Großes Fussball-Turnier in der Mosaikschule: Im Rahmen des Projekts „Gesunde Nachbarschaft Wersten“ haben wir 180 Schülerinnen und Schüler mit Saftschorlen und Obst versorgt.
Wir haben viele freundliche Menschen kennen gelernt und tolle Gespräche geführt. Vielen Dank für das schönen Fussball-Fest!
Wir haben einen Workshop besucht. Das ist Englisch. Man spricht es: Wörkschop. In einen Workshop lernt man neue Dinge. Wir haben Leichte Sprache gelernt.
Leichte Sprache ist eine leichte deutsche Sprache. Bei der leichten Sprache sind die Sätze kürzer. Und alle schweren Wörter werden erklärt. Damit jeder den Text verstehen kann.
Wir werden versuchen mehr Artikel in Leichter Sprache zu schreiben. Aber Leichte Sprache ist nicht so leicht zu schreiben, denn man muss viele Regeln beachten. Die Regeln sind wichtig, damit jeder den Text verstehen kann.
In unseren Texten gibt es Links. Die sehen so aus: Link Da kann man drauf klicken. Dann öffnet sich eine neue Seite und man bekommt noch mehr Informationen zu dem Thema.
„Wie ein Urlaub auf Mallorca!“ – „Wir machen mit!“ stellt die inklusive Stadtteil-Rikscha auf dem Radaktiv-Tag am Mannesmannufer vor.
Am Sonntag, den 16. Juli verwandelte sich die untere Rheinwerft von der Apollo-Wiese bis zu den Kasematten zu einer bunten Fahrrad-Aktionsfläche. Mittendrin versetzte die Rikscha, mit ihrem Blumenschmuck und Hawaii-Girlanden die Fahrgäste bei herrlichem Sonnenschein schnell in Urlaubsstimmung.
Sanna, 47, konnte aus ihrem Rollstuhl bequem in die Rikscha einsteigen. Dafür musste ein Mittelstück im Fußteil herausgenommen werden. Diese Lücke ist für sie praktisch, so kommt sie nahe an den Sitz heran. Als sie von ihrer Ausfahrt zurückkommt, urteilt sie: „Super! Die Sonne hat gestrahlt, der Fahrer war klasse und das Ding ist super. Man fühlt sich auch in den Kurven sicher“. Die Leute hätten neugierig geguckt und zurückgestrahlt, „weil wir so gestrahlt haben“, vermuten Sanna und ihr Begleiter.
Benjamin Freese, Projektkoordinator „Wir machen mit!“, hat sich an diesem Tag als Rikscha-Fahrer betätigt und brauchte nicht lange zu warten, bis sich die ersten Besucherinnen und Besucher mit der, bis jetzt noch namenlosen, Rikscha am Rhein entlangfahren ließen. „Wir brauchten niemanden überzeugen, eine kleine Runde mit der Rikscha zu drehen“, so Benjamin Freese. Unter dem Motto „Drahtesel für Alle“ wurde das Projekt „Radeln ohne Alter“ vorgestellt und darauf geachtet, dass Menschen jeden Alters zu einer Fahrt mit der barrierefreien Rikscha eingeladen werden.
Max, 8, und sein Bruder Oscar,7, die beide schon selber Fahrrad fahren können, fanden es gar nicht schlimm, nicht selber treten zu müssen. Ganz im Gegenteil: „Das war cool!“, sagt Max und fügt hinzu, dass er die Tour „eigentlich gar nicht so ungewohnt“ fand. Oscar ergänzt, dass er sehr genossen habe, sich mit seinem Bruder während der Fahrt unterhalten zu können, ohne selber auf die Straße achten zu müssen.
Dirk, 53, wünscht sich, dass die Fußbank vollständig herausnehmbar ist. Damit das Umsteigen vom Rollstuhl in die Rikscha noch einfacher wird. Die Fahrt an sich „war aber einfach schön“, bestätigt er. Auch ihm ist aufgefallen, dass viele Menschen interessiert geguckt haben.
Mitko, 8, fand die Tour „wie einen Urlaub auf Mallorca“. Und seine Tante Ivanka, 44, fügt hinzu, „dass es herrlich entspannend war, während der Fahrt durch die Gegend zu gucken“. Beide haben nicht nur die Rikscha ausprobiert, sondern auch einen Namensvorschlag abgegeben.
Radaktiv19. Das Düsseldorfer Fahrradfest hat „Fahrer“ Benjamin Freese neben sehr viel Spaß und Freude auch Kraft und Aufmerksamkeit abverlangt, wenn er die Besucher über das Ausstellungsgelände gefahren hat. So weiß er sehr gut, was auf die ehrenamtlichen Rikscha-Fahrer zukommt, die momentan noch gesucht werden. Mit einigen Interessenten hat er seine Erfahrungen ausgetauscht und detailliert über diese Aufgabe gesprochen.
Für Frank, 56, und seine Tochter Merle, 14, war es die allererste Rikscha-Fahrt ihres Lebens und beide sind sich einig und sagen „Das machen wir jetzt öfter!“. Ihre gute Laune haben sie direkt an die Fußgänger um sie herum weitergegeben und meinten „Wir haben den Leuten gewunken!“. Während der Fahrt haben sie sich aber auch noch einen Namen für die Rikscha ausgedacht und sind sich sicher, dass ihr Namensvorschlag ausgewählt wird.
Christa, 65, kennt zwei Menschen, die nicht mehr mobil sind und testet die Rikscha gemeinsam mit Hillu, 83, für ihre Freunde. Vielleicht streiten sich die drei bald um die Plätze, denn Christa meint: „War wunderbar! Das kann ich den ganzen Tag haben!“ und Hillu ergänzt: „Wir waren die Stars“.
Parallel zu den Spazierfahrten mit der Rikscha kümmerten sich die sechs ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darum, dass die Rikscha einen Namen bekommt. Vorschläge wurden den ganzen Tag über abgegeben und das Team ist überwältigt, wie kreativ die Menschen waren.
Am Samstag, den 17. August 2019 wird das Geheimnis gelüftet und der Name für die Rikscha festgelegt. Es gibt um 14.00 Uhr eine Feier und eine Rikscha-Taufe im DKR-Seniorenzentrum in Wersten, Kölner Landstraße 169. An dem Tag wird auch bekanntgegeben, wessen Namensvorschlag genommen wurde und wer den Preis dafür gewinnt: eine ausgiebige Spazierfahrt mit der Rikscha mit einem Zwischenstopp im Eiscafé.
Viele Besucher inspirierte der „Wind in den Haaren“ während der Rikscha-Fahrt zu einem Namensvorschlag. Andere wiederum blieben einfach am Stand stehen und hatten spontane Einfälle. Eine junge Dame, eine Grafik-Designerin, zauberte sogar einen handgezeichneten Esel auf die Stellwand. Und ein origineller Name fiel ihr auch gleich noch ein.
