Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Gästen, Nachbar:innen, Helfer:innen, Waffelbäcker:innen, Sänger:innen, Musiker:innen, Kolleg:innen sowie Freunden und Familien bedanken, die an unserer Weihnachtsaktion teilgenommen haben und somit zu einem tollen Jahresabschluss beigetragen haben.
Wir freuen uns auf all die schönen Momente, die wir 2025 mit Euch in unserem Nachbarschaftsgarten erleben dürfen.
Unter dem Motto „Grenzen öffnen – Nachbarn sein“ fand am Samstag, den 31. August, zum fünften Mal das Sommerfest im Märchenland statt. Das Fest soll Menschen die Gelegenheit bieten, ihre Nachbarn in lockerer Umgebung kennenzulernen.
Neben einem abwechslungsreichen Programm mit vielen Angeboten wie Parcours, Hüpfburg, Dosenwerfen und Livemusik der Band „Palazzo & Friends“ war auch die In der Gemeinde leben gGmbH mit ihrem inklusiven Rikscha-Angebot dabei. Zudem haben einige Klienten:innen der IGL das Fest besucht und das musikalische Programm spontan mitgestaltet.
„Es war eine gelungene und sehr gut besuchte Veranstaltung.“ sagt Benjamin Freese, Verantwortlicher für die Stadtteil-Rikschas. „Nach den vielen Fahrten zwischen 13 und 18 Uhr habe ich die Sonne im Nachgang ordentlich gespürt.“ fügt er lächelnd hinzu.
Organisiert wurde das Fest vom Netzwerk Hellweg/Märchenland. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss der im Sozialraum agierenden Akteure – wie z.B. der Evangelische Emmaus Kirchengemeinde, dem Stadtteilladen, den Familienzentren „zentrum plus“ und Jugendzentrum, sowie den Wohnungsgesellschaften, der Seniorenhilfe, dem Amt für Soziales und Jugend, der Bezirkspolizei und der Stadtbücherei Flingern.
„Wind Nord-Ost, Startbahn null-drei Bis hier hör ich die Motoren Wie ein Pfeil zieht sie vorbei…“ (Reinhard Mey)
Und der Gewinner ist: Die „Schnelle Elle“. Mit diesem Namen rollt die zweite Quartiersrikscha der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) ab sofort durch Düsseldorf Lierenfeld und Flingern. Als Taufpate war Herr Bürgermeister Josef Hinkel angereist, der auch die Namensabstimmung moderierte.
Im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums hat die Rheinwohnungsbau (RWB) gemeinsam mit dem Stiftungszentrum des Erzbistums Köln verschiedene Förderpreise vergeben. Unter den Gewinnern war auch die IGL, die bei der Anschaffung einer zweiten Quartiers-Rikscha unterstützte wurde.
„Für mich ist es immer wieder toll zu erleben, welche Freude von den Fahrten ausgeht und wie schnell sich Gespräche mit anderen Menschen ergeben.“
Zunächst begrüßte Benjamin Freese (IGL) die rund 50 Gäste bei bestem Frühlingswetter und erklärte, dass die Idee der ersten inklusiven Quartiers-Rikscha Düsseldorf von Menschen mit und ohne Behinderungen – in Anlehnung an den Ansatz Radeln ohne Alter – entwickelt und erprobt wurde. Unter dem Motto “Jeder hat ein Recht auf Wind in den Haaren” werden auf ehrenamtlicher Basis kostenlose Rikscha-Fahrten mit mobilitäseingeschränkten Personen mit und ohne Behinderungen unternommen.
„Wir freuen uns sehr, dieses besondere Projekt der IGL unterstützen zu können. Auch ich würde mich im Alter gerne mit der Rikscha durch Düsseldorf kutschieren lassen.“
Anschließend richtete Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der RWB, einige Worte an die Gäste.
Catrin Dreyer, Geschäftsführerin der IGL, bedankt sich bei der Rheinwohnungsbau und dem Erzbistum Köln für den Förderpreis im Bereich Nachhaltigkeit. Das Thema Nachhaltigkeit hat bei der IGL einen besonderen Stellenwert, genauso wie unsere Maxime Unabhängigleben, Selbstständigleben und Einzigartigleben.
