Kategorie: Veranstaltungen

  • Pop-Up Weihnachsaktion

    Pop-Up Weihnachsaktion

    Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Gästen, Nachbar:innen, Helfer:innen, Waffelbäcker:innen, Sänger:innen, Musiker:innen, Kolleg:innen sowie Freunden und Familien bedanken, die an unserer Weihnachtsaktion teilgenommen haben und somit zu einem tollen Jahresabschluss beigetragen haben.

    Wir freuen uns auf all die schönen Momente, die wir 2025 mit Euch in unserem Nachbarschaftsgarten erleben dürfen.

    Bis bald,

    Max, Benjamin und Wolfgang

    #Inklusion #nachbarschaft #flingern #gemeinsamsingen

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  • Müll, Recycling und Farbe im Nachbarschaftsgarten

    Müll, Recycling und Farbe im Nachbarschaftsgarten

    Heute gab es wieder Spannendes zu sehen am inklusiven Nachbarschaftsgarten.

    Auf der Agenda stand:

    • Ein Vortrag über Müll und Recycling
    • Anstrich 2 des Bauwagens

    Zuerst gab es einen Workshop zum Thema Müll und Recycling vom PIKSL Labor. Es ging um Mülltrennung mit anschließendem Sortieren von Piktogrammen nach Müllsorten. Außerdem kam von uns noch ein Kurzvortrag über Kompost und die Umsetzung im Projekt. Der heiße Kaffee hat natürlich auch nicht gefehlt!

    Am Nachmittag ging es dann los mit dem 2. Anstrich des Bauwagens. Hierzu kamen unsere neuen Ganzkörperanzüge zum Einsatz, um uns vor der Farbe zu schützen. Bernd bringt es gut auf den Punkt: „Das Ergebins kann sich sehen lassen“.

    Bilder gibt es natürlich auch. ????

    Text: Maximilian Erkens
    Bild: Benjamin Freese u. Maximilian Erkens

  • Aktionstag

    Aktionstag

    Im Rahmen des IGL Projektes „Gemeinsam wachsen!“ wurden am Gartenbauwagen – auf dem Gelände der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Icklack in Düsseldorf Flingern – neue barrierefreien Hochbeete aufgestellt und bepflanzt. Eingebettet wurde die Aktion in den Social Day, den die Diakonie Düsseldorf mit dem Partner Commerz Real initiiert hatte und bei dem sich über 60 Mitarbeiter:innen des Unternehmens einen Tag lang ehrenamtlich für soziale Projekte engagierten.


    Bei dieser Aktion wurden auch die neuen unterfahrbaren Rolli-Hochbeete aufgestellt und bepflanzt. Die neuen Hochbeete wurden ebenfalls im Rahmen des Projektes “Gemeinsam wachsen” angeschafft. Ziel des Projektes ist es, einen mobilen Nachbarschaftsgarten als inklusiven Lernort zur Persönlichkeitsstärkung und Befähigung in Düsseldorfer Stadtteilen zu realisieren. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert.


    ”Der Tag war sehr interessant. Es waren viele Leute da. Ich habe Blumen gepflanzt und den Leuten erzählt, was wir machen. Die neuen Hochbeete sind wie Tische. Die Rollstuhlfahrer können darunter fahren und auch Blumen pflanzen. Ich habe auch die Stäbe gemessen, die waren zu lang und wurden dann abgesägt. Die Stäbe halten die Hochbeet zusammen. Ich komme gerne zum Bauwagen!” Elisabeth Hermanns


    Der Tag endete mit einem gemütlichen Mittagessen mit zahlreichen Klient:innen der IGL, Bewohner:innen des Stadtteils sowie den Mitarbeiter:innen der Commerz Real. Trotz des Regens herrschte eine tolle Stimmung mit einem reichhaltigen Catering und vielen netten Begegnungen.

  • Tag der nachhaltigen Mobilität

    Tag der nachhaltigen Mobilität

    Die IGL hat mit der „Schnellen Elle“ und dem „Doppelten Lottchen“ am Tag der nachhaltigen Mobilität 2024 teilgenommen und ihr umfangreiches Angebot vorgestellt.

    Neben Probefahrten über das Veranstaltungsgelände wurden zahlreiche gute Gespräche geführt. Herzlichen Dank für die wunderbare Unterstützung im Pavillon und die ehrenamtlichen Fahrten mit dem Parallel-Tandem!

    Hier findet Ihr den Bericht der Internetzeitung Ddorf-Aktuell:

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  • Grenzen öffnen – Nachbarn sein: Sommerfest im Märchenland

    Grenzen öffnen – Nachbarn sein: Sommerfest im Märchenland

    Unter dem Motto „Grenzen öffnen – Nachbarn sein“ fand am Samstag, den 31. August, zum fünften Mal das Sommerfest im Märchenland statt. Das Fest soll Menschen die Gelegenheit bieten, ihre Nachbarn in lockerer Umgebung kennenzulernen.

    Neben einem abwechslungsreichen Programm mit vielen Angeboten wie Parcours, Hüpfburg, Dosenwerfen und Livemusik der Band „Palazzo & Friends“ war auch die In der Gemeinde leben gGmbH mit ihrem inklusiven Rikscha-Angebot dabei. Zudem haben einige Klienten:innen der IGL das Fest besucht und das musikalische Programm spontan mitgestaltet.

    „Es war eine gelungene und sehr gut besuchte Veranstaltung.“ sagt Benjamin Freese, Verantwortlicher für die Stadtteil-Rikschas. „Nach den vielen Fahrten zwischen 13 und 18 Uhr habe ich die Sonne im Nachgang ordentlich gespürt.“ fügt er lächelnd hinzu.

    Organisiert wurde das Fest vom Netzwerk Hellweg/Märchenland. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss der im Sozialraum agierenden Akteure – wie z.B. der Evangelische Emmaus Kirchengemeinde, dem Stadtteilladen, den Familienzentren „zentrum plus“ und Jugendzentrum, sowie den Wohnungsgesellschaften, der Seniorenhilfe, dem Amt für Soziales und Jugend, der Bezirkspolizei und der Stadtbücherei Flingern.

  • Doppelte Lottchen: Parallel-Tandem hat endlich einen Namen

    Doppelte Lottchen: Parallel-Tandem hat endlich einen Namen

    Nach Wochen voller Regen und Hagel zeigte sich der April an seinem letzten Donnerstag von seiner besseren Seite und bescherte der Tauffeier des neuen Tandemrads standesgemäß niederschlagsfreies Radelwetter.
    So war es nicht verwunderlich, dass der Platz der Diakonie gegen 16 Uhr nicht nur mit Klient:innen der IGL sondern auch mit Interessierten aus der Nachbarschaft gut gefüllt war, als Tobias Lamers, Geschäftsführer der IGL, das Mikrofon ergriff, um die Anwesenden zu begrüßen.