Auch auf der Bühne geben Michael Kirberg und Benjamin Freese Auskunft über das Projekt. Die beiden berichten, dass „die Rikscha eine wunderbare Möglichkeit ist wieder raus zu kommen und mit anderen Menschen etwas tolles erleben zu können“.
„Die Nachfrage nach Fahrten mit der Rikscha war überwältigend heute“, fasst Benjamin Freese den Tag zusammen. „Es gab nur wenige Minuten, an denen die Rikscha einmal stillstand und niemand gefahren wurde“. Nach diesem positiven Tag freut er sich darauf, dass bald „Werstine“ oder „Düssel Rik“ oder „Fastlane“ oder, oder oder durch Wersten radelt. Wie auch immer die Rikscha heißen wird: Fest steht, dass sie kaum zur Ruhe kommen und viele Menschen glücklich machen wird. Gedacht ist sie für Personen, die nicht (mehr) mobil sind, jedoch gern ihre Lieblingsorte aufsuchen möchten und einen Ausflug an der frischen Luft lieben.
Wer Rikscha-Fahrer werden möchte oder das Vorhaben anderweitig unterstützen möchte, meldet sich telefonisch im Projektbüro von „Wir machen mit!“ bei Benjamin Freese oder Melanie Elmendorf unter 0211 91 364 258.
Abgerundet wurde der gelungen Tag durch eine beeindruckende Vorführung. Direkt vor dem „Wir machen mit!“ – Stand haben zwei Kunstrad-Fahrerinnen vorgeführt, welche tollen Tricks mit dem Fahrrad möglich sind.
Leider konnten wir beim letzten Treffen des Arbeitskreises Bus und Bahn nicht dabei sein. Trotzdem wurden unsere Fragen an die Rheinbahn weitergeleitet. Vor ein paar Tagen habe ich mit einem Mitarbeiter der Rheinbahn (Herr Aust) telefoniert und er hat sich fast eine Stunde Zeit genommen. Er hat alle Fragen beantwortet und erklärt.
Frage: Mit Rollstühlen oder Rollatoren kommt man schwer über Bahnübergänge. Das sind die Stellen, an denen man über die Gleise laufen muss, wenn man qauf die andere Straßenseite geht. Man bleibt leicht mit reifen in den Schienen hängen. Kann man das ändern? Antwort: Herr Aust wusste nicht, dass es schwer ist darüber zu gehen. Alle Schienen haben eine Rille, wo Reifen hängen bleiben können. Aber es hat sich noch niemand bei der Rheinbahn beschwert. Er fragt mal andere Menschen, die mit Schienen arbeiten. Vielleicht kennen die eine Lösung.
Frage: Ein Hoch-Bahnsteig an der Haltestelle Opladener Straße fehlt. Hoch-Bahnsteige sind die Haltestellen, wo Rollstuhlfahrer gut in alle Bahnen kommen. Antwort: Es gibt ein Personenbeförderungs-Gesetz. Das Gesetz sagt der Rheinbahn, wie Busse und Bahnen aussehen müssen und was sie können müssen. Das Gesetz sagt, dass es wichtig ist, dass jeder die Busse und Bahnen benutzen kann. Damit alle Menschen mit Beeinträchtigung mit Bus oder Bahn fahren können, muss sich vieles ändern. Viele Haltstellen müssen umgebaut werden und das dauert oft lange. Die Haltestellen werden nach einander umgebaut. Die Haltstellen stehen unten auf der Liste. Die oberste wird zuerst umgebaut und die unterste zuletzt.
Auf der Abbildung ist eine Rangliste zu erkennen, nach der die Haltestelle in einer bestimmten Reihenfolge zu Hochbahnhöfen umgebaut werden. Die Haltestelle „Opladener Straße“ ist auf Rang 10 von 28. Bildquelle
Frage: Die Bahnen sind unpünktlich. Wie weiß ich, wann meine Bahn fährt? Antwort: Alle Haltestellen zwischen Holthausen und dem Werstener Kreuz haben über Dynamische Fahrgastinformations-Anzeigen. Bei der Rheinbahn nennen sie das, DyFa. Das spricht man so aus: Düfa. Das ist die Anzeige an einer Haltestelle, auf der sich der Text immer wieder ändert. Da steht, wann die nächste Bahn kommt und wenn eine Bahn ausfällt.
Und die DyFa
sind toll, denn die neuen DyFa können sprechen. Sie klicken, damit Menschen mit
Seh-Beeinträchtigung sie finden. Dann kann man einen Knopf drücken und dann
sagt die DyFa, wann die nächste Bahn fährt. Das ist gut für Menschen, die nicht
gut sehen oder lesen können. Aber das gibt es nicht an allen Haltestellen.
Frage: Die Schlaue Nummer 01806.504030 kostet Geld, wenn man da anruft. Gibt es auch eine kostenlose Nummer? Antwort: Es gibt einen sprechenden Fahrplan unter der Nummer 08003 50 40 30. Wer diese Telefon-Nummer anruft, kann den Fahrplan hören und muss ihn nicht lesen.
Wir haben eine Idee: Die Rheinbahn bietet einen Begleit-Service an. Das wird so ausgesprochen: Begleit-Sörwis. Das sind Menschen, die jemanden zum Beispiel zu Hause abholen. Dann fahren sie mit einem zu dem Ort, wo man hin möchte. Und hinterher können sie einen auch wieder abholen und zurück bringen. Antwort: Viele Menschen wissen nicht, dass es den Begleit-Service gibt. Auf der Internetseite steht, dass es den Service gibt. Aber die Internetseite ist schwer zu verstehen und schwer zu finden. Die Internetseite wird immer wieder verbessert. Sie werden den Begleit-Service da besser zeigen.
In der Volkshochschule Olpe fand die Auftaktveranstaltung des Projekts IKO statt. IKO bedeutet „Inklusion im Kreis Olpe“ und ist ein Projekt der Lebenshilfe NRW.
Alle Menschen sind willkommen: Das Projekt IKO möchte sich für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung stark mache. Es geht darum, Barrieren in den Bereichen Freizeit, Kultur und politische Mitwirkung gemeinsam mit Kooperationspartnern abzubauen.
Bei der Verbesserung des Zugangs zu bestehenden Angeboten, werden auch bauliche Hindernissen in den Blick genommen. Das Projekt IKO gibt es seit Herbst 2018 und wird von der Aktion Mensch gefördert. Im inklusiven Projektteam sind Menschen mit und ohne Behinderung tätig.
Bei der Auftaktveranstaltung war das „Wir machen mit!“ – Team mit zwei Experte dabei und hat einen Workshop zum Thema wheelmap.org angeboten. Das Projekt „Wir machen mit!“ ist Wheelmap-Botschafter und möchte die Online-Karte, in der Orte mit einem Ampelsystem hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit bewertet werden, bekannter machen.
