „Flotte Lotte“ stellt sich vor und genießt das Frühlingswetter

    „Flotte Lotte“ stellt sich vor und genießt das Frühlingswetter

    Mit einem großen Geburtstagskind aus dem Matthias-Claudius Haus Wersten haben wir eine Geburtstagstour in den Südpark unternommen. Zwei Menschen aus dem Haus Am Falder haben das Frühligswetter in Düsseldorf Benrath am Rhein genossen. 

    Zudem haben sich Mitarbeitende der Stiftung St. Laurentius aus Elmpt über unser Angebot informiert. „Mit der Nutzung einer Rikscha verbinden wir Freizeit, ein mehr an Mobilität aber auch im Kontakt mit dem eigenen Dorf bleiben, für die Bewohner unseres Pflegeheims und die Gäste unserer Tagespflege. Der Kontakt ins Quartier zu den alt bekannten Stellen und Orten und zu den Bereichen die sich mit der Zeit verändert haben, wollen wir mit dieser Initiative beleben“, so Andreas Kutschke von der Stiftung St. Laurentius.

    Herzlichen Dank an unser ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer für Euer Engagement! Wer sich für unser inklusives Rikscha-Angebot interessiert oder ehrenamtlich fahren möchte ist herzlich willkommen.

  • Bauwagen für Nachbarschaftsgarten Flingern

    Bauwagen für Nachbarschaftsgarten Flingern

    Auf dem Vielplatz in Flingern soll ein Nachbarschafts-Treffpunkt für alle interessierten Personen mit und ohne Behinderung entstehen (Zugang über Tor Flurstraße 32). Das Vorhaben wurde bereits mit der Klientenvertretung der IGL besprochen und um weitere konkrete Ideen ergänzt. Gemeinsam mit interessierten Klienten:innen, Mitarbeitenden und der Tagesstruktur sollen Aktionen und Angebote entwickelt werden. Dabei möchten wir eng mit der Vielplatz-Initiative, Kooperationspartnern und Nachbarn:innen zusammenarbeiten. Auf dem Vielplatz befinden sich bereits ein paar Hochbeete. Gemeinsam mit dem Künstler Luca Kohlmetz soll ein Workshop zur Gestaltung von barrierefreien Hochbeeten stattfinden.

    Über das Quartiersprojekt sollen Teilhabe- und Mitgestaltungsmöglichkeiten im Quartier erweitert, Zugänge zu bestehenden sozialräumlichen (nachbarschaftlichen) Netzwerken geschaffen und neu kooperative Angebote entwickelt werden. Mit dem inklusiven Nachbarschafts-Garten sollen auch Menschen mit Behinderungen, die keine Werkstatt oder tagesstrukturierenden Angebote besuchen, erreicht werden. Ebenso sollen Menschen mit und ohne Behinderungen, die sinnvolle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung suchen, oder sich engagieren möchten, angesprochen werden.

    Gemeinschaftlich zu gärtnern, spielen und arbeiten heißt, sich zu begegnen, Wissen und Ideen auszutauschen, neues auszuprobieren, miteinander zu lernen und sich nebenbei für ein lebenswertes und umweltgerechtes, urbanes Umfeld einzusetzen, in dem öffentliche Freiräume des Miteinanders, ohne Konsumverpflichtungen oft fehlen.

    Die Finanzierung des Bauwagens und einer Fahrradbox für die Quartiersrikscha Flingern wurde doch eine Zuwendung der Bezirksvertretung 2 der Landeshauptstadt Düsseldorf ermöglicht. Durch den Förderpreis der Rheinwohnungsbau Düsseldorf kann ein weiterer Rikscha-Standort in Flingern aufgebaut werden. Herzlichen Dank an die Förderer für die großartige Unterstützung!