„Unsere Klient:innen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können auf diesem Wege ihren Kiez entdecken und mit ihren Nachbarn ins Gespräch kommen.“
Im Anschluss übernahm Bürgermeister Josef Hinkel das Wort und moderierte mit viel Herzblut die Namensabstimmung der Quartiersrikscha. Zur Wahl standen die Namen „Jöckel Jupp“, „Heimat-Rikscha“ und „Schnelle Elle“. Durch Klatschen stimmten die anwesenden Gäste für die Namen ab und entschieden sich im Duell zwischen „Jupp“ und „Elle“ für die „Schnelle Elle“, die künftig mit ihrer Schwester „Flotte Lotte“ durch Düsseldorf fährt.
Bei der Abstimmung half Louisa (1 ½ Jahre), sie durfte auch gleich eine Rundfahrt machen.
Um Gottes Segen für die zukünftigen (Mit-)Fahrer:innen bat Pfarrer Jochen Lütgendorf, Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde. Er hat Erfahrung als Taxifahrer und dabei selber erlebt, wie schnell Menschen ihm ihre Lebensgeschichten erzählt haben. „Die Fahrt mit der Rikscha ist Gemeinsamkeit auf Zeit“, findet er und lässt sich gern durch den Stadtteil fahren.
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feier konnten sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen austauschen und über das Angebot informieren sowie eine Probefahrt unternehmen. Beide Rikschen waren den Rest des Nachmittags im Dauereinsatz.
Bürgermeister Josef Hinkel ließ es sich nicht nehmen, die Jungfernfahrt mit der „Schnellen Elle“ selbst als Fahrer durchzuführen. Er erzählt, wie das Fahrgefühl ein anderes ist, wenn sich die Rikscha in Kurven nicht so zur Seite neigen kann wie ein normales Rad. „Damit habe ich aber Erfahrung durch die Bäckerräder, die wir haben“, erzählt er.
Elisabeth H. hat gerade ihre erste Mit-Fahrt durch Lierenfeld gemacht und strahlt mit der Sonne um die Wette, als sie aus der Rikscha steigt, bei der Josef Hinkel als Fahrer die Verantwortung übernommen hat.
Jochen Konrad-Klein fährt seit ungefähr einem Jahr als Ehrenamtlicher Menschen mit der Rikscha durch Wersten oder andere Stadtteile und hatte gelesen, dass Fahrer gesucht werden. „Die Kombination Ehrenamt und Rad fand ich gut“, erklärt er seine Entscheidung, immer wieder mittwochs für rund eine Stunde in die Pedale zu treten.
Eine weitere ehrenamtliche Fahrerin ist Anne Richter (RWB), die sich heute auch gern von Josef Hinkel durch den Stadtteil fahren lässt, bevor sie selber wieder das Lenkrad übernimmt. Sie ist seit 1 ½ Jahren dabei und auch im Winter mit Gästen zum Benrather Weihnachtsmarkt gefahren. „Wir versuchen, eine gute Atmosphäre zu schaffen und hören auch gern Musik während der Fahrt“ erzählt sie.
Michael B. konnte es gar nicht abwarten, als Fahrgast einzusteigen. „Ich wollte unbedingt und es war richtig gut“, so seine Meinung. Er will so eine Fahrt noch einmal machen, denn „die Fahrt war nicht lang genug“. „Die frische Luft war herrlich“, erzählt Monika K.. Beide Rikschas, die „Flotte Lotte“ und die „Schnelle Elle“ waren ununterbrochen im Einsatz.
Zur Tauffeier waren auch Anwohner der Rheinwohnungsbau-Siedlung eingeladen. Heike und Andreas H. haben im Hausflur von der Veranstaltung gelesen und sind vorbeigekommen. Eine Fahrt mit der Rikscha wollten sie noch nicht direkt unternehmen, sondern hatten nette Gespräche mit Nachbarn. „Mich interessiert das Gesamtpaket dieser Veranstaltung“, erklärt Andreas H. den Grund für sein Kommen.
Benjamin Freese erzählt, dass gerade drei neue ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer erfolgreich eingewiesen wurden. Das Budget für eine Fahrradgarage bereits von der Bezirksvertretung 2 bewilligt sei und ein zentraler Platz zur Aufstellung in Flingern in Aussicht stehe.
Mehr über die Rikscha und wie sie zu buchen ist, steht hier: LINK
Rikscha-Tauffeier in der Presse:
Ddorf-aktuell – Internetzeitung Düsseldorf:
Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.ddorf-aktuell.de zu laden.
Außerdem haben die Neue Rhein Zeitung und die Westdeutsche Zeitung berichtet.