Während der bunte Veranstaltung wurden die Sprecher mit einer roten Karte daran erinnert, in leichter Sprache zu sprechen. Hier ist das vollständige Programm der Auftaktveranstaltung zu finden. Mehr Informationen über das Projekt IKO sind hier zu finden (mit Vorlesefunktion).
Wir haben uns sehr über die Eiladung gefreut, um vielen interessierten Menschen die wheelmap.org vorzustellen und einen tollen Tag in Olpe zu verbringen!
Seit 10 Jahren findet nun schon die jährliche Wersten-Rallye statt. Und zum zweiten Mal waren wir dabei und haben tatkräftig unterstützt – also schon richtige Profis.
Bei der Wersten-Rallye geht es darum, dass die Kinder die Notinseln in ihrem Stadtteil kennen lernen. Notinsel ist eine Initiative, bei der es um den Schutz von Kindern geht. Ladenlokale bieten sich hierbei als „Notinsel“ an. (Bildquelle)
Sie kennzeichnen ihren Laden mit einem Sticker im Schaufenster oder an der Tür. So können alle Kinder erkennen, dass dort eine Notinsel ist.
Die Läden dienen dann wörtlich als „Not-Inseln“. Also wenn ein Kind Angst hat, sich verfolgt fühlt, sich verlaufen hat, einen Anruf tätigen oder nur mal auf die Toilette muss, die Notinseln sind dafür da!
Hier überall in Wersten gibt es Notinseln. (Bildquelle)
Um diese Notinseln spielerisch kennen zu lernen, gibt es einmal im Jahr die Wersten-Rallye, die von der Werbegemeinschaft „Wir in Wersten e.V. “ initiiert und organisiert wird.
Über 100 Kinder waren auch in diesem Jahr wieder dabei. Nach der Anmeldung gehts direkt los auf die Schatzsuche: mit Provianttasche, Schatzkarte und ein paar anderen Piraten geht’s auf die Jagd nach Muscheln und Gold.
Wir finden die Idee toll!
Die Idee hinter unserem Projekt ist ja nicht nur unsere eigenen Aktionen zu planen und erfolgreich umzusetzen, sondern auch bei anderen Aktionen zu unterstützen. Wir möchten wie die anderen Bürger und Bürgerinnen von Wersten geben und nehmen. Das ist, wie ein Stadtteil funktioniert und unser Ziel ist es, ein Teil des Stadtteils zu sein. Dazu zu gehören. Das ist das Ziel eines Jeden.
Herzlichen Dank an den St. Seb. Schützenverein Düsseldorf Wersten 1925 e.V. für die tolle Unterstützung! Die jährlich wechselnden Regiments-Königspaare setzen sich schon seid einigen Jahren dafür ein, dass Spendengelde für caritative Zwecke gesammelt werden. Das aktuelle Königspaar Renate und Klaus Ringleb möchte diese wunderbare Tradition nun fortsetzen und Spendengelder für die barrierefreie Quartiers-Rikscha sammeln. Wir finde die Idee großartig!
Rucola und Kopfsalat haben schnell eine Abnehmerin gefunden. Diana Ljubojevic aus Wersten steht vor dem gerade frisch eingeweihten „Enjoy the Food“- Fahrrad an der Kölner Landstraße Straße 180. Sie freut sich auf ein leckeres Mittagessen. „Meine Freundin kommt gleich, und die kocht gerne mit Gemüse“ erklärt sie. „Außerdem esse ich auch total gerne Gemüse und wir entscheiden gleich, was wir daraus machen“ fügt sie noch hinzu.
Das neue Fahrrad ist gut bestückt mit Salat, Gemüse und auch abgepackten Lebensmitteln, die hier jedem zur Verfügung stehen. Die Idee stammt von Enjoy the Food. Diese Initiative hat mehrere Fahrräder und füllt die Körbe an den Rädern mit Lebensmitteln auf, die Supermärkte oder Restaurants aussortieren, obwohl sie noch essbar sind. Diese Lebensmittel werden dann auf die Fahrräder verteilt. Jeder, der möchte, kann sich bedienen oder dort auch Lebensmittel hinbringen, die er selbst nicht verbraucht.
Bei bestem Frühlingswetter treffen sich heute viele Menschen auf dem Nachbarschaftstag in Wersten. Die Nachbarn können jetzt und hier das Angebot vieler Einrichtungen und Institutionen kennen lernen, miteinander in Kontakt kommen und auf vielfältige Weise selbst aktiv werden.
Bei einem selbst gemixten Saft-Cocktail der Offenen Tür Wersten treffen sich Menschen, die wissen wollen, was für Jugendliche im Stadtteil angeboten wird.
Direkt daneben kann jeder Interessierte „Mit Herz und Hand für Wersten – Don Bosco Stiftung“ ins Gespräch kommen. Der Künstlerkreis Spektrum 76 hat Malereien mitgebracht und ausgestellt.
Ein paar Meter weiter versuchen sich junge Werstener beim Mitmachzirkus Düsseldorf im Jonglieren oder Laufen über die verschiedenen Slacklines, die zwischen den Bäumen gespannt sind (an Mamas oder Papas Hand).
Katrin Beilfuß und ihre Kollegin von Haar & Kunst flechten Jung und Alt die Haare hübsch.
Das Ev. Jugendzentrum im Hinterhof hat einen Kicker auf der Straße aufgebaut und wer möchte, kann mitspielen.
Elke Hauenschild von der Praxis für Physiotherapie Katrin Dau massiert den Gästen am Nachbarschaftstag zur Entspannung den Nacken.
Martina Schwarzrock hat ihre Tochter Linn im Blick, die schon Einrad gefahren ist, Stelzen ausprobiert hat und jetzt nach dem Hula Hoop-Reifen greift. Sie findet die Idee des Nachbarschaftstages gut. „Wir haben gerade gesehen, dass der Mitmachzirkus demnächst auf dem Deich ist und jeder dort einfach hingehen kann. Unsere Kinder haben hier gerade sehr viel Spaß, also werden wir dort auch vorbeigehen“ erzählt Eva Glenz. Und das „Enjoy the Food“-Fahrrad wollen die beiden Mütter auch bestücken, weil sie sich ab und an „ver“kaufen und vor Urlauben ihre Lebensmittel nicht mehr aufbrauchen.
Am Stand der Verkehrswacht Düsseldorf kann man einen Hörtest machen und sich über die Arbeit der Verkehrswacht informieren. Außerdem steht die „schicke Minna“ zu einer Probefahrt bereit.
Direkt daneben stellt sich das zentrum plus der Caritas vor, und lädt die Besucher zu einem Schnupperkurs „Yoga für Menschen mit Krebserkrankungen und deren Angehörige“ ein.
