Autor: Wir machen mit Partizipation und Teilhabe

  • Wheelmap-Workshop für „Viersen für Alle“

    Wheelmap-Workshop für „Viersen für Alle“

    Seit einiger Zeit tauschen wir uns regelmäßig mit dem Inklusionsprojekt „Viersen für Alle“ der Lebenshilfe Viersen aus und lernen voneinander. Für das Team aus Viersen haben wir nun einen Workshop zur Thema „wheelmap.org“ vorbereitet und durchgeführt. Wir sind offizieller „Wheelmap-Botschafter“ und möchten dazu beitragen, dass die Wheelmap noch bekannter wird und von vielen Menschen genutzt wird. Mit Hilfe der Online-Karte können ganz einfach rollstuhlgerechte Orte markierte werden. Wie bei einer Ampel gibt es die Farben grün, gelb und rot. Weitere Informationen über die Wheelmap sind hier zu find LINK.

    Der Workshop fand in einem Seminarraum am „Käffchen am Steinkreis“ statt, einem inklusiven Café. Neben dem Team von „Viersen für Alle“ und Mitarbeitenden der Lebenshilfe waren an diesem Tag Menschen aus Köln und Krefeld angereist.

    Bei der Kennenlern-Runde wurde schnell deutlich, dass fast alle ihr Smartphone, Tablet oder Computer täglich nutzen. Nachdem die Teilnehmenden etwas über „Wir machen mit!“ erfahren hatten ging es auch schon um die Wheelmap. Damit alle die App herunterladen konnten, haben wir einen Freifunk-Router aus Düsseldorf mitgebracht. Wir haben die Funktionen vorgestellt und sind dann in zwei Gruppen losgezogen, um ganz praktische Erfahrungen sammeln zu können.

    Eine Gruppe war am Bahnhof, an dem es eine öffentliche barrierearme Toilette und funktionierende Aufzüge zu jedem Bahnsteig gibt. Solche öffentlichen Toiletten können mit einem EURO-Schlüssel kostenfrei genutzt werden. In der Karte konnten ein paar Informationen ergänzt werden und Fotos hochgeladen werden. Es stellte sich heraus, dass die Fahrpläne und Fahrscheinautomaten für Menschen im Rollstuhl zu hoch montiert sind.

    Die andere Gruppe war in einem Supermarkt. Hier wurde schon beim Bau auf Barrierefreiheit geachtet. So gibt es beispielsweise breite Gänge und Einkaufswagen, die Rollstuhlfahrer/innen nutzen können. Der Parkplatz und die Toilette des Supermarktes wurden in der App markiert und mit Fotos ergänzt.

    In der Abschlussrunde wurde das „Wir machen mit!“ – Team für den gut vorbereiteten Workshop gelobt. Wir haben uns sehr gefreut, dass die Veranstaltung auf so viel Interesse gestoßen ist und sehr viel Beteiligung und Nachfragen dazu beigetragen haben, dass der Tag für alle richtig klasse war!

  • #RoABodenseeBonn

    #RoABodenseeBonn

    Unter dem Motto “Besondere Momente am Rhein” fuhren über 50 Ehrenamtliche mit mehreren Rikschas vom Bodensee bis nach Bonn, um Ausfahrten mit Bewohnerinnen und Bewohnern von Wohneinrichtungen zu unternehmen.

    Am 21. September 2019 , dem Welt-Alzheimer-Tag waren wir bei der letzten Etappe, der großen Parade durch Bonn, dabei!

    Eine grandiose Leistung: 4 Wochen und 900 Kilometer auf dem Fahrrad – quer durch Deutschland! Einige Fahrerinnen und Fahrer waren auch schon letztes Jahr dabei – da ging es von Bonn nach Berlin!

    Gemeinsam mit Anne und Wolfgang Appelbaum, die in Hilden begleitete Radfahrten anbieten, sind wir nach Bonn gefahren und haben uns dem Team angeschlossen: Ein letztes Stück durch Bonn und dann die finale Einfahrt zum Sommerfest des Seniorenzentrums Haus Rosental. Auch das Fernsehen war bei der letzten Etappe und dem großen Fest dabei!