    Auch Bürgermeisterin Carla Gerlach, die heute in Vertretung des Oberbürgermeisters erschienen war, zeigte sich hocherfreut über so viel Interesse. Sie lobte die Kreativität, die in dem Projekt steckt: „Ich finde es toll, dass man sich überlegt, wie man mobilitätseingeschränkten Menschen deutlich mehr Mobilität ermöglichen kann. Man muss erstmal auf so eine Idee kommen, ein Parallel-Tandemrad anzuschaffen.“ In ihrer Rede, die für sie als Taufpatin des Tandemrads deutlich länger ausfiel als die der anderen Redner:innen und voll des Dankes an alle Beteiligten war, rühmte sie den wertvollen Beitrag des Projekts zur Inklusion und zur dringend notwendige Verkehrswende: „Düsseldorf ist eine Stadt, die für alle da sein muss, die hier leben. Und da müssen wir uns alle Mühe geben, Möglichkeiten zu finden, dass das auch tatsächlich mit Leben gefüllt werden kann“, sagte die bekennende Radlerin, die nach eigenerer Aussage alle privaten Wege mit dem Fahrrad erledigt und hofft, dass sich weitere Stadtteile dem Projekt anschließen: „Ich würde mich sehr dafür einsetzen, diese Räder anzuschaffen.“


    Nachdem auch Bezirksbürgermeister Phillip Schlee, der sich seit 2021 in der Bezirksvertretung 2 für den inklusiven Nachbarschaftstreff in Flingern stark macht und so mit in seinem Bezirk sowohl den Bauwagen am Vielplatz als auch die heute eingeweihte Fahrradgarage mitermöglichte, seinen Dank aussprach, machte Birgit Muéll, Leiterin der Abteilung Radverkehr im Amt für Verkehrsmanagement aus ihrer Freude über den schönen Anlass des Besuchs keinen Hehl: „Sonst muss ich mich vor der Politik immer rechtfertigen, warum wir Parkstände und Fahrspuren wegnehmen.“ Heute – so sagte sie – sei sie einfach glücklich, einen positiven Beitrag zur Verkehrswende zu leisten. Der Fahrradverkehr trägt eine Menge dazu bei, wenn Düsseldorf als Landeshauptstadt klimaneutral werden will. „Wir können uns durchaus vorstellen, in Zukunft mit unserer neuen Abteilung zur Förderung des Radverkehrs häufiger mit Ihnen zusammen Projekte zu machen und das als festen Punkt in unser Programm aufzunehmen. Einfach weil ich glaube, dass das eine ganz wichtige Sache ist, um auf dem Weg in die Klimaneutralität alle Menschen teilhaben zu lassen.“


    Mit diesen hoffnungsvollen Worten übergab Birgit Muéll das Mikrofon an Benjamin Freese, der als Projektverantwortlicher nun das Tandemrad mit all seinen Besonderheiten vorstellte. Unterstützt wurde er dabei von den beiden Klientinnen Monika Kybarth und Doris Betz, die das speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Einschränkungen konfigurierte Parallel-Tandemrad ausprobiert und mitausgesucht haben.


    Und da „Parallel-Tandamrad“ ein sperriger Name ist, der nicht recht zu den bestehenden Rikschas „Schnelle Elle“ und „Flotte Lotte“ passen will, rief Taufpatin Carla Gerlach zur Wahl des Namens auf. Aus diversen eingegangenen Namensvorschlägen wurden im Vorfeld drei Favoriten ausgewählt, die nun per Applausometer zur Abstimmung standen. Das „Doppelte Lottchen“ konnte sich dabei eindeutig gegen ihre Konkurrenten „Schnieke Ike“ und „Jöckel Jupp“ durchsetzen. Das Ergebnis war nicht weiter überraschend, wie Benjamin Freese im Anschluss verriet: „Bei unserem Aufruf für die Namensvorschläge, der an ein Gewinnspiel geknüpft war, wurde das „Doppelte Lottchen“ insgesamt sechs Mal vorgeschlagen. Somit gibt es auch sechs Gewinner:innen, denen ich gleich im Anschluss ihren Gutschein für eine Fahrt durch Flingern überreichen kann.“


    Nach der gemeinschaftlichen Namensgebung, die Carla Gerlach Kraft ihres Amtes als Patin feierlich bestätigte, konnte auch die Garage eingeweiht werden. Klaus Hühn, Hildegard Drews und Caroline Wegert aus dem Matthias-Claudius-Haus durchschnitten gemeinsam das grüne Band. Den Abschluss des offiziellen Programms vollzog Pastor und Vorstandsvorsitzender der Diakonie Michael Schmidt, der allen Menschen, die fahren, den Menschen, die gefahren werden und allen Anwesenden Gottes Segen aussprach und versprach, gut aufzupassen, dass die „Schnelle Elle“ und das „Doppelte Lottchen“ im Winter in ihrer Garage nicht frieren.


    Frieren musste auch an diesem Tag niemand, denn das kirchlich-diakonische Kaffeemobil „Evie“ versorgte alle Anwesenden mit warmen Getränken und herzlichen Gesprächen. Das war besonders hilfreich, als sich nach den absolvierten Programmpunkten eine kleine Menschentraube an der eigens eingerichteten Haltestelle sammelte, um eine Probefahrt mit dem neuen Rad zu machen.


    „Mir ist es ein besonderes Anliegen den fünfzehn aktiven Strampler:innen zu danken. Ohne ihren tatkräftigen und ehrenamtlichen Einsatz würden unsere Quartiersräder wohl durchweg in den Garagen stehen. Und das nicht nur im Winter.“ sagte Tobias Lamers im Anschluss an diese durchweg gelungene Veranstaltung.

    Text: Katja Bieker
    Fotos: Bernd Schaller

  • Rollende IGL: Quartiers-Rikschas beim Veedels-Zoch

    Rollende IGL: Quartiers-Rikschas beim Veedels-Zoch

    Wie bereits im vergangenen Jahr waren die Quartiers-Rikschas der IGL beim Veedels-Zoch in Düsseldorf-Eller mit vielen hunderten Menschen dabei. Viele Klienten:innen aus unterschiedlichen Bereichen der IGL waren dabei, als die Rikschas um 11.11 Uhr bei leichtem Regen Aufstellung nahmen. Dieser tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die ausgelassene Freude der Närrinnen und Närren wurden mit strahlendem Sonnenschein zum Zoch-Beginn belohnt. Mit der Startnummer 2 und unter dem Motto „Für ein Recht auf Wind in den Haaren“ waren die zwei Rikschas und das nagelneue Parallel-Tandem der IGL fester Bestandteil des Zochs und chauffierten über die 2,3km lange Umzugsstrecke all jene, die nicht so gut zu Fuß waren.

    Das von der Aktion Mensch geförderte und mit elektrischer Motorunterstützung ausgestattete Parallel-Tandem erfreute sich dabei besonderer Beliebtheit, da es den Mitfahrenden ermöglicht, selbst aktiv in die Pedale zu treten. Auch die Bürgerstiftung Düsseldorf war mit drei ihrer insgesamt acht Rikschas vertreten. „Es hat allen sehr viel Spaß gemacht, mittendrin zu sein und gemeinsam zu feiern. Wir waren insgesamt mit sechs Rädern dabei und ich bedanke mich bei allen ehrenamtlichen Rikscha-Fahrerinnen und -Fahrern für den tollen Tag“, fasst der Projektverantwortliche Benjamin Freese den Karnevalssonntag in Eller zusammen.