Christiane Andrée vom „Arbeitskreis Bus und Bahn für Alle“ erteilt Auskunft über ihre Arbeit. Hier entstehen Ideen, um den öffentlichen Personennahverkehr barrierefrei benutzbar zu machen.
Cäcilia von Remmen sieht sich das Treiben in Ruhe an. Sie findet die Idee hinter dem Nachbarschaftstag toll und hat noch einen Vorschlag: „Auf dem Grünstreifen könnte vielleicht ein größeres Trampolin installiert werden“.
Jennifer Wiche und Grischka Großelümern vom PIKSL-Labor Düsseldorf laden zu einer Mitmachaktion ein. Es gibt einen Infostand mit Apps und Tablets zum Thema „Gesund und Digitales“. Im PIKSL-Labor in Düsseldorf Flingern bekommen Menschen Unterstützung, die lernen möchten sich in der digitalen Welt zurechtzufinden.
Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Gesunde Bude mitgebracht und informiert über sein vielfältiges Angebot.
Gleich daneben vor der Falken Apotheke gibt es Waffeln, Kaffee, viele Informationen und eine Rollator-Beratung.
Wer eine Auszeit braucht und Hunger hat, kann den Stand von Abdel Samad besuchen. Er ist Inhaber von La Perla Beirut an der Ickerswarder Straße. Im Angebot sind libanesische Spezialitäten wie vegetarisches Falafel aus Kichererbsen, Bohnen und Zwiebeln oder auch Moussaka, ein leckerer Auflauf aus Aubergine, Kichererbsen, Tomaten und Zwiebeln.
Kaffee-Fans können heute auch fair gehandelten Kaffee und Knabbereien probieren und den regelmäßig geöffneten GEPA-FAIRkauf kennen lernen.
Vorführungen aus dem Angebot der Sportschule Kaminari laufen über den Tag verteilt auch immer wieder. Neben Selbstverteidigung wie Judo und Kickboxen wollen Jiu-Jitsu-Trainerin Andrea Freitag und ihre Kollegen aber auch weniger bekannte Kampfkünste wie „Grappling“ oder „Krav Maga“ vorstellen. „Wir merken schon, dass wir in Wersten ein Begriff sind“, so Freitag. Gemeinschaft lebt aber ihrer Meinung nach nicht davon, dass die Menschen darüber reden, sondern gemeinsam etwas machen. „Deshalb bietet Kaminari am Nachbarschaftstag den Besuchern die Möglichkeit, direkt mitzumachen“, sagt Andrea Freitag.
Melanie Elmendorf vom Projekt „Wir machen mit!“ unterhält sich mit den Besuchern und nimmt Fragen und Anregungen entgegen. „Viele Werstener sind generell interessiert. Der Nachbarschaftstag ist eine gute Gelegenheit, Missverständnisse aufzuklären und über die Projekte zu informieren“, so ihr Fazit. „Es gibt auch tolle Resonanz von Leuten, die helfen wollen: Einer von ihnen möchte unterstützen, eine Garage für die Quartiers-Rikscha zu finden“, freut sie sich. „Spontan hat sich ein Anwohner an der Liebfrauenstraße bereit erklärt, Freifunk bei sich auszuprobieren. Er hat unseren Router aufgestellt und testet diesen nun. Somit gibt es einen freien Internetzugang für alle in einem Teil der Liebfrauenstraße. Demnächst möchte er sich mit uns treffen, damit wir ihn zu einem neuen Router beraten.“ ergänzt sie noch. Viel Ideen und Anregungen für den Stadtteil sind auf dem Nachbarschaftsbrett festgehalten.
Über den ganzen Tag verteilt kommen viele Besucher zum ersten Nachbarschaftstag Wersten. Die meisten von ihnen haben Spaß, lernen Neues kennen und erfahren, was in ihrem Stadtteil passiert und wo man sich selbst einbringen und mitmachen kann. Martina Schwarzrock geht möglicherweise auch nicht nur mit neuen Ideen nach Hause, sondern hofft, „dass der Romanesco gleich noch da ist, dann nehme ich den mit“.
Auch die Rheinische Post berichtet ausführlich über den Nachbarschaftstag – hier der LINK zum Artikel
Die Ideen, Kritik und Wünsche, die Werstener und Werstenerinnen am Nachbarschaftstag formuliert haben, sollen nicht ins Leere laufen.
Wir können leider nicht alle Ideen und Anregungen umsetzen, da die Ressourcen (Zeit, Geld, Personal) des Projekts begrenzt sind. Die Idee ist ja auch, dass wir im Rahmen des Projekts die Werstener und Werstenerinnen unterstützen ihren Stadtteil zu gestalten.
Aus diesem Grund recherchieren wir einige Informationen die notwendig sind, um die Wünsche umzusetzen. So soll die Eigeninitiative der Werstener und Werstenerinnen gefördert werden.
Wenn Sie einen Wunsch oder ein Ziel von dieser Liste umsetzen möchten und Unterstützung brauchen, können Sie uns gern kontaktieren.
Immer wieder haben wir gehört, dass es einen Mangel an Parkplätzen und Mülleimern gibt. Bezüglich der Mülleimer haben wir die Awista kontaktiert, doch eine Änderung des Mangels an Parkplätzen wird wohl durch unser Projekt nicht initiiert werden können. Die Awista hat die Anfrage an das Umweltamt weitergeleitet und die haben sich heute bei mir gemeldet. Nun sammeln wir Orte, an denen Mülleimer gewünscht werden und wenn wir ein paar Plätze zusammen haben, schicken wir die an das Umweltamt. Die zuständige Mitarbeiterin wird dann prüfen, ob dort Mülleimer aufgehängt werden können. Allgemein wirkte sie sehr freundlich und offen der Idee gegenüber, mehr Mülleimer zu platzieren. Wir freuen uns also, wenn Sie uns ein paar Stellen nennen; gern auch einfach über das Kontaktformular oder als Kommentar.
Wiederholt kam auch der Wunsch nach Fahrradständern durch. Diesem Wunsch ist der Heimatverein Werstener Jonges e.V. ja schon nachgekommen, doch scheinbar besteht weiterer Bedarf.
Wir hatten nun ein Treffen mit dem Heimatverein und die Mitglieder sind erfreut über den Kontakt und die Nachfrage. SIe unterstützen uns gern neue Fahrradständer aufzustellen. Wir müssen nur noch wissen wo! Eine Idee?
öffentliche Grünflächen
Die Nutzung des Grünstreifens auf der Liebfrauenstraße war an diesem Tag immer wieder Thema. Ja, wir finden auch, dass man den Grünstreifen gut nutzen könnte. Die bisherigen Ideen von Anwohnern sind Tische für Brettspiele oder ein Weg in der Mitte. Wenn Sie Ihre Meinung hierzu abgeben möchten oder vielleicht noch weitere Ideen haben, dann notieren Sie die gern in den Kommentaren. Unser Anliegen wurde an die zurständigen Stelle der Stadt Düsseldorf weitergeleitet.