    Es war ein schöner Tag und wir haben so tolle Geschichten über die Tour gehört! Wie viele Menschen die Fahrten genießen konnten und was sie alles erlebt haben. Die Geschichten sind wichtig und eines der schönsten Dinge an Radeln ohne Alter!

  • Leichte Sprache

    Leichte Sprache

    Wir haben einen Workshop besucht. Das ist Englisch. Man spricht es: Wörkschop. In einen Workshop lernt man neue Dinge. Wir haben Leichte Sprache gelernt.

    Leichte Sprache ist eine leichte deutsche Sprache. Bei der leichten Sprache sind die Sätze kürzer. Und alle schweren Wörter werden erklärt. Damit jeder den Text verstehen kann.

    Wir werden versuchen mehr Artikel in Leichter Sprache zu schreiben. Aber Leichte Sprache ist nicht so leicht zu schreiben, denn man muss viele Regeln beachten. Die Regeln sind wichtig, damit jeder den Text verstehen kann.

    In unseren Texten gibt es Links. Die sehen so aus: Link Da kann man drauf klicken. Dann öffnet sich eine neue Seite und man bekommt noch mehr Informationen zu dem Thema.

  • Rückmeldung der Rheinbahn

    Rückmeldung der Rheinbahn

    Leider konnten wir beim letzten Treffen des Arbeitskreises Bus und Bahn nicht dabei sein. Trotzdem wurden unsere Fragen an die Rheinbahn weitergeleitet. Vor ein paar Tagen habe ich mit einem Mitarbeiter der Rheinbahn (Herr Aust) telefoniert und er hat sich fast eine Stunde Zeit genommen. Er hat alle Fragen beantwortet und erklärt.

    Frage: Mit Rollstühlen oder Rollatoren kommt man schwer über Bahnübergänge. Das sind die Stellen, an denen man über die Gleise laufen muss, wenn man qauf die andere Straßenseite geht. Man bleibt leicht mit reifen in den Schienen hängen. Kann man das ändern? Antwort: Herr Aust wusste nicht, dass es schwer ist darüber zu gehen. Alle Schienen haben eine Rille, wo Reifen hängen bleiben können. Aber es hat sich noch niemand bei der Rheinbahn beschwert. Er fragt mal andere Menschen, die mit Schienen arbeiten. Vielleicht kennen die eine Lösung.

    Frage: Ein Hoch-Bahnsteig an der Haltestelle Opladener Straße fehlt. Hoch-Bahnsteige sind die Haltestellen, wo Rollstuhlfahrer gut in alle Bahnen kommen. Antwort: Es gibt ein Personenbeförderungs-Gesetz. Das Gesetz sagt der Rheinbahn, wie Busse und Bahnen aussehen müssen und was sie können müssen. Das Gesetz sagt, dass es wichtig ist, dass jeder die Busse und Bahnen benutzen kann. Damit alle Menschen mit Beeinträchtigung mit Bus oder Bahn fahren können, muss sich vieles ändern. Viele Haltstellen müssen umgebaut werden und das dauert oft lange. Die Haltestellen werden nach einander umgebaut. Die Haltstellen stehen unten auf der Liste. Die oberste wird zuerst umgebaut und die unterste zuletzt.

    Auf der Abbildung ist eine Rangliste zu erkennen, nach der die Haltestelle in einer bestimmten Reihenfolge zu Hochbahnhöfen umgebaut werden.
    Die Haltestelle „Opladener Straße“ ist auf Rang 10 von 28.
    Bildquelle

    Frage: Die Bahnen sind unpünktlich. Wie weiß ich, wann meine Bahn fährt? Antwort: Alle Haltestellen zwischen Holthausen und dem Werstener Kreuz haben über Dynamische Fahrgastinformations-Anzeigen. Bei der Rheinbahn nennen sie das, DyFa. Das spricht man so aus: Düfa. Das ist die Anzeige an einer Haltestelle, auf der sich der Text immer wieder ändert. Da steht, wann die nächste Bahn kommt und wenn eine Bahn ausfällt.

    Und die DyFa sind toll, denn die neuen DyFa können sprechen. Sie klicken, damit Menschen mit Seh-Beeinträchtigung sie finden. Dann kann man einen Knopf drücken und dann sagt die DyFa, wann die nächste Bahn fährt. Das ist gut für Menschen, die nicht gut sehen oder lesen können. Aber das gibt es nicht an allen Haltestellen.