    Anfang März hat Paul Chrzan gemeinsam mit Benjamin Freese eine Bauwagenfirma in Dortmund besucht und die Anforderungen für den Nachbarschaftsgarten besprochen:  „Ich helfe gerne bei sozialen Projekten für Menschen mit Behinderungen mit. Der Tag in Dortmund war sehr interessant und das Beratungsgespräch sehr aufschlussreich. Es wurde alles sehr gut erklärt und auf die wichtigen Sachen wurden wir hingewiesen. Wir haben unsere Überlegungen vorgestellt und uns beraten lassen, welche Möglichkeiten es gibt. Wir haben besprochen, dass wir eine Rampe anschaffen, damit Rollstuhlfahrer auch rein können. Eine Kaffeeküche finde ich gut. Im Bauwagen soll noch ein Tisch rein und ein paar Stühle, wenn es mal regnet. Drinnen sollen auch Gartengerät rein. Draußen unter einer Markise sollen Tische und Stühle stehen. Der Bauwagen ist aus gutem wetterfesten Holz, später können wir den noch anstreichen. Ein heller Bauwagen mit viel Holz gefällt mir gut. Helle Farben sind gut fürs Gemüt. Ich finde es gut, dass ein alter Bauwagen wieder fertiggemacht wird. Recyceln finde ich sehr gut, man tut auch was für die Umwelt. Ich finde es gut im Garten voneinander zu lernen und neue Freunde kennen zu lernen, damit man nicht so allein ist.“ Paul Chrzan (Mitglied des Behindertenrats Düsseldorf, Klientenvertretung der IGL, Partizipationsteam, Bürgerinitiative „Wir mischen mit!“ und Mitarbeiter der Fahrradwerkstatt).

    Insgesamt beruht das Projekt auf einem partizipativen Ansatz mit Stadtteilerkundungen, Befragungen und Workshops, um sich aktiv mit dem Stadtteil auseinandersetzen und neu Ideen zu den Themen Inklusion und Barrierefreiheit zu entwickeln. Die IGL möchte im Rahmen des Projekts Erfahrungen für ein mögliches Anschlussprojekt sammeln. Eine Einweihungsfeier soll im Sommer stattfinden, um das Angebot bekannt zu machen und den Förderern zu danken. Wer Ideen einbringen oder mitarbeiten möchte ist herzlich willkommen!

  • IGL gewinnt Förderpreis der Rheinwohnungsbau

    IGL gewinnt Förderpreis der Rheinwohnungsbau

    Anlässlich des 90. Geburtstag der Rheinwohnungsbau GmbH (RWB) wurde ein Förderprogramm für herausragende soziale, nachhaltige und karitative Projekte ausgeschrieben. In den Kategorien Soziales, Inklusion, Senioren und Nachhaltigkeit konnten sich Einrichtungen aus dem Raum Düsseldorf, Duisburg und Meerbusch bewerben. Die Prämierung erfolgte durch eine Jury aus dem Erzbistum Köln, der Rheinwohnungsbau GmbH, der Wohnungswirtschaft und der Presse.

    Die IGL freut sich über die Auszeichnung im Rahmen des Firmenjubiläums in Höhe von 7000 € in der Kategorie Nachhaltigkeit. Mit dem Geld soll eine weitere inklusive Quartiersrikscha angeschafft werden und ein neue Standort im Stadtteil Flingern aufgebaut werden.

    Dank vieler Förderer und Sponsoren konnte die IGL den Ansatz „Radeln ohne Alter“ bereits 2019 nach Düsseldorf Wersten bringen und um den Aspekt Inklusion erweitern. Die Idee der ersten Stadtteil-Rikscha ist von Menschen mit Behinderungen aus dem Matthias-Claudius-Haus Wersten im Rahmen des Projekts „Wir machen mit!“ entwickelt und anschließend erprobt worden: Mobilitätseingeschränkte Personen können mit der von Ehrenamtlichen gefahrenen Rikscha die Orte in der Stadt besuchen, die für sie nicht (mehr) erreichbar sind.

    Das Angebot trägt dazu bei, dass Menschen mit Behinderungen stärker als Teil ihrer Nachbarschaft wahrgenommen werden, leichter an den Möglichkeiten des eigenen Stadtteils partizipieren können, neu Kontakte geknüpft werden können und die über das Stadtgebiet verteilten Angebote vernetzt werden. Durch die Corona-Pandemie sind auch viele Personen / Familien mit mobilitätseingeschränkten Freunden und /oder Angehörigen auf die inklusive Quartiersrikscha Wersten aufmerksam geworden.

    „Wir machen mit!“ ist ein inklusives Quartiersprojekt der „In der Gemeinde leben gGmbH – Hilfen für Menschen mit Behinderungen“ und wurde von Aktion Mensch e.V. gefördert. Die IGL unterstützt fast 200 Menschen mit Behinderungen und Hirnschädigungen in Düsseldorf und hat das Projekt „Wir machen mit!“ initiiert, um das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zu verbessern.

    Bild: V. Möhren Rheinwohnungsbau