„Bedinungsloses Grundeinkommen für Düsseldorf – in Wersten fangen wir an!“ Wir können dazu nichts beitragen und möchten uns auch nicht zu dem Thema positionieren.
Verschiedene Ideen werden wir hier bündeln: es ist der Wunsch vieler, eine bessere Kommunikation und Vernetzung in Wersten herzustellen. So kann man sich austauschen und Veranstaltungen bekannt geben. Wir arbeiten hier schon länger an verschiedenen Ideen, wobei die Umsetzung immer wieder Fragen aufwirft. Spontan können wir die Plattform nebenan.de sehr empfehlen. Hier können Personen sich über ihre Adresse identifizieren und sich so mit ihren Nachbarn vernetzen. Eine Offline-Variante von uns ist in Arbeit. Auch dazu gehört der Wunsch nach besserem Internet. Wir sind dabei Freifunk im Stadtteil zu verbreiten. Das ist eine gute Lösung der Öffentlichkeit W-LAN Zugänge zur Verfügung zu stellen ohne, dass jemand dafür haften muss.
Werstener und Werstenerinnen ärgern sich sehr, dass es keinen barrierefreien Bahnsteig in Werstens Mitte gibt. Das ist uns schon länger bekannt. Es gibt einen Termin, an dem die Möglichkeit besteht, im Rahmen der Sitzung des Arbeitskreis Bus und Bahn, mit einem Mitarbeiter der Rheinbahn persönlich zu sprechen. Er hat sich für den Abend bereit erklärt Fragen aus der Runde zu beantworten. Im Arbeitskreis Bus und Bahn sitzen Menschen mit und ohne Behinderung, die sich für mehr Mobilität in Düsseldorf einsetzen. Es wird ein neuer Termin gesucht. Rückmeldung der Rheinbahn
Lebensmittelrettung für alle! Gemeinsam mit der Initiative „Enjoy the Food“ und der Fahrradwerkstatt der IGL haben wir ein Food-Rad für Wersten vorbereitet. Die Boxen wurden freundlicherweise von der Werbegemeinschaft „Wir in Wersten!“ bezahlt. Das Food-Rad wir im Rahmen des Nachbarschaftstag an die Bürgerinnen und Bürger übergeben und soll künftig an der Kölner Landstr. 180 (Haltestelle Opladener Straße) stehen.
Ziel ist es, weniger Lebensmittel unnötig wegzuwerfen: Kleinunternehmen und auch Großhändler stellen ihre überschüssigen und noch genießbaren Lebensmittel kostenfrei zur Verfügung. Diese Lebensmittel werden von Ehrenamtlichen zu den verschiedenen Food-Räder in Düsseldorf gebracht. Alle Bürgerinnen und Bürger können Lebensmittel entnehmen oder selbst überschüssigen Nahrungsmittel für andere reinlegen.
Auf dem Nachbarschaftsfest wir die Initiative „Enjoy the Food“ die Food-Rad-Regeln allen interessierten Personen erklären und das Food-Rad Wersten zum ersten mal mit frischen Lebensmittel zur freien Entnahme befüllen. Zudem sind alle Werstener eingeladen, sich einen treffenden Namen für das Rad zu überlegen!
Auf dem Nachbarschaftstag wird das Lastenrad vom zentrum plus Garath der Diakonie Düsseldorf mit einem mobilen Café mit Tischen und Stühlen dabei sein! Herzlichen Dank für das super Fahrtraining und das Ausleihen!
In Wersten angekommen wurde des Mobile Café von der„Alte Garde“ des Sankt-Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf-Wersten 1925 fröhlich begrüßt. Die tatkräftigen Schützen haben den Dreck-weg-Tag vorgezogen und den Grünstreifen auf der Liebfrauenstraße auf Vordermann gebracht – super Aktion!
Mit einem tollen Esel-Lauf durch Wersten haben wir die Bürgerinnen und Bürger an den Nachbarschaftstag am Sonntag, den 7. April 2019 erinnert. Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit vielen wunderbaren nachbarschaftlichen Begegnungen! Herzlichen dank an den AWO Aktiv- und Stadtteiltreff Wersten für die tolle Unterstützung!
Projektvorstellung im Arbeitskreis „Bus und Bahn für alle“ der Arbeitsgemeinschaft der Vereine behinderter und chronisch kranker Menschen Düsseldorf e.V. Die ARGE e.V. setzt sich seit 1986 für eine Verbesserung der Lebenssituation von chronisch kranken Menschen und Menschen mit Behinderungen ein und vertritt ihre Interessen auf kommunaler Ebene. Vielen Dank für die Einladung. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit! Mehr Infos unter: https://www.arge-behindertenvereine.de
Wersten hat eine tolle Nachbarschaft! Damit das auch jeder sieht, möchten wir mit Ihnen gemeinsam einen bunten Nachbarschaftstag auf die Beine stellen. Die Liebfrauenstraße gehört für einen Tag den Menschen aus Wersten und wird für Autos gesperrt: Nachbarn und Vereine können ihren Stadtteil einen Tag lang so gestalten, wie sie ihn sich wünschen. Jeder kann mitmachen!
Sonntag, 7. April 2019 von 11:30 bis 15:30 Uhr Liebfrauenstraße / Haltestelle Opladener Straße
Der Nachbarschaftstag wird dann ein Erfolg, wenn sich viele Menschen beteiligen: Sie können Ihr eignes Hobby vorstellen oder eine Tischtennisplatte auf die Straße stellen, um Ihre Nachbarn herauszufordern. Auch können Sitzgelegenheiten und alte Spielekonsolen mitgebracht werden. Vielleicht auch ein Runde Skat? Wer mag kann etwas aufführen oder zu einem Mitmachangebot einladen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen. Jede Idee ist willkommen!
Das Projekt „Gesunde Nachbarschaft Wersten“ wird durch die Städtebauförderung NRW unterstützt. Der Nachbarschaftstag findet anlässlich des jährlich stattfindenden Weltgesundheitstags statt.
Wersten macht Nachbarschaft!
Wir haben schon einige Zusagen von Einrichtungen und Institutionen aus Wersten, die spannende Mitmachationen anbieten. Außerdem wird es libanesische Spezialitäten, Waffeln und frischen Saft geben. Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit vielen tollen nachbarschaftlichen Begegnung!
Gerne können Sie uns zu allen Fragen kontaktieren! Projektbüro „Wir machen mit!“ Kölner Landstraße 180 Telefon 0211 91 364 258 E-Mail benjamin.freese@igl-duesseldorf.de
Die Liste ist noch nicht vollständig und wird aktualisiert! Wer aufgenommen werden möchte, kann sich jederzeit gerne bei uns melden!