    Frage: Die Schlaue Nummer 01806.504030 kostet Geld, wenn man da anruft. Gibt es auch eine kostenlose Nummer? Antwort: Es gibt einen sprechenden Fahrplan unter der Nummer 08003 50 40 30. Wer diese Telefon-Nummer anruft, kann den Fahrplan hören und muss ihn nicht lesen.

    Wir haben eine Idee: Die Rheinbahn bietet einen Begleit-Service an. Das wird so ausgesprochen: Begleit-Sörwis. Das sind Menschen, die jemanden zum Beispiel zu Hause abholen. Dann fahren sie mit einem zu dem Ort, wo man hin möchte. Und hinterher können sie einen auch wieder abholen und zurück bringen. Antwort: Viele Menschen wissen nicht, dass es den Begleit-Service gibt. Auf der Internetseite steht, dass es den Service gibt. Aber die Internetseite ist schwer zu verstehen und schwer zu finden.   Die Internetseite wird immer wieder verbessert. Sie werden den Begleit-Service da besser zeigen.

  • Wersten-Rallye 2019

    Wersten-Rallye 2019

    Seit 10 Jahren findet nun schon die jährliche Wersten-Rallye statt. Und zum zweiten Mal waren wir dabei und haben tatkräftig unterstützt – also schon richtige Profis.

    Bei der Wersten-Rallye geht es darum, dass die Kinder die Notinseln in ihrem Stadtteil kennen lernen. Notinsel ist eine Initiative, bei der es um den Schutz von Kindern geht. Ladenlokale bieten sich hierbei als „Notinsel“ an. (Bildquelle)

    Sie kennzeichnen ihren Laden mit einem Sticker im Schaufenster oder an der Tür. So können alle Kinder erkennen, dass dort eine Notinsel ist.

    Die Läden dienen dann wörtlich als „Not-Inseln“. Also wenn ein Kind Angst hat, sich verfolgt fühlt, sich verlaufen hat, einen Anruf tätigen oder nur mal auf die Toilette muss, die Notinseln sind dafür da!

    Hier überall in Wersten gibt es Notinseln. (Bildquelle)

    Um diese Notinseln spielerisch kennen zu lernen, gibt es einmal im Jahr die Wersten-Rallye, die von der Werbegemeinschaft „Wir in Wersten e.V. “ initiiert und organisiert wird.

    Über 100 Kinder waren auch in diesem Jahr wieder dabei. Nach der Anmeldung gehts direkt los auf die Schatzsuche: mit Provianttasche, Schatzkarte und ein paar anderen Piraten geht’s auf die Jagd nach Muscheln und Gold.

    Wir finden die Idee toll!

    Die Idee hinter unserem Projekt ist ja nicht nur unsere eigenen Aktionen zu planen und erfolgreich umzusetzen, sondern auch bei anderen Aktionen zu unterstützen. Wir möchten wie die anderen Bürger und Bürgerinnen von Wersten geben und nehmen. Das ist, wie ein Stadtteil funktioniert und unser Ziel ist es, ein Teil des Stadtteils zu sein. Dazu zu gehören. Das ist das Ziel eines Jeden.

    Wersten-Rallye 2019 in der PRESSE report-d.de RheinischePost

  • Nachbarschaftsbrett

    Nachbarschaftsbrett

    Die Ideen, Kritik und Wünsche, die Werstener und Werstenerinnen am Nachbarschaftstag formuliert haben, sollen nicht ins Leere laufen.

    Wir können leider nicht alle Ideen und Anregungen umsetzen, da die Ressourcen (Zeit, Geld, Personal) des Projekts begrenzt sind. Die Idee ist ja auch, dass wir im Rahmen des Projekts die Werstener und Werstenerinnen unterstützen ihren Stadtteil zu gestalten.

    Aus diesem Grund recherchieren wir einige Informationen die notwendig sind, um die Wünsche umzusetzen. So soll die Eigeninitiative der Werstener und Werstenerinnen gefördert werden.

    Wenn Sie einen Wunsch oder ein Ziel von dieser Liste umsetzen möchten und Unterstützung brauchen, können Sie uns gern kontaktieren.

