Die IGL hat mit der „Schnellen Elle“ und dem „Doppelten Lottchen“ am Tag der nachhaltigen Mobilität 2024 teilgenommen und ihr umfangreiches Angebot vorgestellt.
Neben Probefahrten über das Veranstaltungsgelände wurden zahlreiche gute Gespräche geführt. Herzlichen Dank für die wunderbare Unterstützung im Pavillon und die ehrenamtlichen Fahrten mit dem Parallel-Tandem!
Hier findet Ihr den Bericht der Internetzeitung Ddorf-Aktuell:
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Unter dem Motto „Grenzen öffnen – Nachbarn sein“ fand am Samstag, den 31. August, zum fünften Mal das Sommerfest im Märchenland statt. Das Fest soll Menschen die Gelegenheit bieten, ihre Nachbarn in lockerer Umgebung kennenzulernen.
Neben einem abwechslungsreichen Programm mit vielen Angeboten wie Parcours, Hüpfburg, Dosenwerfen und Livemusik der Band „Palazzo & Friends“ war auch die In der Gemeinde leben gGmbH mit ihrem inklusiven Rikscha-Angebot dabei. Zudem haben einige Klienten:innen der IGL das Fest besucht und das musikalische Programm spontan mitgestaltet.
„Es war eine gelungene und sehr gut besuchte Veranstaltung.“ sagt Benjamin Freese, Verantwortlicher für die Stadtteil-Rikschas. „Nach den vielen Fahrten zwischen 13 und 18 Uhr habe ich die Sonne im Nachgang ordentlich gespürt.“ fügt er lächelnd hinzu.
Organisiert wurde das Fest vom Netzwerk Hellweg/Märchenland. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss der im Sozialraum agierenden Akteure – wie z.B. der Evangelische Emmaus Kirchengemeinde, dem Stadtteilladen, den Familienzentren „zentrum plus“ und Jugendzentrum, sowie den Wohnungsgesellschaften, der Seniorenhilfe, dem Amt für Soziales und Jugend, der Bezirkspolizei und der Stadtbücherei Flingern.
„Wind Nord-Ost, Startbahn null-drei Bis hier hör ich die Motoren Wie ein Pfeil zieht sie vorbei…“ (Reinhard Mey)
Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft aus Aldenhoven feierte im Juli ihr Schützenfest. In diesem Jahr war eine Rikscha aus Düsseldorf dabei, um das Königspar zu chauffieren. „Meine Frau ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch den Einsatz der Rikscha wurde es meiner Frau ermöglicht, trotz ihrer Multiple Sklerose Erkrankung, die Umzüge und Paraden durchs Dorf in vollen Zügen zu genießen und mitzuerleben“, so Jochen Daumen. „Die Rikscha ist sehr gut bei den Menschen angekommen. Die Leute, wie auch wir, waren sehr begeistert. Wir möchten uns nochmals sehr herzlich bedanken!“
Königspaar Jochen und Petra Daumen in der festlich geschmückten Rikscha
Nach Wochen voller Regen und Hagel zeigte sich der April an seinem letzten Donnerstag von seiner besseren Seite und bescherte der Tauffeier des neuen Tandemrads standesgemäß niederschlagsfreies Radelwetter. So war es nicht verwunderlich, dass der Platz der Diakonie gegen 16 Uhr nicht nur mit Klient:innen der IGL sondern auch mit Interessierten aus der Nachbarschaft gut gefüllt war, als Tobias Lamers, Geschäftsführer der IGL, das Mikrofon ergriff, um die Anwesenden zu begrüßen.