Der Weltgesundheitstag wird jedes Jahr auf der ganzen Welt am 7. April veranstaltet. Die Weltgesundheitsorganisation erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948. Der Weltgesundheitstag wurde in Deutschland 1954 zum ersten Mal aufgegriffen. Jedes Jahr gibt es Aktionen zu einem bestimmte Gesundheitsthema. Diesmal geht es um die „flächendeckende Gesundheitsversorgung“. Laut Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, muss eine flächendeckende Gesundheitsversorgung dafür sorgen, dass jeder Mensch medizinische Versorgung in Anspruch nehmen kann, ohne dabei in eine finanzielle Notlage zu geraten. Es soll sichergestellt werden, dass jeder die medizinische Versorgung erhält, die er braucht und wann immer er sie braucht. Nicht überall auf der Welt ist das selbstverständlich, Millionen von Menschen haben immer noch keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung.
Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung bedeutet aus sich der WHO jedoch nicht, jede medizinische Dienstleistung kostenfrei zur Verfügung zu stellen, sondern vielmehr, Maßnahmen gegen häufige Erkrankungen vorzuhalten und dabei eine ausreichende Qualität sicherzustellen. Im Rahmen umfassender Public Health-Maßnahmen soll neben der individuellen Gesundheit vor allem die bevölkerungsbezogene Gesundheit in den Blick genommen werden. Weitere Informationen sind hier zu finden.
Und hier setzen wir an: Zeige Sie Ihren Nachbarn, was Sie gesund und fit hält, Sie glücklich macht oder entspannt …
Wir haben trotz des Windes unser Banner für den Nachbarschaftstag an der Fassade des MCH-Wersten befestigt und hatten viel Spaß!Essel-Lauf durch Wersten anlässlich des Nachbarschaftstags
Unserem Antrag „Radeln ohne Alter – Inklusive Quartiers-Rikscha für Düsseldorf Wersten“ wurde zugestimmt. Aus der Städtebau-Förderung „Soziale Stadt“ zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Quartier erhalten wir 4000 Euro! In der Bewilligung wurde noch mal deutlich gemacht, dass die inklusive Quartiers-Rikscha allen Einrichtungen im Stadtteil zur Verfügung stehen muss, die im Bereich der Alten- oder Behindertenhilfe tätig sind. Mit der Spende der Provinzial Rheinland AG haben wir nun schon 6000 Euro. Die Anschaffung einer barrierefreien wetterfesten Rikscha mit Trittunterstützung liegt je nach Ausstattung bei 8000 – 9000 Euro (Modell Triobike Taxi), zudem fallen Kosten für die nötige Betriebsversicherung sowie einen Stellplatz an. Wir freuen uns riesig, wieder einen großen Schritt weiter zu sein, um Radeln ohne Alten nach Düsseldorf zu bringen! Jeder, der sich für ein Recht auf Wind in den Harren stark machen oder unterstützen möchte ist willkommen!
Alle weiteren Informationen sind hier zu finden: LINK
Begehungsgruppe besucht OT Wersten. Die freundlichen Besucher und die Einrichtungsleiterin haben und sehr herzlich empfangen. Wir haben über ein erstes gemeinsames Projekt nachgedacht.
Die Jugendfreizeiteinrichtung gibt es schon seit 50 Jahren. Alle Mädchen und Jungen ab 12 Jahren können die Einrichtung besuchen und an vielfältigen Angeboten teilnehmen. Neben der Unterstützung bei Hausaufgabe können beispielsweise Computer, ein Fitnessraum und eine Halle genutzt werden und für Koch- und Backaktionen steht eine Küche zur Verfügung… Außerdem gibt es ein Beratungsangebot zu ganz unterschiedlichen Themen. Wir freuen uns auf ein Weidersehen!
Mehr Informationen zur OT Werste gibt es hier: LINK
Die Projektgruppe „Gesunde Nachbarschaft Wersten“ hat erste Ideen für die Auftaktveranstaltung im Stadtteil anlässlich des Weltgesundheitstag am Sonntag, den 7. April 2019 gesammelt und besprochen. Der bunte Aktionstag soll um 11:30 Uhr beginnen und gegen 16:00 Uhr enden.
In den darauf folgenden Woche wird es viele Einzelaktionen zum Thema „Gesunde Nachbarschaft Wersten“ geben. Im Herbst ist eine Zukunftswerkstatt geplant, um die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzuführen.
Jeder, der eigene Ideen einbringen möchte ist herzlich willkommen! Das nächste Treffen findet am 20. Februar um 17:00 Uhr in der Offene Tür Wersten auf der Lützenkircher Straße 14 statt.
„Wir machen mit!“ setzt sich für gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten im Stadtteil und eine inklusive Gesellschaft ein. Aus diesem Grund nehmen wir am 3. Hackathon „Neue Nähe“ der Aktion Mensch teil und bringen fünf Ideen aus Düsseldorf mit. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Inclusify AG und dem Social Impact Lab Bonn statt. Wir freuen uns auf viele engagierte Menschen, die mit uns gemeinsam Barrieren abbauen möchten!
Mehr Informationen zum Hackathon sind hier zu finden.
“Jeder hat ein Recht auf Wind in den Haaren” – das inklusive Quartiersprojekt „Wir machen mit!“ möchte „Radeln ohne Alter“ nach Düsseldorf bringen und eine erst barrierefreie Stadtteil-Rikscha anschaffen!
Die Initiative „Radeln ohne Alter“ ist 2012 in Kopenhagen gestartet worden und hat sich von dort aus in Europa und der Welt verbreitet. Unter dem Motto “Jeder hat ein Recht auf Wind in den Haaren” werden auf ehrenamtlicher Basis kostenlose Rikscha-Fahrten mit Bewohnerinnen und Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen unternommen. Der Leit-gedanke von „Radeln ohne Alter“ besteht darin, dass das Leben auch im hohen Alter noch voller Freude sein kann und auch soll. Die Fahrten sind ein Abenteuer zwischen Jung und Alt, bei dem verschiedenste Erlebnisse und Eindrücke geteilt werden können. Sowohl Rikscha-Piloten als auch Passagiere sollen durch die Fahrten in ihrem Alltag bereichert werden. Der Fokus liegt insbesondere auf denjenigen Mitmenschen, die in ihrer Bewegung und Mobilität eingeschränkt sind. Durch die Initiative sollen diese die Möglichkeit erhalten, wieder ein aktiver Teil der Gesellschaft zu werden. Aus diesem Grund setzt sich Radeln ohne Alter auf Wind im Haaren auch für all diejenigen ein, die nicht mehr selbst in die Pedale treten können (Fotos)!