    Die Interessengemeinschaft Veedels-Zoch Eller e.V. hat ein Facebook-Album Veedels-Zoch 2024 – Der Zoch zusammengestellt und freut sich  auf ein Wiedersehen in 2025.

  • Gemeinsam gegen Einsamkeit

    Gemeinsam gegen Einsamkeit

    Im Rahmen des Werkstattgesprächs „Gemeinsam gegen Einsamkeit“ der CDU-Landtagsfraktion haben wir die IGL sowie unsere quartierbezogenen Ansätze und inklusiven Angebote vorstellt. Zu Beginn der Veranstaltung hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in seiner Videoansprache herausgestellt, dass „die Überwindung der Einsamkeit“ ein wichtiges Thema seiner Regierungszeit sei.

    In Nordrhein-Westfalen fühlen sich etwa 15 Prozent der Menschen einsam; es fehlt ihnen an Gemeinschaft (Enquetekommission „Einsamkeit“, S. 30). Einsamkeit existiert in unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, sie hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit. Insbesondere die Corona-Pandemie hat Einsamkeit und soziale Isolation in den Blickpunkt gerückt. Wir haben Menschen mit Behinderungen gefragt, wie sie die Pandemie erlebt haben? Auch konnten wir trotz der Schutzverordnungen Aktionen im Quartier mit Menschen aus besonderen Wohnformen durchführen.

    Im Werkstattgespräch wurden gemeinsam mit Vertretern:innen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft verschiedene Perspektiven von Einsamkeit diskutiert. Zudem wurde die Arbeit von Initiativen und zivilgesellschaftlichen Organisationen gewürdigt. Im Zuge von Stadtplanung und Quartiersentwicklung sollten öffentliche Räume zur Begegnung geschaffen werden, damit „Menschen wieder einen Ort haben, um einen Kaffee zusammen zu trinken und ins Gespräch zu kommen“. Für „konsumfreie Begegnungsstätten“ plädierte auch Arbeits-, Gesundheits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU). Unser inklusiver Nachbarschaftsgarten Flingern ist ein solcher Ort der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen. Zudem ermöglichen unser ehrenamtlichen Rikscha-Touren vielfältige Begegnungen. 

    Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und die vielen guten Gespräche!

  • Inklusives Angebot auf dem Vielplatz erhält Auszeichnung – Umweltpreis 2023

    Inklusives Angebot auf dem Vielplatz erhält Auszeichnung – Umweltpreis 2023

    Der inklusive Nachbarschaftsgarten auf dem Vielplatz in Flingern hat eine Auszeichnung erhalten. Wir arbeiten eng mit der PRO Düsseldorf-Initiative „platzgrün!“ (Gewinner Umweltpreis 2023) zusammen, um gemeinsam ökologisch wertvolle Orte für alle Menschen zu schaffen.

    Die größeren Baumaßnahmen auf dem Vielplatz sollen Anfang 2024 abgeschlossen werden, damit das Angebot dann zum Frühling weitergeführt werden kann. Aktuell befindet sich der Bauwagen auf dem Schützenplatz in Flingern. Danke an die Schützen für die super Unterstützung! Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller betonte, dass der Bauwagen als Ort der Begegnung nach Abschluss der Arbeiten dauerhaft auf dem Platz stehen sollte. Wir freuen uns auf ein tolles Gartenjahr 2024.

    Die Internetzeitung Ddorf-aktuell berichtet über die Preisverleihung.

  • Rikscha-Tauffeier

    Rikscha-Tauffeier

    Und der Gewinner ist: Die „Schnelle Elle“. Mit diesem Namen rollt die zweite Quartiersrikscha der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) ab sofort durch Düsseldorf Lierenfeld und Flingern. Als Taufpate war Herr Bürgermeister Josef Hinkel angereist, der auch die Namensabstimmung moderierte.

    Im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums hat die Rheinwohnungsbau (RWB) gemeinsam mit dem Stiftungszentrum des Erzbistums Köln verschiedene Förderpreise vergeben. Unter den Gewinnern war auch die IGL, die bei der Anschaffung einer zweiten Quartiers-Rikscha unterstützte wurde.

    „Für mich ist es immer wieder toll zu erleben, welche Freude von den Fahrten ausgeht und wie schnell sich Gespräche mit anderen Menschen ergeben.“

    Zunächst begrüßte Benjamin Freese (IGL) die rund 50 Gäste bei bestem Frühlingswetter und erklärte, dass die Idee der ersten inklusiven Quartiers-Rikscha Düsseldorf von Menschen mit und ohne Behinderungen – in Anlehnung an den Ansatz Radeln ohne Alter – entwickelt und erprobt wurde. Unter dem Motto “Jeder hat ein Recht auf Wind in den Haaren” werden auf ehrenamtlicher Basis kostenlose Rikscha-Fahrten mit mobilitäseingeschränkten Personen mit und ohne Behinderungen unternommen.

    „Wir freuen uns sehr, dieses besondere Projekt der IGL unterstützen zu können. Auch ich würde mich im Alter gerne mit der Rikscha durch Düsseldorf kutschieren lassen.“

    Anschließend richtete Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der RWB, einige Worte an die Gäste.

    Catrin Dreyer, Geschäftsführerin der IGL, bedankt sich bei der Rheinwohnungsbau und dem Erzbistum Köln für den Förderpreis im Bereich Nachhaltigkeit. Das Thema Nachhaltigkeit hat bei der IGL einen besonderen Stellenwert, genauso wie unsere Maxime Unabhängigleben, Selbstständigleben und Einzigartigleben. 

    „Unsere Klient:innen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können auf diesem Wege ihren Kiez entdecken und mit ihren Nachbarn ins Gespräch kommen.“

    Im Anschluss übernahm Bürgermeister Josef Hinkel das Wort und moderierte mit viel Herzblut die Namensabstimmung der Quartiersrikscha. Zur Wahl standen die Namen „Jöckel Jupp“, „Heimat-Rikscha“ und „Schnelle Elle“. Durch Klatschen stimmten die anwesenden Gäste für die Namen ab und entschieden sich im Duell zwischen „Jupp“ und „Elle“ für die „Schnelle Elle“, die künftig mit ihrer Schwester „Flotte Lotte“ durch Düsseldorf fährt. 

    Bei der Abstimmung half Louisa (1 ½ Jahre), sie durfte auch gleich eine Rundfahrt machen.

    Um Gottes Segen für die zukünftigen (Mit-)Fahrer:innen bat Pfarrer Jochen Lütgendorf, Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde. Er hat Erfahrung als Taxifahrer und dabei selber erlebt, wie schnell Menschen ihm ihre Lebensgeschichten erzählt haben. „Die Fahrt mit der Rikscha ist Gemeinsamkeit auf Zeit“, findet er und lässt sich gern durch den Stadtteil fahren.

    Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feier konnten sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen austauschen und über das Angebot informieren sowie eine Probefahrt unternehmen. Beide Rikschen waren den Rest des Nachmittags im Dauereinsatz.

    Bürgermeister Josef Hinkel ließ es sich nicht nehmen, die Jungfernfahrt mit der „Schnellen Elle“ selbst als Fahrer durchzuführen. Er erzählt, wie das Fahrgefühl ein anderes ist, wenn sich die Rikscha in Kurven nicht so zur Seite neigen kann wie ein normales Rad. „Damit habe ich aber Erfahrung durch die Bäckerräder, die wir haben“, erzählt er.

    Elisabeth H. hat gerade ihre erste Mit-Fahrt durch Lierenfeld gemacht und strahlt mit der Sonne um die Wette, als sie aus der Rikscha steigt, bei der Josef Hinkel als Fahrer die Verantwortung übernommen hat. 

    Jochen Konrad-Klein fährt seit ungefähr einem Jahr als Ehrenamtlicher Menschen mit der Rikscha durch Wersten oder andere Stadtteile und hatte gelesen, dass Fahrer gesucht werden. „Die Kombination Ehrenamt und Rad fand ich gut“, erklärt er seine Entscheidung, immer wieder mittwochs für rund eine Stunde in die Pedale zu treten. 

    Eine weitere ehrenamtliche Fahrerin ist Anne Richter (RWB), die sich heute auch gern von Josef Hinkel durch den Stadtteil fahren lässt, bevor sie selber wieder das Lenkrad übernimmt. Sie ist seit 1 ½ Jahren dabei und auch im Winter mit Gästen zum Benrather Weihnachtsmarkt gefahren. „Wir versuchen, eine gute Atmosphäre zu schaffen und hören auch gern Musik während der Fahrt“ erzählt sie. 

    Michael B. konnte es gar nicht abwarten, als Fahrgast einzusteigen. „Ich wollte unbedingt und es war richtig gut“, so seine Meinung. Er will so eine Fahrt noch einmal machen, denn „die Fahrt war nicht lang genug“. „Die frische Luft war herrlich“, erzählt Monika K.. Beide Rikschas, die „Flotte Lotte“ und die „Schnelle Elle“ waren ununterbrochen im Einsatz. 

    Zur Tauffeier waren auch Anwohner der Rheinwohnungsbau-Siedlung eingeladen. Heike und Andreas H. haben im Hausflur von der Veranstaltung gelesen und sind vorbeigekommen. Eine Fahrt mit der Rikscha wollten sie noch nicht direkt unternehmen, sondern hatten nette Gespräche mit Nachbarn. „Mich interessiert das Gesamtpaket dieser Veranstaltung“, erklärt Andreas H. den Grund für sein Kommen. 

    Benjamin Freese erzählt, dass gerade drei neue ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer erfolgreich eingewiesen wurden. Das Budget für eine Fahrradgarage bereits von der Bezirksvertretung 2 bewilligt sei und ein zentraler Platz zur Aufstellung in Flingern in Aussicht stehe.

    Mehr über die Rikscha und wie sie zu buchen ist, steht hier: LINK

    Rikscha-Tauffeier in der Presse:

    Ddorf-aktuell – Internetzeitung Düsseldorf:

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    Beitrag „Mobil im Quartier mit der Rikscha“ in der Rheinischen Post:

    Blogbeitrag der Rheinwohnungsbau Düsseldorf:

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    Außerdem haben die Neue Rhein Zeitung und die Westdeutsche Zeitung berichtet.

    Die „In der Gemeinde leben“ gGmbH (IGL) ist eine gemeinnützige Gesellschaft der gleichberechtigten Partner Diakonie Düsseldorf e.V. und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die 2002 gegründet wurde und zurzeit fast 200 Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen an zahlreichen Standorten in Düsseldorf unterstützt. Um das Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen zu verbessern, hat die IGL das inklusiver Quartiersprojekt „Wir machen mit“ angestoßen und den Ansatz „Radeln ohne Alter“ nach Düsseldorf gebracht. Mehr Informationen zur IGL finden Sie auch unter www.igl-duesseldorf.de

  • Rikscha Einweisungen

    Rikscha Einweisungen

    Wir haben weitere Fahrerinnen und Fahrer in den Umgang mit der Quartiers-Rikscha „Flotte Lotte“ eingewiesen und Interessierte über das inklusive Angebot informierte. Wir wünschen Euch schöne Touren! Wer ebenfalls Interesse an einer Einweisung hat, kann sich gerne melden!

  • Veedels-Zoch Eller wird inklusiv!

    Veedels-Zoch Eller wird inklusiv!

    Pünktlich um 14:11 Uhr setzte sich der Karnevalsumzug mit über 580 Teilnehmenden in Bewegung. Entlang des Zugwegs von 2,3 Kilometern feierten viele Jecken – vom Kleinkind bis ins hohe Alter – ausgelassen den ersten Karnevalsumzug nach der Pandemie. Gemeinsam mit dem zentrum plus Bilk waren wir mit vier Rikschas dabei . Vielen Dank an die Organisatoren für das unvergessliche Erlebnis!

    Weitere Fotos und Informationen zur Aktion sind hier zu finden: Internetseite der IGL und Internetseite der Interessengemeinschaft Veedels-Zoch Eller e.V.

  • Rikscha-Tour zum Weihnachtsmarkt

    Rikscha-Tour zum Weihnachtsmarkt

    Dick eingemummt ging es mit weihnachtlich geschmückten Rikschas zum Weihnachtsmarkt nach Düsseldorf Benrath. Bei Punsch, Bratwurst und Flammkuchen konnten sich die Fahrgäste die vielen schönen Stände ansehen und die weihnachtliche Atmosphäre genießen. 

    Die vier Klienten:innen der In der Gemeinde leben (IGL) wohnen im Haus am Falder, einer gemeinschaftlichen Wohnformen für Menschen mit erworbenen Hirnschäden. Unsere ehrenamtliche Fahrerin Anne Richter, Bauprojektleiterin bei der Rheinwohnungsbau und Ulrike Wolff, Mitarbeiterin der IGL und Koordinatorin von Freizeitangeboten für die Klienten:innen vom Haus am Falder, erfüllten den vier Fahrgästen den Wunsch, mit der Rikscha zum Weihnachtsmarkt zu fahren. Die Anschaffung der neuen Rikscha für Flingern wurde von der Rheinwohnungsbau ermöglicht. Vielen Dank!

    Fotos: Benjamin

  • Bauwagen-Einweihungsfeier

    Bauwagen-Einweihungsfeier

    „Die Einweihung des Bauwagens für den inklusiven Nachbarschaftsgarten Flingern war – trotz des schlechten Wetters – ein voller Erfolg“, so Catrin Dreyer, Geschäftsführerin der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL). Bei bester Stimmung kamen Klient:innen und Mitarbeiter:innen aus den verschiedenen Bereichen der IGL zusammen.

    Klient:innen und Mitarbeitende der IGL nehmen an der Einweihungsfeier teil.
    Carin Dreyer (Geschäftsführerin der IGL) spricht ein Grußwort.