Auch Bürgermeisterin Carla Gerlach, die heute in Vertretung des Oberbürgermeisters erschienen war, zeigte sich hocherfreut über so viel Interesse. Sie lobte die Kreativität, die in dem Projekt steckt: „Ich finde es toll, dass man sich überlegt, wie man mobilitätseingeschränkten Menschen deutlich mehr Mobilität ermöglichen kann. Man muss erstmal auf so eine Idee kommen, ein Parallel-Tandemrad anzuschaffen.“ In ihrer Rede, die für sie als Taufpatin des Tandemrads deutlich länger ausfiel als die der anderen Redner:innen und voll des Dankes an alle Beteiligten war, rühmte sie den wertvollen Beitrag des Projekts zur Inklusion und zur dringend notwendige Verkehrswende: „Düsseldorf ist eine Stadt, die für alle da sein muss, die hier leben. Und da müssen wir uns alle Mühe geben, Möglichkeiten zu finden, dass das auch tatsächlich mit Leben gefüllt werden kann“, sagte die bekennende Radlerin, die nach eigenerer Aussage alle privaten Wege mit dem Fahrrad erledigt und hofft, dass sich weitere Stadtteile dem Projekt anschließen: „Ich würde mich sehr dafür einsetzen, diese Räder anzuschaffen.“
Nachdem auch Bezirksbürgermeister Phillip Schlee, der sich seit 2021 in der Bezirksvertretung 2 für den inklusiven Nachbarschaftstreff in Flingern stark macht und so mit in seinem Bezirk sowohl den Bauwagen am Vielplatz als auch die heute eingeweihte Fahrradgarage mitermöglichte, seinen Dank aussprach, machte Birgit Muéll, Leiterin der Abteilung Radverkehr im Amt für Verkehrsmanagement aus ihrer Freude über den schönen Anlass des Besuchs keinen Hehl: „Sonst muss ich mich vor der Politik immer rechtfertigen, warum wir Parkstände und Fahrspuren wegnehmen.“ Heute – so sagte sie – sei sie einfach glücklich, einen positiven Beitrag zur Verkehrswende zu leisten. Der Fahrradverkehr trägt eine Menge dazu bei, wenn Düsseldorf als Landeshauptstadt klimaneutral werden will. „Wir können uns durchaus vorstellen, in Zukunft mit unserer neuen Abteilung zur Förderung des Radverkehrs häufiger mit Ihnen zusammen Projekte zu machen und das als festen Punkt in unser Programm aufzunehmen. Einfach weil ich glaube, dass das eine ganz wichtige Sache ist, um auf dem Weg in die Klimaneutralität alle Menschen teilhaben zu lassen.“
Mit diesen hoffnungsvollen Worten übergab Birgit Muéll das Mikrofon an Benjamin Freese, der als Projektverantwortlicher nun das Tandemrad mit all seinen Besonderheiten vorstellte. Unterstützt wurde er dabei von den beiden Klientinnen Monika Kybarth und Doris Betz, die das speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Einschränkungen konfigurierte Parallel-Tandemrad ausprobiert und mitausgesucht haben.
Und da „Parallel-Tandamrad“ ein sperriger Name ist, der nicht recht zu den bestehenden Rikschas „Schnelle Elle“ und „Flotte Lotte“ passen will, rief Taufpatin Carla Gerlach zur Wahl des Namens auf. Aus diversen eingegangenen Namensvorschlägen wurden im Vorfeld drei Favoriten ausgewählt, die nun per Applausometer zur Abstimmung standen. Das „Doppelte Lottchen“ konnte sich dabei eindeutig gegen ihre Konkurrenten „Schnieke Ike“ und „Jöckel Jupp“ durchsetzen. Das Ergebnis war nicht weiter überraschend, wie Benjamin Freese im Anschluss verriet: „Bei unserem Aufruf für die Namensvorschläge, der an ein Gewinnspiel geknüpft war, wurde das „Doppelte Lottchen“ insgesamt sechs Mal vorgeschlagen. Somit gibt es auch sechs Gewinner:innen, denen ich gleich im Anschluss ihren Gutschein für eine Fahrt durch Flingern überreichen kann.“
Nach der gemeinschaftlichen Namensgebung, die Carla Gerlach Kraft ihres Amtes als Patin feierlich bestätigte, konnte auch die Garage eingeweiht werden. Klaus Hühn, Hildegard Drews und Caroline Wegert aus dem Matthias-Claudius-Haus durchschnitten gemeinsam das grüne Band. Den Abschluss des offiziellen Programms vollzog Pastor und Vorstandsvorsitzender der Diakonie Michael Schmidt, der allen Menschen, die fahren, den Menschen, die gefahren werden und allen Anwesenden Gottes Segen aussprach und versprach, gut aufzupassen, dass die „Schnelle Elle“ und das „Doppelte Lottchen“ im Winter in ihrer Garage nicht frieren.