Hier ist ein Video zu finden, um einen kleinen Eindruck zu bekommen, wie eine solche Rikschafahrt abläuft. Mehr über die Initiative Radeln ohne Alter unter radelnohnealter.de
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Die Idee der „inklusiven Quartiers-Rikscha Wersten“ ist von unterschiedlichen Menschen mit und ohne Behinderung aus dem Stadtteil und dem MCH-Wersten entwickelt worden. Dank des Vereins „Radeln ohne Alter Bonn e.V.“ konnte das Angebot gemeinsam mit einem Rollstuhlfahrer und einer Seniorin in der Bonner Innenstadt erfolgreich erprobt werden. Anschließend konnten wir eine Rikscha nach Düsseldorf holen und auf einem Stadtteilfest eine „Quartiers-Haltestelle Wersten“ einrichten. Viele Menschen haben das Angebot einer Probefahrt begeistert angenommen. Vielen Dank an das Radeln-ohne-Alter-Team aus Bonn für die Unterstützung! Die Zeitungen RP und NRZ haben über die Aktion berichtet und die ersten Einrichtungen der Altenhilfe haben sich sogar schon erkundigt, wann die Rikscha zu ihnen käme!
Unser Anliegen: Wir benötigen finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung einer eigenen barrierefreien Quartiers-Rikscha (Triobike Taxi). Auf diesem Weg möchten wir versuchen, einen Teil der benötigten Mittel zur Anschaffung einer Rikscha zu gewinnen. Insgesamt werden 8000 Euro benötigt:
Dank einer großzügigen Spende der Provinzial Rheinland AG stehen bereits 2000 Euro zur Verfügung!
Das Stadtgebiet Düsseldorf Wersten/ Holthausen wurde 2011 in das Städtebau-Förderungssprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen, um die Lebensbedingungen im Quartier nachhaltig zu verbessern. Unserem Antrag „Radeln ohne Alter – Inklusive Quartiers-Rikscha“ wurde zugestimmt! Aus dem Verfügungsfond erhalten wir weitere 4000 Euro zur Umsetzung des Projekts. In der Bewilligung wurde noch mal deutlich gemacht, dass die Quartiers-Rikscha allen Einrichtungen im Stadtteil zur Verfügung stehen muss, die im Bereich der Alten- oder Behindertenhilfe tätig sind! Der Verfügungsfond ist mit Mitteln der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Städtebauförderung des Landes NRW und des Bundes finanziert.
Wie kann ich unterstützen?
Über die Online Spendenplattform Betterplace sowie bei Internet-Einkäufe über die Seite gooding (über 1700 Partnershops) kann das Vorhaben, „Radeln ohne Alter“ nach Düsseldorf zu bringen, gerne unterstützt werden. Herzlichen Dank!
Damit das Projekt auch in Düsseldorf voll durchstarten kann, ist neben einer finanziellen Unterstützung auch breites gesellschaftliches Engagement wichtig. Wir freuen uns über jegliche Unterstützung. Gerne können Sie das Vorhaben auch persönlich mitgestalten und sich einbringe – Machen Sie mit!
Ankündigung der NRZ vom 16. Juni 2018:
Bericht der Rheinischen Post vom 4. Juli 2019:
Quelle Titelbild: Cycling Without Age / Phototrack https://www.flickr.com/photos/cyklingudenalder/albums/72157661626887711
Heute waren wir im Schnee unterwegs und haben uns mit mehreren freundlichen Hundebesitzern unterhalten. Die Begehungsgruppe wollten einen Schatz an der Düssel finden. Diese Art von Schatzsuche wird Geocaching – auf Deutsch auch GPS-Schnitzeljagd – genannt und ist eine Art Schatzsuche. Dabei werden genaue Orte angegeben, an denen kleine Dosen oder wasserdichte Behälter versteckt sind. Darin befinden sich meist ein kleiner Preise oder ein Tauschgegenstand und ein kleines Heft, in den man seine Namen eintragen kann. Leider war die heutigeSchatzsuche „Die Düssel in Wersten“ nicht erfolgreiche, wir haben keinen Schatz gefunden. Auf der Internetseite https://www.opencaching.de sind jedoch noch ganz viele Schatzsuchen zu finden – wir geben nicht auf und suchen weiter!
Gestern hatten wir so eine schöne Weihnachtsfeier! Wir haben gespeist, gesungen und gelacht. Lockere Stimmung und weihnachtliche Atmosphäre machten den Abends zu einem ganz besonderen! Unsere Ehrenamtlichen haben sich ein fettes Dankeschön verdient! Ihr macht es möglich, dass das Projekt so gut läuft, schon so bekannt ist und immer wieder neue Leute informiert und motiviert werden! Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr mit Euch! Ihr seid großartig!
Mit einer weihnachtlichen Aktion vor dem Matthias-Claudius-Haus Wersten konnten wir vielen Menschen unsere Anliegen vorstellen können. Neben einer Bastelaktion und vielen Fotos der bisherigen Aktionen haben wir die Passaten gefragt, was ihnen am Stadtteil besonders gut gefällt und wo sie Verbesserungsbedarf sehen würden. Ihre persönliche Meinung haben viele alte und junge Menschen auf Fahnen geschrieben und entweder in die Sahnetorte oder den goldenen (Hunde)Haufen gesteckt.
Auch haben wir unsere konkreten Projekte, wie etwa Freifunk für Wersten, die wheelmap.org oder die Idee der inklusiven Quartiers-Rikscha vorgestellt.
Bei einer Bastelaktion, wärmenden Apfelpunsch und kleinen Köstlichkeiten konnten wir viele Gespräche führen und für die Themen Inklusion und Barrierefreiheit sensibilisieren. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Zweiter Tag der Aktion #inKLOsiv in Düsseldorf: Mit einer kleinen Gruppe haben wir öffentlich zugängliche barrierefreie Toiletten in der Innenstadt getestet:
Ist die Toilette stufenlos zugänglich?
Gibt es Stützgriffe zum Ausklappen?
Hat ein Rollstuhl genug Platz?
Ist ein Wickeltisch vorhanden?
Die Ergebnisse haben wir auf einen Türanhänger geschrieben und hinterlassen. Im Einkaufszentrum „Düsseldorf Arcaden“ haben wir zwei sehr gut ausgestattete barrierefreie Toiletten und separate Wickelräume vorgefunden. Die Toilettenanlage am Hauptbahnhof Düsseldorf verfügt ebenfalls über eine barrierefreie Toilette mit Wickeltisch. Am Schlossufer und auf dem Carlsplatz gibt es je eine gut zugängliche City-Toilette, die Nutzungsgebühr beträgt 30 Cent. Mit einem „Euro-Schlüssel“ können diese Toiletten kostenlos genutzt werden. Der barrierefreie Bereich der öffentlichen Toilette am Burgplatz ist nur mit einem solchen Schlüssel zugänglich. Außerdem wir haben viele Leute über die Kampagnen #inKLOsiv, wheelmap.org und unser Projekt informiert. Als wir im Senf- und Gewürzladen von der wheelmap.org erzählten, haben wir erfahren, dass die vorhandene Rampe im kommenden Jahr erneuert wird. Dann ist sie nicht mehr so steil und für jeden leichter zu überwinden.