    Ebenso folgten die Förderer und Unterstützer aus der Bezirksvertretung II, sowie interessierte Nachbarn:innen und Vertreterinnen der Initiativen Vielplatz und Platzgrün von Pro Düsseldorf der Einladung. „Das hier ist mehr als nur ein Spielplatz, es ist eine Begegnungsstätte und ein Treffpunkt für alle Menschen in Flingern“, betonte Silke Welbers von der Initiative Vielplatz.

    Silke Welbers und Benjamin Freese begrüßen die zahlreichen Gäste und bedanken sich bei den Unterstützern.

    „Ich finde es gut, im Garten voneinander zu lernen und andere Menschen kennen zu lernen“, sagte Paul Chrzan, der Mitglied des Behindertenrats Düsseldorf und der Bürgerinitiative Wir mischen mit! ist. Sabine Tüllman, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Düsseldorf ergänzte, „wir unterstützen das Projekt sehr gerne. Ich finde solche Plätze toll, sie fehlen in Düsseldorf an allen Ecken und Kanten“.

    Sabine Tüllmann, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Düsseldorf lobt die Initiative.

    Auch Bezirksbürgermeister Philipp Schlee lobte das Projekt in seinem Grußwort, „das Angebot der In der Gemeinde leben ist äußerst wichtig für unsere Stadt und auch unseren Stadtbezirk, wo ohne Frage nach wie vor ein großer Bedarf an inklusiven Freizeit- und Begegnungsangeboten besteht“. Zudem rief er alle Gäste auf, sich bei „Ideen für inklusive Initiativen“ und Verbesserungsmöglichkeiten „im Sinne einer barrierefreien Stadt“ an die Bezirksvertretung zu wenden.

    Bezirksbürgermeister Philipp Schlee im Gespräch mit Paul Chrzan und Catrin Dreyer.

    Im Anschluss fand – bei wärmendem Kräutertee und Kaffee – ein reger Austausch zwischen den zahlreich erschienenen Gästen statt. „In diesem Sinne, wünsche ich auch in 2023 eine erfolgreiche Fortsetzung des Projekts und weiterhin eine so engagierte Beteiligung“, resümiert Catrin Dreyer.

    Danke an Mostafa Gabbas für die wärmenden Kaffeespezialitäten!

    Auch die Rheinische Post und die Internetzeitung Ddorf-aktuell war dabei. Der Bauwagen wird nach einem erfolgreichen sechswöchigen Testlauf sein Winterquartier beziehen. Nach Abschluss der geplanten Bauarbeiten auf dem Vielplatz soll der Bauwagen nach Abstimmung mit dem Gartenamt voraussichtlich zur Gartensaison 2023 mit einem festen Wochenprogramm öffnen.

    Artikel der Rheinischen Post Düsseldorf
    Beitrag Dorf-aktuell (Internet-Zeitung Düsseldorf)
  • Bauwagen auf dem Vielplatz angekommen

    Bauwagen auf dem Vielplatz angekommen

    Unser Bauwagen für den inklusiven Nachbarscharschaftsgarten Flingern ist endlich angekommen. Zudem konnten wir ein barrierefreies Hochbeet aufbauen und unser Mitbring-Garten-Café ausstatten.

    Gemeinsam mit der Initiativen Vielplatz und platzgrün (Pro Düsseldorf) treffen wir aktuell alle nötigen Vorbereitungen für das Gartenjahr 2023. In den Herbstferien wird es je nach Wetterlage spontane Aktionen auf dem Vielplatz geben. Nach den Herbstferien ist der Bauwagen – bei trockenem Wetter – jeden Donnerstag von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Ihr seid herzlich eingeladen, Euch bei einer Tasse Kaffee über das Projekt zu informieren und Eure Ideen einzubringen. Jeder der mitmachen oder den Ort nutzen möchte ist herzlich willkommen.

    Am Donnerstag, den 3. November wird es ab 15:30 Uhr eine kleine Eröffnungsfeier geben. Nach ein paar Wochen endet dann der Testlauf und der Bauwagen bezieht vorerst sein Winterquartier.

    Das Projekt wurde von der BV2 (Bauwagen), der Bürgerstiftung Düsseldorf (barrierefreies Hochbeet und Ausstattung) sowie der Rheinwohnungsbau (Rikscha) gefördert. Herzlichen Dank an alle Unterstützer, Sponsoren, Partner und Ehrenamtlichen für Euer tolles Engagement für mehr Inklusion im Quartier!

    Gemeinschaftlich zu gärtnern, zu spielen und zu arbeiten heißt, sich zu begegnen, Wissen und Ideen auszutauschen, neues auszuprobieren, miteinander zu lernen und sich nebenbei für ein lebenswertes und umweltgerechtes, urbanes Umfeld einzusetzen, in dem öffentliche Freiräume des Miteinanders, ohne Konsumverpflichtungen oft fehlen.

  • Besuch Landtag

    Besuch Landtag

    Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Wir mischen mit!“ und der Klient:innen-Vertretung der IGL haben wir den Landtag in Düsseldorf besucht. Zu Beginn wurde erklärt, welche Parteien vertreten sind und wie Gesetze gemacht werden. Anschließend konnten wir von der Zuschauertribüne aus eine Plenarsitzung verfolgen. Jeder darf sich Plenarsitzungen ansehen, die Gäste müssen jedoch leise sein und dürfen nicht stören. Es war sehr interessant zu erfahren, wie ein Plenartag abläuft. An einem Plenartag kommen alle gewählten Politikerrinnen und Politiker aus NRW zusammen, um sich zu beraten und abzustimmen. Die Politiker und Politikerinnen werden auch Abgeordnete genannt. 

    Nach einer Stunde auf der Zuschauertribüne haben wir den Abgeordneten und Musiker Dennis Sonne getroffen – er ist Inklusionsbeauftragter der Partei „Bündnis 90 Die Grünen“. Wir haben konkrete Probleme angesprochen und konnten viele Fragen stellen: So haben wir darauf hingewiesen, dass viele Informationen schwer zu verstehen sind und nicht in Leichter Sprache übersetzt werden. Beispielsweise ist es für Menschen mit Lernschwierigkeiten oft schwer, Anträge richtig auszufüllen. Es wurde angesprochen, dass es günstiger sein müsste mit öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren. Außerdem empfinden es viel Menschen als ungerecht, dass Menschen mit Behinderungen, die in einer Werkstatt arbeiten, nur sehr wenig Geld verdienen. Ferner wurde angesprochen, dass nicht alle Menschen mit Behinderungen dort leben können, wo sie leben wollen.

    Es war richtig gut, sich mit einem Abgeordneten zu unterhalten. Dennis Sonne hat uns gut zugehört und unsere Themen verstanden. In seiner Arbeit setzt er sich für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein. Der Besuch im Landtag hat uns mutiger gemacht, unsere Probleme und Schwierigkeiten mit Politikern zu besprechen. Denn es kann etwas verändert werden.

    Der Text wurde von der Klient:innen-Vertretung der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) geschrieben, die Fotos sind von Benjamin.