Die „In der Gemeinde leben“ gGmbH (IGL) ist eine gemeinnützige Gesellschaft der gleichberechtigten Partner Diakonie Düsseldorf e.V. und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die 2002 gegründet wurde und zurzeit fast 200 Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen an zahlreichen Standorten in Düsseldorf unterstützt. Um das Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen zu verbessern, hat die IGL das inklusiver Quartiersprojekt „Wir machen mit“ angestoßen und den Ansatz „Radeln ohne Alter“ nach Düsseldorf gebracht. Mehr Informationen zur IGL finden Sie auch unter www.igl-duesseldorf.de
Wir laden Euch herzlich zur Rikscha-Tauffeier ein. Es erwarten Euch ein kleines Kaffee- und Kuchenangebot, sowie die Möglichkeit, die Rikscha bei einer Rundfahrt durch das Quartier kennen zu lernen.
Als Taufpaten für die Rikscha konnten wir Bürgermeister Josef Hinkel gewinnen. Pfarrer Jochen Lütgendorf von der Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde wird um Gottes Segen für die zukünftigen Fahrgäste und Fahrer:innen bitten.
Ablauf:
Ab 15:00 Uhr
Begrüßung & Moderation durch Benjamin Freese (In der Gemeinde leben gGmbH)
Ansprache Thomas Hummelsbeck (Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau)
Ansprache Catrin Dreyer (Geschäftsführung der IGL)
Grußworte Bürgermeister Josef Hinkel und Namensabstimmung
„Indienstnahme“ durch den Pfarrer Jochen Lütgendorf von der Evangelischen Mirjam-Kirchengemeinde
Ab 16:30 Uhr
Gemütliches Beisammensein und Rikscha-Fahrten durch das Quartier
Hintergrund: Im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums hat die Rheinwohnungsbau gemeinsam mit dem Stiftungszentrum des Erzbistums Köln verschiedene Förderpreise vergeben. Unter den Gewinnern war auch die In der Gemeinde leben gGmbH (IGL), die bei der Anschaffung einer zweiten Quartiersrikscha unterstützt wurde.
Wir haben weitere Fahrerinnen und Fahrer in den Umgang mit der Quartiers-Rikscha „Flotte Lotte“ eingewiesen und Interessierte über das inklusive Angebot informierte. Wir wünschen Euch schöne Touren! Wer ebenfalls Interesse an einer Einweisung hat, kann sich gerne melden!
Dick eingemummt ging es mit weihnachtlich geschmückten Rikschas zum Weihnachtsmarkt nach Düsseldorf Benrath. Bei Punsch, Bratwurst und Flammkuchen konnten sich die Fahrgäste die vielen schönen Stände ansehen und die weihnachtliche Atmosphäre genießen.
Die vier Klienten:innen der In der Gemeinde leben (IGL) wohnen im Haus am Falder, einer gemeinschaftlichen Wohnformen für Menschen mit erworbenen Hirnschäden. Unsere ehrenamtliche Fahrerin Anne Richter, Bauprojektleiterin bei der Rheinwohnungsbau und Ulrike Wolff, Mitarbeiterin der IGL und Koordinatorin von Freizeitangeboten für die Klienten:innen vom Haus am Falder, erfüllten den vier Fahrgästen den Wunsch, mit der Rikscha zum Weihnachtsmarkt zu fahren. Die Anschaffung der neuen Rikscha für Flingern wurde von der Rheinwohnungsbau ermöglicht. Vielen Dank!
Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Wir mischen mit!“ und der Klient:innen-Vertretung der IGL haben wir den Landtag in Düsseldorf besucht. Zu Beginn wurde erklärt, welche Parteien vertreten sind und wie Gesetze gemacht werden. Anschließend konnten wir von der Zuschauertribüne aus eine Plenarsitzung verfolgen. Jeder darf sich Plenarsitzungen ansehen, die Gäste müssen jedoch leise sein und dürfen nicht stören. Es war sehr interessant zu erfahren, wie ein Plenartag abläuft. An einem Plenartag kommen alle gewählten Politikerrinnen und Politiker aus NRW zusammen, um sich zu beraten und abzustimmen. Die Politiker und Politikerinnen werden auch Abgeordnete genannt.