Frieren musste auch an diesem Tag niemand, denn das kirchlich-diakonische Kaffeemobil „Evie“ versorgte alle Anwesenden mit warmen Getränken und herzlichen Gesprächen. Das war besonders hilfreich, als sich nach den absolvierten Programmpunkten eine kleine Menschentraube an der eigens eingerichteten Haltestelle sammelte, um eine Probefahrt mit dem neuen Rad zu machen.
„Mir ist es ein besonderes Anliegen den fünfzehn aktiven Strampler:innen zu danken. Ohne ihren tatkräftigen und ehrenamtlichen Einsatz würden unsere Quartiersräder wohl durchweg in den Garagen stehen. Und das nicht nur im Winter.“ sagte Tobias Lamers im Anschluss an diese durchweg gelungene Veranstaltung.
Wie bereits im vergangenen Jahr waren die Quartiers-Rikschas der IGL beim Veedels-Zoch in Düsseldorf-Eller mit vielen hunderten Menschen dabei. Viele Klienten:innen aus unterschiedlichen Bereichen der IGL waren dabei, als die Rikschas um 11.11 Uhr bei leichtem Regen Aufstellung nahmen. Dieser tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die ausgelassene Freude der Närrinnen und Närren wurden mit strahlendem Sonnenschein zum Zoch-Beginn belohnt. Mit der Startnummer 2 und unter dem Motto „Für ein Recht auf Wind in den Haaren“ waren die zwei Rikschas und das nagelneue Parallel-Tandem der IGL fester Bestandteil des Zochs und chauffierten über die 2,3km lange Umzugsstrecke all jene, die nicht so gut zu Fuß waren.
Das von der Aktion Mensch geförderte und mit elektrischer Motorunterstützung ausgestattete Parallel-Tandem erfreute sich dabei besonderer Beliebtheit, da es den Mitfahrenden ermöglicht, selbst aktiv in die Pedale zu treten. Auch die Bürgerstiftung Düsseldorf war mit drei ihrer insgesamt acht Rikschas vertreten. „Es hat allen sehr viel Spaß gemacht, mittendrin zu sein und gemeinsam zu feiern. Wir waren insgesamt mit sechs Rädern dabei und ich bedanke mich bei allen ehrenamtlichen Rikscha-Fahrerinnen und -Fahrern für den tollen Tag“, fasst der Projektverantwortliche Benjamin Freese den Karnevalssonntag in Eller zusammen.
Im Rahmen des Werkstattgesprächs „Gemeinsam gegen Einsamkeit“ der CDU-Landtagsfraktion haben wir die IGL sowie unsere quartierbezogenen Ansätze und inklusiven Angebote vorstellt. Zu Beginn der Veranstaltung hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in seiner Videoansprache herausgestellt, dass „die Überwindung der Einsamkeit“ ein wichtiges Thema seiner Regierungszeit sei.
In Nordrhein-Westfalen fühlen sich etwa 15 Prozent der Menschen einsam; es fehlt ihnen an Gemeinschaft (Enquetekommission „Einsamkeit“, S. 30). Einsamkeit existiert in unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, sie hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit. Insbesondere die Corona-Pandemie hat Einsamkeit und soziale Isolation in den Blickpunkt gerückt. Wir haben Menschen mit Behinderungen gefragt, wie sie die Pandemie erlebt haben? Auch konnten wir trotz der Schutzverordnungen Aktionen im Quartier mit Menschen aus besonderen Wohnformen durchführen.
Im Gespräch mit Elke Schilling von der Initiative Silbernetz
Im Werkstattgespräch wurden gemeinsam mit Vertretern:innen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft verschiedene Perspektiven von Einsamkeit diskutiert. Zudem wurde die Arbeit von Initiativen und zivilgesellschaftlichen Organisationen gewürdigt. Im Zuge von Stadtplanung und Quartiersentwicklung sollten öffentliche Räume zur Begegnung geschaffen werden, damit „Menschen wieder einen Ort haben, um einen Kaffee zusammen zu trinken und ins Gespräch zu kommen“. Für „konsumfreie Begegnungsstätten“ plädierte auch Arbeits-, Gesundheits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU). Unser inklusiver Nachbarschaftsgarten Flingern ist ein solcher Ort der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen. Zudem ermöglichen unser ehrenamtlichen Rikscha-Touren vielfältige Begegnungen.
Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und die vielen guten Gespräche!
„Ich bin halbe Engländerin und komme mir vor wie bei den Royals!“
Die „Flotte Lotte“ und die „Schnelle“ Elle waren in Wersten und Holthausen unterwegs und haben Seniorinnen und Senioren der Pro Senior Residenz durch den Ellbruch-Park gefahren. Die Kennenlern-Aktion kam sehr gut an! Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit und viele schöne Touren!
Und der Gewinner ist: Die „Schnelle Elle“. Mit diesem Namen rollt die zweite Quartiersrikscha der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) ab sofort durch Düsseldorf Lierenfeld und Flingern. Als Taufpate war Herr Bürgermeister Josef Hinkel angereist, der auch die Namensabstimmung moderierte.
Im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums hat die Rheinwohnungsbau (RWB) gemeinsam mit dem Stiftungszentrum des Erzbistums Köln verschiedene Förderpreise vergeben. Unter den Gewinnern war auch die IGL, die bei der Anschaffung einer zweiten Quartiers-Rikscha unterstützte wurde.
„Für mich ist es immer wieder toll zu erleben, welche Freude von den Fahrten ausgeht und wie schnell sich Gespräche mit anderen Menschen ergeben.“
Zunächst begrüßte Benjamin Freese (IGL) die rund 50 Gäste bei bestem Frühlingswetter und erklärte, dass die Idee der ersten inklusiven Quartiers-Rikscha Düsseldorf von Menschen mit und ohne Behinderungen – in Anlehnung an den Ansatz Radeln ohne Alter – entwickelt und erprobt wurde. Unter dem Motto “Jeder hat ein Recht auf Wind in den Haaren” werden auf ehrenamtlicher Basis kostenlose Rikscha-Fahrten mit mobilitäseingeschränkten Personen mit und ohne Behinderungen unternommen.
„Wir freuen uns sehr, dieses besondere Projekt der IGL unterstützen zu können. Auch ich würde mich im Alter gerne mit der Rikscha durch Düsseldorf kutschieren lassen.“
Anschließend richtete Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der RWB, einige Worte an die Gäste.
Catrin Dreyer, Geschäftsführerin der IGL, bedankt sich bei der Rheinwohnungsbau und dem Erzbistum Köln für den Förderpreis im Bereich Nachhaltigkeit. Das Thema Nachhaltigkeit hat bei der IGL einen besonderen Stellenwert, genauso wie unsere Maxime Unabhängigleben, Selbstständigleben und Einzigartigleben.
„Unsere Klient:innen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können auf diesem Wege ihren Kiez entdecken und mit ihren Nachbarn ins Gespräch kommen.“
Im Anschluss übernahm Bürgermeister Josef Hinkel das Wort und moderierte mit viel Herzblut die Namensabstimmung der Quartiersrikscha. Zur Wahl standen die Namen „Jöckel Jupp“, „Heimat-Rikscha“ und „Schnelle Elle“. Durch Klatschen stimmten die anwesenden Gäste für die Namen ab und entschieden sich im Duell zwischen „Jupp“ und „Elle“ für die „Schnelle Elle“, die künftig mit ihrer Schwester „Flotte Lotte“ durch Düsseldorf fährt.