  • Rikscha Flingern

    Rikscha Flingern

    Auf unserer Jubiläumsfeier 20 Jahre in der Gemeinde leben gGmbH (IGL) haben wir die neue Quartiers-Rikscha Flingern vorgestellt. Die Anschaffung wurde durch die Rheinwohnungsbau GmbH Düsseldorf ermöglicht. Wir haben den Förderpreises im Bereich Nachhaltigkeit gewonnen!

    Für die Rikscha suchen wir noch einen gut erreichbaren Ort mit Strom in Flingern, an dem eine Fahrradbox aus Holz aufgestellt werden kann. Gemeinsam mit der Rheinwohnungsbau GmbH werden wir in den nächsten Wochen Namens-Vorschläge für die neue Rikscha sammeln und dann eine Einweihungsfeier in Düsseldorf Lierenfeld organisieren.

  • Vielfalt auf dem Vielplatz

    Vielfalt auf dem Vielplatz

    Bei schönstem Wetter haben viele Menschen den Vielplatz in Düsseldorf Flingern besucht, sich informiert und sind gemeinsam aktiv geworden.

    Zusammen mit der Initiative Vielplatz und Pro Düsseldorf – PlatzGrün wurden die Hochbeete mit frischer Erde gefüllt und bepflanzt:

    Das Kabawil CommunityLab hat sich vorgestellt und eine Befragung zum Leben im Quartier durchgeführt:

    Das Team der KoBoBe Flingern hat zum inklusiven Boule-Tournier aufgefordert und zur Stärkung Kaffee und Muffins mitgebracht:

    Zur Begrüßung der Gäste hat das Team vom PIKSL Labor Düsseldorf eine Sofortbildkamera mitgebracht und von jedem ein Bild gemacht. Die Fotos wurden mit Namen versehen und an die Spielplatzwand geheftet. Bunt ausgemalte Figuren konnten mit einer App zum Leben erweckt werden. Auch für musikalische Begleitung wurde gesorgt: Auf einem Bananen-Piano konnten Melodien gespielt werden.

    Auch die inklusive Quartiers-Rikscha „Flotte Lotte“ war dabei und unser ehrenamtlicher Fahrer hat Rundfahrten durch Flingern angeboten. Vielen Dank!

    Herzlichen Dank auch an unseren ehrenamtlichen Busfahrer, der Menschen aus gemeinschaftlichen Wohnformen nach Flingern gefahren hat. „Wir machen mit!“ ist ein inklusives Quartiers-Projekt der In der Gemeinde leben gGmbH – Hilfen für Menschen mit Behinderungen.

  • Abschluss-Grillen im MCH Wersten

    Abschluss-Grillen im MCH Wersten

    Gemeinsam mit unseren Ehrenamtlichen haben wir alle Menschen aus dem Matthias-Claudius Haus Wersten zu einer Grillparty eingeladen. Herzlichen Dank an alle für den schönen Nachmittag!

  • Rikscha-Einweisung in Neuss

    Rikscha-Einweisung in Neuss

    Die Bürgerstiftung Neuss macht sich für ein Recht auf Wind in den Haare stark! Die Bü.NE fördert gemeinnützige Einrichtungen und unterschiedliche Projekte.

    Nun bringt die Bü.NE den inklusiven Ansatz Radeln ohne Altren nach Neuss: Menschen mit Mobilitätseinschränkungen aus Wohn- oder Pflegeeinrichtungen können schon bald kostenlos mit der Rikscha fahren und ihre Lieblingsorte besuchen.

    Wir haben den sehr motivierten ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern den sicheren Umgang mit der Rikscha erklärt und viele Fragen beantwortet.

    Dank mehrerer Spender und Unterstützer konnte eine erste Rikscha bestellt werden. Für das Training auf dem Gelände der Firma BEKO wurde eine Rikscha von der Firma Appelbaum bereitgestellt.

    Wir wünschen Euch viele schöne Ausfahrten und tolle gemeinsame Erlebnisse mit den Fahrgästen!

  • Workshops zum sicheren Umgang mit der Rikscha

    Workshops zum sicheren Umgang mit der Rikscha

    Die Bürgerstiftung Düsseldorf macht sich für ein Recht auf Wind in den Haare stark und fördert die Gründung von weiteren Rikscha-Standorten in Düsseldorf. Ein erster neuer Radeln-ohne-Alter-Standort wird im linksrheinischen Düsseldorf Ende des Monats an den Start gehen.

    Wir haben engagierte Mitarbeitende der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG Düsseldorf auf ihr künftiges Ehrenamt vorbereitet. Außerdem waren Mitarbeiterinnen des Seniorenzentrums dabei – sie werden die späteren Ausfahrten begleiten und koordinieren.

    Wir wünschen allen viele schöne Ausfahrten und tolle gemeinsame Erlebnisse!

  • „Wir lernen voneinander“ –  Fachtag #Teilhabe in Bremen

    „Wir lernen voneinander“ – Fachtag #Teilhabe in Bremen

    Anfang Juni fand der 3. inklusive Fachtag #Teilhabe statt. Diesen veranstaltet die Bremische Landes-Medienanstalt alle 2 Jahre in Kooperation mit dem Martinsclub und dem Landes-Behinderten-Beauftragten Bremen. Der Fachtag wurde wegen der Pandemie komplett digital organisiert.

    Gemeinsam mit Michael Mayerle von der Universität Siegen haben wir einen Vortrag in einfachere Sprache gehalten. Wir haben unsere Veröffentlichung zum Thema „Corona-Pandemie – Menschen mit Behinderungen erzählen“ vorgestellt und analysiert, in welcher Weise der Lockdown zur Verschärfung von digitaler Exklusion beigetragen hat. Außerdem haben wir überlegt, wie pandemiebedingte Barrieren im Stadtteil abgebaut und digitale Teilhabe auch in Pandemiezeiten gefördert werden kann.

    Weitere Informationen zum Fachtag sind HIER zu finden.

    Schlussworte von Bürgermeister Bovenschulte
  • ICH IN WERSTEN – Eine fotografische Erkundung

    ICH IN WERSTEN – Eine fotografische Erkundung

    Wir möchten Euch heute auf das tolle Fotoprojekt “ Ich in Wersten“ aufmerksam machen: Menschen aus dem Matthias-Claudius-Haus stellen in einer fotografischen Erkundung spannende Lieblingsorte in Wersten vor.

    Wir von „Wir machen mit!“ haben das Fotoprojekt in seiner Medienarbeit gerne unterstützt. Gefördert wurde dieses Projekt durch die Aktion Mensch.

    Die Initiatoren beschreiben das Projekt wie folgt:

    Der Stadtteil Düsseldorf-Wersten wirbt für sich mit dem Slogan: „Wir in Wersten“. Mit dem Titel „Ich in Wersten“ wollen wir den Menschen, die im Matthias-Claudius-Haus leben, die Möglichkeit geben, ihr eigenes, ihnen wichtiges Wersten vorzustellen und so Nachbarn in Dialog darüber bringen, wie dieses Wersten noch stärker ein sozialer Ort und Lebensraum für alle Menschen und ihre Bedürfnisse sein kann.