    Eine Idee auf der Liste war ein Markt, hier gingen die Wünsche von Wochenmarkt, über Trödelmarkt bis hin zum Weihnachtsmarkt. Einen solchen Markt zu organisieren ist eine umfangreiche Aufgabe, aber es ist machbar. Inspiration finden Sie hier: Marktordnung Organisatoren Stadt Düsseldorf Anwohnerin organisiert Markt allein Bewohner eines Stadtteils organisieren ihren Wochenmarkt

    Immer wieder haben wir gehört, dass es einen Mangel an Parkplätzen und Mülleimern gibt. Bezüglich der Mülleimer haben wir die Awista kontaktiert, doch eine Änderung des Mangels an Parkplätzen wird wohl durch unser Projekt nicht initiiert werden können.
    Die Awista hat die Anfrage an das Umweltamt weitergeleitet und die haben sich heute bei mir gemeldet. Nun sammeln wir Orte, an denen Mülleimer gewünscht werden und wenn wir ein paar Plätze zusammen haben, schicken wir die an das Umweltamt. Die zuständige Mitarbeiterin wird dann prüfen, ob dort Mülleimer aufgehängt werden können. Allgemein wirkte sie sehr freundlich und offen der Idee gegenüber, mehr Mülleimer zu platzieren. Wir freuen uns also, wenn Sie uns ein paar Stellen nennen; gern auch einfach über das Kontaktformular oder als Kommentar.

    Jemand hat sich günstige Wohnungen für Alleinerziehende gewünscht. Leider entspricht dies nicht unserem Aufgabenbereich. Wir haben jedoch ein paar Anregungen gefunden: Suchmaschine für Wohnungen (alleinerz.) noch eine Suchmaschine (Whng. f. alleinerz.) Tipps: Wohnunssuche als Alleinerziehende_r

    Wiederholt kam auch der Wunsch nach Fahrradständern durch. Diesem Wunsch ist der Heimatverein Werstener Jonges e.V. ja schon nachgekommen, doch scheinbar besteht weiterer Bedarf.

    Wir hatten nun ein Treffen mit dem Heimatverein und die Mitglieder sind erfreut über den Kontakt und die Nachfrage. SIe unterstützen uns gern neue Fahrradständer aufzustellen. Wir müssen nur noch wissen wo! Eine Idee?

    öffentliche Grünflächen

    Die Nutzung des Grünstreifens auf der Liebfrauenstraße war an diesem Tag immer wieder Thema. Ja, wir finden auch, dass man den Grünstreifen gut nutzen könnte. Die bisherigen Ideen von Anwohnern sind Tische für Brettspiele oder ein Weg in der Mitte. Wenn Sie Ihre Meinung hierzu abgeben möchten oder vielleicht noch weitere Ideen haben, dann notieren Sie die gern in den Kommentaren. Unser Anliegen wurde an die zurständigen Stelle der Stadt Düsseldorf weitergeleitet.

    „Bedinungsloses Grundeinkommen für Düsseldorf – in Wersten fangen wir an!“ Wir können dazu nichts beitragen und möchten uns auch nicht zu dem Thema positionieren.

    Verschiedene Ideen werden wir hier bündeln: es ist der Wunsch vieler, eine bessere Kommunikation und Vernetzung in Wersten herzustellen. So kann man sich austauschen und Veranstaltungen bekannt geben. Wir arbeiten hier schon länger an verschiedenen Ideen, wobei die Umsetzung immer wieder Fragen aufwirft. Spontan können wir die Plattform nebenan.de sehr empfehlen. Hier können Personen sich über ihre Adresse identifizieren und sich so mit ihren Nachbarn vernetzen. Eine Offline-Variante von uns ist in Arbeit. Auch dazu gehört der Wunsch nach besserem Internet. Wir sind dabei Freifunk im Stadtteil zu verbreiten. Das ist eine gute Lösung der Öffentlichkeit W-LAN Zugänge zur Verfügung zu stellen ohne, dass jemand dafür haften muss.

    Werstener und Werstenerinnen ärgern sich sehr, dass es keinen barrierefreien Bahnsteig in Werstens Mitte gibt. Das ist uns schon länger bekannt. Es gibt einen Termin, an dem die Möglichkeit besteht, im Rahmen der Sitzung des Arbeitskreis Bus und Bahn, mit einem Mitarbeiter der Rheinbahn persönlich zu sprechen. Er hat sich für den Abend bereit erklärt Fragen aus der Runde zu beantworten. Im Arbeitskreis Bus und Bahn sitzen Menschen mit und ohne Behinderung, die sich für mehr Mobilität in Düsseldorf einsetzen. Es wird ein neuer Termin gesucht. Rückmeldung der Rheinbahn

  • Deine Meinung zählt!

    Deine Meinung zählt!

    Wenn du deine Meinung, Anregung, Lob und Kritik zum Projekt, Stadtteil oder anderem ausdrücken möchten, bist du an unserem Stand genau richtig!

    Wir sind auf allen Festen in Wersten vertreten und freuen uns immer wieder über die Meinungen und Wünsche der BürgerInnen, denn das ist unsere Arbeitsgrundlage. Wir unterstützen die WerstenerInnen in der Umsetzung ihrer Wünsche im Bezug auf Ihren Stadtteil.

    Jeder ist eingeladen vorbei zu kommen und seinen „Senf“ dazu zu geben!

  • Handicap-Parcours

    Handicap-Parcours

    Am 08. Juli haben wir eine Selbsterfahrungs-Aktion auf dem evangelischen Gemeindefest Wersten angeboten.

    Wir hatten einen Stand, an dem man durch einen Handicap-Parcours‘ die Perspektive wechseln konnten: hier sollte ein Eindruck vermittelt werden, wie Menschen mit Behinderung (ob blind, gehörlos, als Rollstuhlnutzer oder im hohen Alter) Hilfsmittel nutzen.

    Das Ziel war, bei allen Interessierten ein Bewusstsein zu schaffen, dass die größte Barriere auf dem Weg zur Inklusion in den Köpfen sitzt, nicht im Rollstuhl.

    Die Barriere in deinem Kopf macht den Menschen mit Behinderung erst behindert!

    • Stell dir mal vor  – dir würde etwas passieren und du könntest auf ein Mal deine Beine nicht mehr bewegen.
    • „Da vorne links und etwas langsamer laufen.“ – Wer nicht sehen kann, muss sich auf seine anderen Sinne und oft auch auf fremde Menschen verlassen, die einem helfen.
    • „Fuchtel nicht so rum!“ – Wer Gebärdensprache kann, versteht sich ohne Worte, aber für viele ist es schwer sich vorzustellen, dass man ohne Worte denken und kommunizieren kann.
    • Bisschen Kunst machen – Alltägliche Herausforderungen wie Wäsche aufhängen werden zur Kunst, wenn man körperlich eingeschränkt ist.
    • Wettrennen auf Rädern – Auch Menschen mit Behinderungen haben Spaß und treiben Sport. Und Räder sind nicht unbedingt langsamer als Beine.
    • Wer Arme und Beine eingeschränkt bewegen kann, fährt mit einem Rollstuhl mit elektrischem Motor. Man bekommt selten die Gelegenheit so einen auszuprobieren.

    Der Parcours ist auf großes Interesse gestoßen. Viele Eltern, Kinder und Jugendliche haben sich für den Parcours begeistert und spannende neue Erfahrungen sammeln können. Der elektrische Rollstuhl war ein Highlight. Es wurde auch erkannt, dass viele Türen schwer zu öffnen sind, wenn man im Rollstuhl sitzt, dass es nicht einfach ist, jemand anderem ‚blind‘ zu vertrauen und wie viel schwerer es sein kann, alltägliche Dinge zu erledigen, wenn man älter ist.

    Für die meisten Teilnehmer waren die gesammelten Erfahrungen ganz neu und trugen dazu bei, sich mit dem Alltag von Menschen mit Behinderungen auseinander zu setzen. Die Teilnehmer haben ihr Erlebnisse schriftlich reflektiert und beispielsweise festgestellt, dass Menschen mit Behinderungen nicht den ganzen Tag unter ihrer Einschränkung leiden, weil einfache Dinge wie eine Rampe dazu beitragen können, dass sie nicht behindert werden.

    Mit Hilfe unserer ehrenamtlichen Unterstützer konnten wir alle Stationen so besetzen, dass viele Besucher gleichzeitig am Parcours teilnehmen konnten. Vielen Dank dafür!

    Bei Fragen oder Anregungen zum Parcours sind wir hier erreichbar.

    Gemeindefest