Bei der Abstimmung half Louisa (1 ½ Jahre), sie durfte auch gleich eine Rundfahrt machen.
Um Gottes Segen für die zukünftigen (Mit-)Fahrer:innen bat Pfarrer Jochen Lütgendorf, Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde. Er hat Erfahrung als Taxifahrer und dabei selber erlebt, wie schnell Menschen ihm ihre Lebensgeschichten erzählt haben. „Die Fahrt mit der Rikscha ist Gemeinsamkeit auf Zeit“, findet er und lässt sich gern durch den Stadtteil fahren.
Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feier konnten sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen austauschen und über das Angebot informieren sowie eine Probefahrt unternehmen. Beide Rikschen waren den Rest des Nachmittags im Dauereinsatz.
Bürgermeister Josef Hinkel ließ es sich nicht nehmen, die Jungfernfahrt mit der „Schnellen Elle“ selbst als Fahrer durchzuführen. Er erzählt, wie das Fahrgefühl ein anderes ist, wenn sich die Rikscha in Kurven nicht so zur Seite neigen kann wie ein normales Rad. „Damit habe ich aber Erfahrung durch die Bäckerräder, die wir haben“, erzählt er.
Elisabeth H. hat gerade ihre erste Mit-Fahrt durch Lierenfeld gemacht und strahlt mit der Sonne um die Wette, als sie aus der Rikscha steigt, bei der Josef Hinkel als Fahrer die Verantwortung übernommen hat.
Jochen Konrad-Klein fährt seit ungefähr einem Jahr als Ehrenamtlicher Menschen mit der Rikscha durch Wersten oder andere Stadtteile und hatte gelesen, dass Fahrer gesucht werden. „Die Kombination Ehrenamt und Rad fand ich gut“, erklärt er seine Entscheidung, immer wieder mittwochs für rund eine Stunde in die Pedale zu treten.
Eine weitere ehrenamtliche Fahrerin ist Anne Richter (RWB), die sich heute auch gern von Josef Hinkel durch den Stadtteil fahren lässt, bevor sie selber wieder das Lenkrad übernimmt. Sie ist seit 1 ½ Jahren dabei und auch im Winter mit Gästen zum Benrather Weihnachtsmarkt gefahren. „Wir versuchen, eine gute Atmosphäre zu schaffen und hören auch gern Musik während der Fahrt“ erzählt sie.
Michael B. konnte es gar nicht abwarten, als Fahrgast einzusteigen. „Ich wollte unbedingt und es war richtig gut“, so seine Meinung. Er will so eine Fahrt noch einmal machen, denn „die Fahrt war nicht lang genug“. „Die frische Luft war herrlich“, erzählt Monika K.. Beide Rikschas, die „Flotte Lotte“ und die „Schnelle Elle“ waren ununterbrochen im Einsatz.
Zur Tauffeier waren auch Anwohner der Rheinwohnungsbau-Siedlung eingeladen. Heike und Andreas H. haben im Hausflur von der Veranstaltung gelesen und sind vorbeigekommen. Eine Fahrt mit der Rikscha wollten sie noch nicht direkt unternehmen, sondern hatten nette Gespräche mit Nachbarn. „Mich interessiert das Gesamtpaket dieser Veranstaltung“, erklärt Andreas H. den Grund für sein Kommen.
Benjamin Freese erzählt, dass gerade drei neue ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer erfolgreich eingewiesen wurden. Das Budget für eine Fahrradgarage bereits von der Bezirksvertretung 2 bewilligt sei und ein zentraler Platz zur Aufstellung in Flingern in Aussicht stehe.
Mehr über die Rikscha und wie sie zu buchen ist, steht hier: LINK
Rikscha-Tauffeier in der Presse:
Ddorf-aktuell – Internetzeitung Düsseldorf:
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Außerdem haben die Neue Rhein Zeitung und die Westdeutsche Zeitung berichtet.
Die „In der Gemeinde leben“ gGmbH (IGL) ist eine gemeinnützige Gesellschaft der gleichberechtigten Partner Diakonie Düsseldorf e.V. und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die 2002 gegründet wurde und zurzeit fast 200 Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen an zahlreichen Standorten in Düsseldorf unterstützt. Um das Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen zu verbessern, hat die IGL das inklusiver Quartiersprojekt „Wir machen mit“ angestoßen und den Ansatz „Radeln ohne Alter“ nach Düsseldorf gebracht. Mehr Informationen zur IGL finden Sie auch unter www.igl-duesseldorf.de
Wir laden Euch herzlich zur Rikscha-Tauffeier ein. Es erwarten Euch ein kleines Kaffee- und Kuchenangebot, sowie die Möglichkeit, die Rikscha bei einer Rundfahrt durch das Quartier kennen zu lernen.
Als Taufpaten für die Rikscha konnten wir Bürgermeister Josef Hinkel gewinnen. Pfarrer Jochen Lütgendorf von der Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde wird um Gottes Segen für die zukünftigen Fahrgäste und Fahrer:innen bitten.
Ablauf:
Ab 15:00 Uhr
Begrüßung & Moderation durch Benjamin Freese (In der Gemeinde leben gGmbH)
Ansprache Thomas Hummelsbeck (Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau)
Ansprache Catrin Dreyer (Geschäftsführung der IGL)
Grußworte Bürgermeister Josef Hinkel und Namensabstimmung
„Indienstnahme“ durch den Pfarrer Jochen Lütgendorf von der Evangelischen Mirjam-Kirchengemeinde
Ab 16:30 Uhr
Gemütliches Beisammensein und Rikscha-Fahrten durch das Quartier
Hintergrund: Im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums hat die Rheinwohnungsbau gemeinsam mit dem Stiftungszentrum des Erzbistums Köln verschiedene Förderpreise vergeben. Unter den Gewinnern war auch die In der Gemeinde leben gGmbH (IGL), die bei der Anschaffung einer zweiten Quartiersrikscha unterstützt wurde.
Pünktlich um 14:11 Uhr setzte sich der Karnevalsumzug mit über 580 Teilnehmenden in Bewegung. Entlang des Zugwegs von 2,3 Kilometern feierten viele Jecken – vom Kleinkind bis ins hohe Alter – ausgelassen den ersten Karnevalsumzug nach der Pandemie. Gemeinsam mit dem zentrum plus Bilk waren wir mit vier Rikschas dabei . Vielen Dank an die Organisatoren für das unvergessliche Erlebnis!
Dick eingemummt ging es mit weihnachtlich geschmückten Rikschas zum Weihnachtsmarkt nach Düsseldorf Benrath. Bei Punsch, Bratwurst und Flammkuchen konnten sich die Fahrgäste die vielen schönen Stände ansehen und die weihnachtliche Atmosphäre genießen.
Die vier Klienten:innen der In der Gemeinde leben (IGL) wohnen im Haus am Falder, einer gemeinschaftlichen Wohnformen für Menschen mit erworbenen Hirnschäden. Unsere ehrenamtliche Fahrerin Anne Richter, Bauprojektleiterin bei der Rheinwohnungsbau und Ulrike Wolff, Mitarbeiterin der IGL und Koordinatorin von Freizeitangeboten für die Klienten:innen vom Haus am Falder, erfüllten den vier Fahrgästen den Wunsch, mit der Rikscha zum Weihnachtsmarkt zu fahren. Die Anschaffung der neuen Rikscha für Flingern wurde von der Rheinwohnungsbau ermöglicht. Vielen Dank!
Unser Bauwagen für den inklusiven Nachbarscharschaftsgarten Flingern ist endlich angekommen. Zudem konnten wir ein barrierefreies Hochbeet aufbauen und unser Mitbring-Garten-Café ausstatten.
Gemeinsam mit der Initiativen Vielplatz und platzgrün (Pro Düsseldorf) treffen wir aktuell alle nötigen Vorbereitungen für das Gartenjahr 2023. In den Herbstferien wird es je nach Wetterlage spontane Aktionen auf dem Vielplatz geben. Nach den Herbstferien ist der Bauwagen – bei trockenem Wetter – jeden Donnerstag von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Ihr seid herzlich eingeladen, Euch bei einer Tasse Kaffee über das Projekt zu informieren und Eure Ideen einzubringen. Jeder der mitmachen oder den Ort nutzen möchte ist herzlich willkommen.
Das Projekt wurde von der BV2 (Bauwagen), der Bürgerstiftung Düsseldorf (barrierefreies Hochbeet und Ausstattung) sowie der Rheinwohnungsbau (Rikscha) gefördert. Herzlichen Dank an alle Unterstützer, Sponsoren, Partner und Ehrenamtlichen für Euer tolles Engagement für mehr Inklusion im Quartier!
Gemeinschaftlich zu gärtnern, zu spielen und zu arbeiten heißt, sich zu begegnen, Wissen und Ideen auszutauschen, neues auszuprobieren, miteinander zu lernen und sich nebenbei für ein lebenswertes und umweltgerechtes, urbanes Umfeld einzusetzen, in dem öffentliche Freiräume des Miteinanders, ohne Konsumverpflichtungen oft fehlen.
Auf unserer Jubiläumsfeier 20 Jahre in der Gemeinde leben gGmbH (IGL) haben wir die neue Quartiers-Rikscha Flingern vorgestellt. Die Anschaffung wurde durch die Rheinwohnungsbau GmbH Düsseldorf ermöglicht. Wir haben den Förderpreises im Bereich Nachhaltigkeit gewonnen!
Für die Rikscha suchen wir noch einen gut erreichbaren Ort mit Strom in Flingern, an dem eine Fahrradbox aus Holz aufgestellt werden kann. Gemeinsam mit der Rheinwohnungsbau GmbH werden wir in den nächsten Wochen Namens-Vorschläge für die neue Rikscha sammeln und dann eine Einweihungsfeier in Düsseldorf Lierenfeld organisieren.
Bei schönstem Wetter haben viele Menschen den Vielplatz in Düsseldorf Flingern besucht, sich informiert und sind gemeinsam aktiv geworden.
Zusammen mit der Initiative Vielplatz und Pro Düsseldorf – PlatzGrün wurden die Hochbeete mit frischer Erde gefüllt und bepflanzt:
Das Kabawil CommunityLab hat sich vorgestellt und eine Befragung zum Leben im Quartier durchgeführt:
Das Team der KoBoBe Flingern hat zum inklusiven Boule-Tournier aufgefordert und zur Stärkung Kaffee und Muffins mitgebracht:
Zur Begrüßung der Gäste hat das Team vom PIKSL Labor Düsseldorf eine Sofortbildkamera mitgebracht und von jedem ein Bild gemacht. Die Fotos wurden mit Namen versehen und an die Spielplatzwand geheftet. Bunt ausgemalte Figuren konnten mit einer App zum Leben erweckt werden. Auch für musikalische Begleitung wurde gesorgt: Auf einem Bananen-Piano konnten Melodien gespielt werden.
Auch die inklusive Quartiers-Rikscha „Flotte Lotte“ war dabei und unser ehrenamtlicher Fahrer hat Rundfahrten durch Flingern angeboten. Vielen Dank!
Das Magazin „dialog“ der Diakonie Düsseldorf hat uns besucht und wird in der kommenden Ausgabe über das inklusive Quartiersprojekt „Wir machen mit!“ aus Wersten berichten!