Nach einer Stunde auf der Zuschauertribüne haben wir den Abgeordneten und Musiker Dennis Sonne getroffen – er ist Inklusionsbeauftragter der Partei „Bündnis 90 Die Grünen“. Wir haben konkrete Probleme angesprochen und konnten viele Fragen stellen: So haben wir darauf hingewiesen, dass viele Informationen schwer zu verstehen sind und nicht in Leichter Sprache übersetzt werden. Beispielsweise ist es für Menschen mit Lernschwierigkeiten oft schwer, Anträge richtig auszufüllen. Es wurde angesprochen, dass es günstiger sein müsste mit öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren. Außerdem empfinden es viel Menschen als ungerecht, dass Menschen mit Behinderungen, die in einer Werkstatt arbeiten, nur sehr wenig Geld verdienen. Ferner wurde angesprochen, dass nicht alle Menschen mit Behinderungen dort leben können, wo sie leben wollen.
Es war richtig gut, sich mit einem Abgeordneten zu unterhalten. Dennis Sonne hat uns gut zugehört und unsere Themen verstanden. In seiner Arbeit setzt er sich für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein. Der Besuch im Landtag hat uns mutiger gemacht, unsere Probleme und Schwierigkeiten mit Politikern zu besprechen. Denn es kann etwas verändert werden.
Der Text wurde von der Klient:innen-Vertretung der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) geschrieben, die Fotos sind von Benjamin.
Am Freitag, den 23. September möchten wir Euch von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr zu einer kleinen Gartenaktion auf den Vielplatz in Flingern einladen. Wir möchten ein erstes Rollstuhl-Hochbeet aufstellen, mit Erde befüllen und die anderen Hochbeete für das kommende Garten-Jahr vorbereiten. Ihr könnt jederzeit dazu kommen.
Es gibt leckeren Garten-Kaffee und eine kleine Stärkung. Für musikalische Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt. Wir können gemütlich zusammensitzen und die neue Spiele-Sammlung einweihen. Ihr seid herzlich eingeladen.
Wann?
Freitag, 23. September von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Auf unserer Jubiläumsfeier 20 Jahre in der Gemeinde leben gGmbH (IGL) haben wir die neue Quartiers-Rikscha Flingern vorgestellt. Die Anschaffung wurde durch die Rheinwohnungsbau GmbH Düsseldorf ermöglicht. Wir haben den Förderpreises im Bereich Nachhaltigkeit gewonnen!
Für die Rikscha suchen wir noch einen gut erreichbaren Ort mit Strom in Flingern, an dem eine Fahrradbox aus Holz aufgestellt werden kann. Gemeinsam mit der Rheinwohnungsbau GmbH werden wir in den nächsten Wochen Namens-Vorschläge für die neue Rikscha sammeln und dann eine Einweihungsfeier in Düsseldorf Lierenfeld organisieren.
Für alle Geschäftsinhaber, die ihren Kunden noch keinen barrierefreien Zugang ermöglichen können, steht die mobile Rampe ab jetzt kostenlos für den Stadtteil Wersten zur Verfügung.
Zurzeit ist sie bei Dengler Schuhe in der Kölner Landstraße 150, 40591 Düsseldorf in Benutzung.
Kostenloses Ausleihen ist nach Absprache mit dem Team von Dengler Schuhe möglich.
Danke an das Team, dass sie als erstes Geschäft in Düsseldorf Wersten allen Rollstuhlfahrern ein problemloses Einkaufen ermöglichen.
Auch andere Einrichtungen oder Privatpersonen können die mobile Rampe kostenlos leihen und nutzen.
Wir würden uns freuen, wenn dieses Angebot von vielen Menschen im Stadteil in Anspruch genommen wird.
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Die 1,5m-Wheelramp ist eine klappbare Aluminium-Rampe für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. Mit ihr lassen sich 1-2 Treppenstufen (max. 30cm) überwinden. Sie ist für den mobilen Einsatz oder die feste Verlegung geeignet, leicht und durch den Transportgriff sehr handlich. Weiterhin verfügt diese Rampe über eine geriffelte Oberfläche für eine optimale Haftung.
Mehr Informationen unter: https://wheelramp.de
Maße:
Breite: 73,5cm,
Fahrbreite: 71,0cm,
Gesamtlänge: 151,5cm,
Steghöhe: 3,5cm
Maße zusammengeklappt:
Breite: 39,0cm,
Tiefe: 7,0cm,
Länge: 151,5cm
Gewicht: ca. 12,0kg,
Nutzlast: ca. 270kg (keine Punktlast)
Empfohlene max. Hindernishöhe: 30cm
Das Produkt ist geprüft und verfügt über eine CE-Kennzeichnung. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr!