Kategorie: Veranstaltungen

  • Rikscha-Tour mit Bürgermeisterin

    Rikscha-Tour mit Bürgermeisterin

    Die beiden Fahrgäste Annette Stuhlweißenburg und Georg Schlösser warten schon vor dem Matthias-Claudius-Haus Wersten auf Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke. Sie ist die heutige Fahrerin der inklusiven Quartiers-Rikscha. Nach einer Einweisung und Probefahrt ohne Passagiere geht es los.

    Die beiden Fahrgäste warten auf die Bürgermeisterin

    In ihrem Alltag sind die beiden Mitfahrenden auf Rollstühle angewiesen und normalerweise nicht mit dem Fahrrad unterwegs. Sie setzen sich in die Rikscha, schnallen sich an und Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke tritt in die Pedale der E-Rikscha.

    Fahrt mit der Rikscha: Der Radweg kreuzt eine Straße

    Vorbei am stark befahrenen Verkehrsknotenpunkt „Werstener Dorfstraße“ geht es nach mehreren Straßenüberquerung in den Südpark, hier ist es deutlich ruhiger. Der Südpark ist mit seinen vielen Gewässern der größte Park Düsseldorfs.

    Fahrt durch den Südpark

    Auf dem riesigen Gelände befindet sich auch das Café Südpark, in dem Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten. Bei einem Zwischenstop mit Zitronenlimonade, Kaffee und köstlichem selbst gebackenen Aprikosen-Schmand-Kuchen kommt man schnell ins Gespräch: Annette Stuhlweißenburg erzählt von Ihrer Arbeit in der WfaA (Werkstat für angepasst Arbeit) und über ihre persönlichen Getränkevorlieben – es stellt sich schnell heraus, dass beide Zitronenlimonade mögen. Von Georg Schlösser erfährt die Bürgermeisterin, dass es in der Stadt und in der Straßenbahn immer noch zu viele Barrieren für Rollstuhlfahrer gibt.

    Die beiden Fahrgäste leben in eigenen Wohnungen in Düsseldorf Lierenfeld und werden dabei von der IGL (In der Gemeinde leben gGmbH) unterstützt. Auch aus dem Matthias-Claudius-Haus, einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung, sind zwei Bewohner mitgekommen. Sie sind gemeinsam mit ihrer Begleitung zum Café gelaufen und freuen sich ebenfalls über die Stärkung.

    Rückweg mit der Rikscha, es wird langsam dunkel

    Auf dem Rückweg nimmt ein Teil der Gruppe die Straßenbahn und Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke bringt ihre Fahrgäste mit der Rikscha zurück nach Hause. Mittlerweile ist es dunkel. Zum Abschied bedanken sich alle ganz herzliche für den schönen Nachmittag. Für die Fahrerin und die Fahrgäste war es die erste Rikscha-Tour. Alle sind sich einig, eine solche Tour soll nochmal stattfinden!

    Radtouren in Düsseldorf

    Das RADschlag-Team der Lendeshauptstadt Düsseldorf hat mehrere Toure ausgearbeitet: Die Tour D1 – Natur pur! führt durch den Südpark: Hier gibt es eine ausgearbeitete Tour zum Download (PDF) und ein VIDEO.

  • Edmund-Hilvert-Haus

    Edmund-Hilvert-Haus

    Inklusive Quartiers-Rikscha in Derendorf: Über 25 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende aus dem Edmund-Hilvert-Haus haben die „Flotte Lotte“ kennen gelernt. Im Edmund-Hilver-Haus in Düsseldorf Derendorf leben 125 Senioren. Viele der Bewohnerinnen und Bewohner können in ihren Stadtteil aufgrund ihres Alters oder einer Gehbehinderung nicht mehr alleine unterwegs sein.

    Die Fahrgäste haben sich sehr über die Probefahrten gefreut und wünschen sich nun, künftig häufiger mit der Rikscha unterwegs sein zu können. Mit dem sehr aufgeschlossenen Team des Sozialen Dienstes haben wir über Kooperationsmöglichkeiten gesprochen und überlegt, ob irgendwann sogar ein weiterer Standort im Düsseldorfer Norden möglich wäre.

    Vielen Dank für den schöne Vormittag in Derendorf! Ganz besondes haben wir uns über die spontane Spende gefreut – ganz herzlichen Dank dafür!