    Wir unterstützen die Teilnehmer*innen im Umgang mit Kameras, um ihre Umgebung fotografisch vorstellen zu können. Sie werden begleitet und ermuntert, ihre Lieblingsorte und -menschen in ihrem Stadtteil aufzusuchen und zu präsentieren und ihre ganz spezielle Sicht auf die Welt mit einem breiten Publikum zu teilen.

    Wir wollen die Menschen hinter der Hausfassade sichtbar werden lassen. Wir wollen Gesicht zeigen und sichtbar sein! Wir würden uns freuen, wenn viele Menschen den Dialog mit uns aufnehmen und wir gemeinsam unseren Stadtteil weiter entwickeln, sozialer und toleranter werden lassen!

    Zwei Damen halten eine Kamera fest, um ein Foto zu machen.

    An folgenden Orten im Stadtteil Wersten wird die Ausstellung zu sehen sein:

    Falkenapotheke, Haarstudio Bielefeld, Schuhe Dengler und am Matthias-Claudius Haus.

    Geplant war eine öffentliche Vernissage am 11.11.2020, die auf Grund der aktuellen Corona Schutzverordnung vom 02.11.2020 nicht stattfinden kann. Danke für Ihr Verständnis.

    Projektleitung: Oliver Schwab

    Künstlerische Leitung: Yvonne Heiter und Roman Rösener

    Einladung als PDF (Download)

  • Schützen Wersten unterstützen!

    Schützen Wersten unterstützen!

    Anfang März hat der Sankt Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Wersten 1925 e.V. eine großzügige Spende von 800 Euro für die inklusive Quartiers-Rikscha Wersten an die IGL überreichet!

    Das Geld für die „Flotte Lotte“ wurde von fünf Schützen-Gesellschaften beim Batallions-Schießen gesammelt. Bei der feierlichen Übergabe im Matthias-Claudius-Haus Wersten gab es Brötchen und Getränke.

    Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Amazonencorps, der Reserve, der Schützen-Gilde, dem 4. Bataillon, den Pionieren und St. Hubertus! 

    Mehr zur Spendenübergabe auf den Seiten 40 – 42 sowie 46 in den Vereinsnachrichten des Schützenvereins: LINK

    Vereinsnachrichten Seite 46:

    Schützen unterstützen: Dank einer regen Teilnahme beim letzten Batallionsschießen kam
wiederum ein stolzer Geldbetrag zusammen, von dem der „Löwenanteil“
erneut einer sozialen Einrichtung zugute kommt. Wie bereits schon beim
Schützenfest publiziert, wurde die Finanzierung eines Triobikes - also eine
Rikscha - durch Spendenaufruf des damaligen Regimentskönigs Klaus
Ringleb unterstützt. Nunmehr erhielt die Einrichtung „Wir machen mit –
Leben in der Gemeinde“ eine erneute Geldspende für das Projekt „Radeln
ohne Alter“. Aktuell wurden schon einige freiwillige HelferInnen auf diesem
Gefährt eingewiesen, und so werden mit Beginn der Fahrradsaison
interessante Touren speziell für mobilitätseingeschränkte Personen, aber
auch HeimbewohnerInnen angeboten und durchgeführt. Die Geldübergabe
erfolgte durch die Hauptleute, welche bei Kaffee und Kuchen, belegten
Brötchen und Kaltgetränken interessante Einblicke und Informationen über
die Einrichtung an der Kölner Landstraße erhielten.
Klaus Ringleb
  • Einfach loslegen! #NeueNähe – Hackathon Bonn

    Einfach loslegen! #NeueNähe – Hackathon Bonn

    Anfang Februar 2019 fand in Bonn der dritte #NeueNähe-Hackathon statt. Für ein Wochenende kamen Entwickler und Programmierer zusammen, um gemeinsam mit Menschen mit Behinderung Ideen zum Abbau von digitale Barrieren zu erarbeiten: „Es wird kurz diskutiert, was für Probleme es gibt und dann wird auch schon losgehackt“ erzählt Dennis Winkens, der zum dritten Mal beim Hackathon dabei ist, „Das ist das Geniale: wir legen einfach los!“ Das „Wir machen mit!“ – Team war dabei und hat eigene Vorschläge mitgebracht:

    Die dreitägige Veranstaltung wurde von der Aktion Mensch, dem Social Impact Lab Bonn und der Inclusify AG organisiert.

    Was ist ein Hackathon? Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb kurzer Zeit gemeinsame neue Ideen für technische oder digitale Produkte zu entwickeln.

    Video vom dritte #NeueNähe-Hackathon der Aktion Mensch:

    Video vom Hackathon #NeueNähe 2019 in Bonn (Quelle: Aktion Mensch e.V).

    Wir haben mehrer Ideen präsentiert und uns riesig gefreut, dass sich zwei Teams gefunden und unsere ganz konkreten Ideen bearbeitet haben.

    Christiane kann Handygespräche aufgrund einer motorischen Einschränkung nicht so einfach annehmen und oft haben die Anrufer schon wieder aufgelegt, bevor sie das Gerät aus der Tasche geholt hat.

    Das Birne7-Team aus Erlagen hat sich mit dem Problem auseinandergesetzt und eine App programmiert: Mit der App „Flash Call“ können Anrufe automatisch und ohne Betätigung von Knöpfen entgegengenommen werden. Dazu muss ein Headset oder Lautsprecher mit dem Telefon verbunden sein. Die Nutzer*innen werden über eingehende Gespräche per Sprachausgabe informiert. Künftig sollen Anrufe auch per Spracheingabe angenommen bzw. abgelehnt werden können.

    Die Idee eines barrierefreien Bild-Kalenders mit verständlichen Bedienelemente und intuitiven Funktionen wurde ebenfalls bearbeitet: „Mein Name ist Michael Kirberg. Ich bin 34 Jahr alt. Der Kalender auf meinem Handy ist scheiße. Ich brauche einen Kalender mit Bildern. Ohne Bilder komme ich nicht mit meinem Kalender klar und den bauche ich auf jeden Fall.“

    Beide Ideen aus Düsseldorf wurden ausgezeichnet!

    #NeueNähe-Hackathon 2019 in der Presse und im Internet:

    General Anzeiger Bonn

    Aktion Mensch

    BIRNE7

  • Freifunk-Treffe Wersten

    Freifunk-Treffe Wersten

    Viele Bürgerinnen und Bürger in Wersten wünschen sich einen kostenlosen Internetzugang. Bereits an über 200 Orten in Düsseldorf gibt es Freifunk-Hotspots: Plätze, Geschäfte und soziale Einrichtungen sind Beispiele für Orte, an denen viele Menschen von einem kostenlosen Zugang zum Netz profitieren – auch in Wersten gibt es schon mehrere Orte (z.B. an der Haltestelle Opladener Straße). Hier gibt es eine Karte mit den Standorten: LINK

    Gemeinsam mit der Werbegemeinschaft Wir in Wersten e.V. und der Initiative Freifunk Düsseldorf e.V. möchten wir uns dafür einsetzen, dass weitere öffentliche Standorte mit freiem Internetzugang hinzukommen. Jeder, der sich informieren oder mitmachen möchte ist herzliche willkommen!