Die Bahnhofsmission sowie der DGS-Treff für hörgeschädigte und interessierte junge Menschen im Hauptbahnhof Düsseldorf haben wir ebenfalls informiert und Flyer auslegen dürfen.
Im Gespräch mit der Leiterin der VHS in der Nähe vom HBF wurde begründet, warum sie ihre barrierefreien Toiletten nicht für die Öffentlichkeit zugänglich macht: Es bedeutet einen deutlich erhöhten Reinigungsaufwand und Sauberkeit ist besonders wichtig in rollstuhlgerechten Nassräumen. Außerdem ist die VHS ein Ort des Lernens, in dem Unruhe durch die öffentliche Nutzung der Toiletten nicht erwünscht ist.
Die Bücherei im gleichen Gebäude bietet ihre barrierefrei Toiletten zur öffentlichen Nutzung an, wobei diese verschlossen ist und auf Nachfrage geöffnet wird.
Herzlichen Dank an unsere ehrenamtlichen Unterstützer und die vielen interessierten Menschen!
Wir haben einen Freifunk-Router für das Café Lichtblick in Düsseldorf Wersten konfiguriert und überreicht! Dort kann nun jeder frei im Internet surfen. Vielen Dank für den leckeren Kaffee! Gerne unterstützen wird dabei, noch mehr Freifunk-Standorte für Wersten zu schaffen.
Eine Freifunk-Karte von Düsseldorf mit allen Standorten ist hier zu finden: LINK
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Aktion #inKLOsiv in Düsseldorf erster Tag: Mit einer kleinen Gruppe haben wir öffentlich zugängliche barrierefreie Toiletten im Stadtgebiet gesucht. Die Toiletten haben wir uns genau angesehen und mit einem Türanhänger versehen. Wir haben viele nette Leute getroffen und über die Kampagne #inKLOsiv informiert, sowie die wheelmap.org vorgestellt. In den Stadtteilen Wersten und Holthausen haben wir nur eine öffentliche Toiletten, die sich mit einem Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator gut nutzen lässt gefunden. Kennt ihr noch Weitere?
In der Altstadt gibt es mehrere barrierefreie Toiletten. Außerdem ist uns deutlich geworden, wie schwierig es ist, mit elektrischen Rollstühlen unterwegs zu sein: unterschiedliche Bahnsteighöhen und -abstände, Zugbauweisen sowie ausgefallene Fahrstühle …
Vielen lieben Dank an unsere ehrenamtlichen Unterstützer und die vielen interessierten Menschen!
Gestern wurde die Werstener Glühweinhütte unter dem Motto „Die letzte Glühweinhütte vor der Altstadt vereint Wersten“ eröffnet. Zentral an der Haltestelle Ickerswarder Strasse gelegen, ist der Treffpunkt für alle Werstener Bürgerinnen und Bürger gut zu erreichen. Leider gibt es bislang in Wersten keinen öffentlichen Patz, der zum gemütlichen Verweilen einlädt, um andere Menschen zu treffen. Die Werbegemeinschaft „Wir in Wersten e.V.“ möchte das Angebot daher etablieren, damit die „Glühweinhütte eine feste, jährliche Anlaufstelle für gemütliche Abende in Wersten werden kann“. Wir waren natürlich auch vor Ort und haben vielen netten Menschen in einer weihnachtlichen Atmosphäre von „Wir machen mit!“ berichten können und Flyer verteilt. Wir wünschen dem Hütten-Team weiterhin viele gut besuchte Abende – wir werden dazu beitrage! 😉
„Wir machen mit!“ unterstützt die Werbegemeinschaft „Wir in Wersten e.V.“ bei der diesjährigen Glühweinhütte auf der Grünfläche an der Haltestelle „Ickerswarder Strasse“ mit Freifunk! Die Werbegemeinschaft möchte mit dem Angebot einen Beitrag für Wersten leisten und einen Teil der Einnahmen an eine soziale Einrichtung überreichen. Natürlich sind wir bei der Eröffnung am 21. November um 16:00 Uhr dabei 😉
Die Materialien für die Aktion #inKLOsiv sind angekommen. In der Zeit vom 19.11. (Welttoilettentag) bis zum 3.12. (Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung) prüfen wir Toiletten im öffentliche Raum auf ihre ‚InKLOsivität‘. Wir hinterlegen das Ergebnis in der Online-Karte wheelmap.org und dokumentieren die Zugänglichkeit. Die Kampagne „inKLOsiv“ der wheelmap.org zielt darauf, Aufmerksamkeit zu schaffen, wie wichtig Toiletten fürs Unterwegssein im Alltag sind: nicht nur für Menschen in Rollstuhl, sondern für alle! Vielen Dank an die Sozialhelden e.V.
Quartiers-Bus kommt nicht nach Wersten: Viele Menschen aus Wersten haben sich einen zentralen Ort der Begegnung gewünscht. Wir haben versucht einen solchen Ort zu schaffen.
Unsere Idee: Einen von der Fachhochschule Düsseldorf ausgebauten Linienbus mit anderen Personen und Einrichtungen gemeinsam inklusiv zu bespielen. Der Bus sollte für alle gut erreichbar an der Ickerswarder Straße stehen. Leider haben wir dafür keine Genehmigung bekommen. Jetzt suchen wir eine neuen Ort der Begegnung im Wersten. Vielleicht finden wir irgendwo ein leerstehendes Ladenlokal zur Zwischennutzung oder können uns bei einem bestehen Angebot einbringen … Wir freuen uns über Ideen und jegliche Art von Unterstützung!
Arbeitsgruppe „Gesunde Nachbarschaft Wersten“ trifft sich im Matthias-Claudius-Haus: Gemeinsam mit dem Amt für Statistik und Wahlen, der Bezirksvertretung 09, dem Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie der Hochschule Düsseldorf, dem Arbeitskreises „Bus und Bahn für ALLE“, der Werbegemeinschaft Wersten und Bürger/innen haben wir über eine Nachbarschafts-Umfrage in Wersten gesprochen. Viele Themen, die wir während verschiedener Aktionen im Stadtteil von ganz unterschiedlichen Menschen erfahren haben, sind in einen ersten Entwurf des Fragebogens eingeflossen. So geht es etwa um Mobilität, Mitbestimmung, Teilhabe, Freizeit- und Kulturangebote sowie eine gute Nachbarschaft. In einem Treffen im November möchten wir über die nächsten Schritte sprechen. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen gelungenen Austausch!