    Viele Interessenten habe sich zum gemeinsamen Freifunkabend am Donnerstag, den 13. Februar im Schalander eingefunden: Mitmachzirkus Düsseldorf, AWO Aktiv- und Stadtteiltreff Wersten, Grüne Wersten, Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Süd sowie Nachbarn. Auch das Evangelisches Jugendzentrum im Hinterhof sowie die Offene Tür Wersten haben Interesse am Thema.

    Aktuell erstellen wir einen Flyer zum Thema Freifunk. Beim großen Osterfeuer am Samstag, den 11. April 2020 auf dem Schützenplatz Wersten (Opladener Str. 60, 40591 Düsseldorf) möchten wir den Nachbarinnen und Nachbarn das Thema Freifunk persönlich vorstellen. Gerne würden wir weitere Menschen und Einrichtungen gewinnen, die Interesse am Thema haben und vielleicht sogar einen eigenen Freifunk-Router aufstellen.

    Der Verein Freifunk Düsseldorf e.V. baut gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Einrichtungen ein freies WLAN in Düsseldorf auf und betreibet ein eignes Provider-Netzwerk für einen ungehinderten Zugang zum Internet. Wir bedanken uns herzlichen für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung!

    Mehr Informationen zum Thema: LINK

    In das Dokument können eigene Ideen uns Anregungen geschrieben werden: LINK

  • Hochschule Düsseldorf

    Hochschule Düsseldorf

    Wir haben unser Projekt „Wir machen mit!“ an der Hochschule Düsseldorf vorgestellt. Vielen Dank an die Studierenden und unsere neue Geschäftsführung!

  • 90 Jahre Schützengilde und Krönungsball

    90 Jahre Schützengilde und Krönungsball

    In diesem Jahr konnten wir den 96-jährigen Schützen Otto Flämig mit der Rikscha zum Krönungsball der Schützengilde fahren. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes und Schützenkönig von 1997 erhielt an diesem Abend eine weitere Auszeichnung für seine 30-jährige Mitgliedschaft in der Gilde Düsseldorf-Wersten.

    Die Moderation des Abends wurde vom Regimentskönig (2018/2019) Klaus Ringleb übernommen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem Funk-Mikrofon ist er souverän und sehr herzlich auf die vielen Gäste der Veranstaltung zum 90-jährigen Bestehen der Schützengilde eingegangen. 

    Die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Düsseldorf-Süd Sylvia Pantel hat der Schützengilde herzlich zum Jubiläum gratuliert. In ihrer Rede bedankte sie sich bei den Schützen für ihr großes Engagement und den Beitrag zum Zusammenhalt in Wersten. Außerdem freute sich Sylvia Pantel, dass es nun eine Rikscha für Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil gäbe: „an der Rikscha sieht man gut, was bewirkt werden kann, wenn alle an einem Strang ziehen“.

    Auch die Werstener Schützen haben sich für die erste inklusive Quartiers-Rikscha Düsseldorfs stark gemacht und eine großzügige Spende überreicht – vielen Dank! In der großen Tombola des Krönungsballs wurde unter anderem ein Gutschein für eine Fahrt mit der Rikscha zum inklusiven Café Südpark verlost. 

    Herzlichen Dank an die Schützen für die tolle Zusammenarbeit und dem neuen Königspaar Ilona und Bernd Juraschek alles Gute und viele schönen Stunden bei ihren Repräsentationen in den Nachbargesellschaften!

    Mehr Informationen über die Schützen Wersten unter: LINK

  • Wheelmap-Workshop für „Viersen für Alle“

    Wheelmap-Workshop für „Viersen für Alle“

    Seit einiger Zeit tauschen wir uns regelmäßig mit dem Inklusionsprojekt „Viersen für Alle“ der Lebenshilfe Viersen aus und lernen voneinander. Für das Team aus Viersen haben wir nun einen Workshop zur Thema „wheelmap.org“ vorbereitet und durchgeführt. Wir sind offizieller „Wheelmap-Botschafter“ und möchten dazu beitragen, dass die Wheelmap noch bekannter wird und von vielen Menschen genutzt wird. Mit Hilfe der Online-Karte können ganz einfach rollstuhlgerechte Orte markierte werden. Wie bei einer Ampel gibt es die Farben grün, gelb und rot. Weitere Informationen über die Wheelmap sind hier zu find LINK.

    Der Workshop fand in einem Seminarraum am „Käffchen am Steinkreis“ statt, einem inklusiven Café. Neben dem Team von „Viersen für Alle“ und Mitarbeitenden der Lebenshilfe waren an diesem Tag Menschen aus Köln und Krefeld angereist.

    Bei der Kennenlern-Runde wurde schnell deutlich, dass fast alle ihr Smartphone, Tablet oder Computer täglich nutzen. Nachdem die Teilnehmenden etwas über „Wir machen mit!“ erfahren hatten ging es auch schon um die Wheelmap. Damit alle die App herunterladen konnten, haben wir einen Freifunk-Router aus Düsseldorf mitgebracht. Wir haben die Funktionen vorgestellt und sind dann in zwei Gruppen losgezogen, um ganz praktische Erfahrungen sammeln zu können.

    Eine Gruppe war am Bahnhof, an dem es eine öffentliche barrierearme Toilette und funktionierende Aufzüge zu jedem Bahnsteig gibt. Solche öffentlichen Toiletten können mit einem EURO-Schlüssel kostenfrei genutzt werden. In der Karte konnten ein paar Informationen ergänzt werden und Fotos hochgeladen werden. Es stellte sich heraus, dass die Fahrpläne und Fahrscheinautomaten für Menschen im Rollstuhl zu hoch montiert sind.

    Die andere Gruppe war in einem Supermarkt. Hier wurde schon beim Bau auf Barrierefreiheit geachtet. So gibt es beispielsweise breite Gänge und Einkaufswagen, die Rollstuhlfahrer/innen nutzen können. Der Parkplatz und die Toilette des Supermarktes wurden in der App markiert und mit Fotos ergänzt.

    In der Abschlussrunde wurde das „Wir machen mit!“ – Team für den gut vorbereiteten Workshop gelobt. Wir haben uns sehr gefreut, dass die Veranstaltung auf so viel Interesse gestoßen ist und sehr viel Beteiligung und Nachfragen dazu beigetragen haben, dass der Tag für alle richtig klasse war!

  • IN-LUST Tagung

    IN-LUST Tagung

    An der Hochschule Düsseldorf fand eine spannende Tagung statt. Es wurden Ideen vorgestellt, wie die Stadt für alle Menschen lebenswerter und sauberer werden kann.

    Alle können mitmachen, voneinander lernen und gemeinsam arbeiten. Nach den interessanten Vorträgen sind wir nach Draußen gegangen und haben die Luft gemessen. Wir haben die unsichtbaren Schadstoffe in der Luft mit einem Messgerät sichtbar gemacht.

    Mehr über das Institut In-LUST – Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung unter https://lust.hs-duesseldorf.de/profil