  • IGL-Tag 2019

    IGL-Tag 2019

    Auf dem diesjährigen IGL-Tag haben wir die Stadtteil-Rikscha vorgestellt und zu Probefahrten durch Düsseldorf-Wersten eingeladen. Viele Besucherinnen und Besucher waren von der Rikscha begeistert. Der IGL-Tag wurde von der Bewohner- Klienten-Vertretung (BKV) der „In der Gemeinde leben gGmbH“ wunderbar organisiert! Vielen Dank für die Einladung und das große Interesse!

  • #RoABodenseeBonn

    #RoABodenseeBonn

    Unter dem Motto “Besondere Momente am Rhein” fuhren über 50 Ehrenamtliche mit mehreren Rikschas vom Bodensee bis nach Bonn, um Ausfahrten mit Bewohnerinnen und Bewohnern von Wohneinrichtungen zu unternehmen.

    Am 21. September 2019 , dem Welt-Alzheimer-Tag waren wir bei der letzten Etappe, der großen Parade durch Bonn, dabei!

    Eine grandiose Leistung: 4 Wochen und 900 Kilometer auf dem Fahrrad – quer durch Deutschland! Einige Fahrerinnen und Fahrer waren auch schon letztes Jahr dabei – da ging es von Bonn nach Berlin!

    Gemeinsam mit Anne und Wolfgang Appelbaum, die in Hilden begleitete Radfahrten anbieten, sind wir nach Bonn gefahren und haben uns dem Team angeschlossen: Ein letztes Stück durch Bonn und dann die finale Einfahrt zum Sommerfest des Seniorenzentrums Haus Rosental. Auch das Fernsehen war bei der letzten Etappe und dem großen Fest dabei!

    Es war ein schöner Tag und wir haben so tolle Geschichten über die Tour gehört! Wie viele Menschen die Fahrten genießen konnten und was sie alles erlebt haben. Die Geschichten sind wichtig und eines der schönsten Dinge an Radeln ohne Alter!

  • Bus und Bahn für alle

    Bus und Bahn für alle

    Ende September haben wir den Arbeitskreis „Bus und Bahn für alle“ der Arbeitsgemeinschaft der Vereine behinderter und chronisch kranker Menschen Düsseldorf e.V. besucht. Die ARGE e.V. setzt sich seit 1986 für eine Verbesserung der Lebenssituation von chronisch kranken Menschen und Menschen mit Behinderungen ein und vertritt ihre Interessen auf kommunaler Ebene. 

    Dabei geht es darum, dass Menschen mit Behinderungen öffentliche Verkehrsmittel uneingeschränkt nutzen können. Dazu wurden mehrere Punkte besprochen: Ein Punkt war beispielsweise das Thema Marketing, d.h. wie kann man generell mehr Menschen für dieses Thema sensibilisieren. Außerdem wurden Maßnahmen erörtert, wie man Barrieren abbauen kann, indem man beispielsweise bessere Busausstattungen verwirklicht.

    Wir haben Fotos vom Fachtag „Inklusion gemeinsam gestalten“ vom 12. September 2019 gezeigt und über das Thema „Barrierefreie Beteiligung im Sozialraum“ gesprochen. Anschließend wurde auch die inklusive Quartiers-Rikscha vorgestellt und der Beitrag in der Lokalzeit Düsseldorf gezeigt. 

    Vielen Dank für die Einladung und das große Interesse!

  • Fotos „Inklusion gemeinsam gestalten – Barrierefreie Beteiligung im Sozialraum“

    Fotos „Inklusion gemeinsam gestalten – Barrierefreie Beteiligung im Sozialraum“

    Inklusion findet vor Ort statt! Im Rahmen der Vorträge und der anschließenden Workshops wurde der Fragestellung nachgegangen, wie alle Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils von den Möglichkeiten vor Ort profitieren können? Wie können Menschen mit und ohne Behinderung einfacher mitbestimmen, was vor Ort geschieht und ihre Ideen einbringen? Auch die UN-Behinderten-Rechts-Konvention fordert, eine wirksame und umfassende Mitwirkung an der Gestaltung von öffentlichen Angelegenheiten für alle Menschen zu ermöglichen (Artikel 29). Von barrierefreien Zugängen und Nutzungsmöglichkeiten profitieren alle Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtteils!

    Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten für den gelungenen Fachtag „Inklusion gemeinsam gestalten – Barrierefreie Beteiligung im Sozialraum“ an der Hochschule Düsseldorf – es gab spannenden Impulse und Diskussionen! Wir bedanken uns herzlich bei Raúl Krauthausen (Sozialhelden e.V.), Hubert Hüppe (Behindertenbeauftragter der Bundesregierung von 2009 bis 2013), Prof. Dr. Albrecht Rohrmann (Universität Siegen), Anke Müller (Landeshauptstadt Düsseldorf), Andreas Diederichs (In der Gemeinde leben gGmbH), Tobias Meier (Deutsches Institut für Community Organizing), Anne Elberg (Inklusion im Kreis Olpe) und Thomas Kruse (im Auftrag für die Aktion Mensch) für ihre tollen Beiträge und Workshops!

    Herzlichen Dank auch an Prof. Dr. Reinhold Knopp (Dekan Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften Hochschule Düsseldorf) und Prof. Dr. Anne van Rießen (Hochschule Düsseldorf) für die wissenschaftliche Begleitung des Projekts „Wir machen mit!“ und ihre Beiträge im Rahmen des Fachtags!

    Der gesamte Fachtag wurde von Simone Fass visualisiert: „Das wichtigste in Bildern“ ist hier zu finden (LINK).

    Fotos des Fachtags von Thilo Schmülgen:

  • Gemeindefest 2019

    Gemeindefest 2019

    Beim diesjährigen Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Wersten am Stephanushaus waren wir mit unserem Handicap-Parcours dabei und haben Namen für die inklusive Quartiers-Rikscha gesammelt. Mit den anderen Veranstaltungen zusammen sind nun insgesamt unglaubliche 143 Vorschläge abgegeben worden- herzlichen Dank für die fantastische Beteiligung! 

    In den nächste Tagen findet Ihr hier auf unserer Seite eine Abstimmungsmöglichkeit. Am 17. August werden die Bewohnerinnen des DRK-Seniorenzentrums Wersten und Gäste dann ab 14:00 Uhr den finalen Namen festlegen.

    Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzliche zur Einweihung und Tauffeier der ersten inklusiven Stadtteil-Rikscha in Düsseldorf mit Kaffee und Kuchen eingeladen! 

  • AWO Nachbarschaftsfest

    AWO Nachbarschaftsfest

    Auf dem Nachbarschaftsfest des Aktiv-und Stadtteiltreffs Wersten haben wir weitere Namensvorschläge für unsere inklusiven Stadtteil-RIKSCHA Wersten gesammelt.

    Außerdem konnten die Kinder und Jugendlichen am Handicap-Parcours teilnehmen und erfahren, wie es ist nicht sehen, sprechen oder laufen zu können.

    Vielen Dank für das tolle Fest!

  • Inklusive Stadtteil-Rikscha auf dem Radaktiv-Tag 2019

    Inklusive Stadtteil-Rikscha auf dem Radaktiv-Tag 2019

    „Wie ein Urlaub auf Mallorca!“ – „Wir machen mit!“ stellt die inklusive Stadtteil-Rikscha auf dem Radaktiv-Tag am Mannesmannufer vor.

    Am Sonntag, den 16. Juli verwandelte sich die untere Rheinwerft von der Apollo-Wiese bis zu den Kasematten zu einer bunten Fahrrad-Aktionsfläche. Mittendrin versetzte die Rikscha, mit ihrem Blumenschmuck und Hawaii-Girlanden die Fahrgäste bei herrlichem Sonnenschein schnell in Urlaubsstimmung.

    Sanna, 47, konnte aus ihrem Rollstuhl bequem in die Rikscha einsteigen. Dafür musste ein Mittelstück im Fußteil herausgenommen werden. Diese Lücke ist für sie praktisch, so kommt sie nahe an den Sitz heran. Als sie von ihrer Ausfahrt zurückkommt, urteilt sie: „Super! Die Sonne hat gestrahlt, der Fahrer war klasse und das Ding ist super. Man fühlt sich auch in den Kurven sicher“. Die Leute hätten neugierig geguckt und zurückgestrahlt, „weil wir so gestrahlt haben“, vermuten Sanna und ihr Begleiter.

    Benjamin Freese, Projektkoordinator „Wir machen mit!“, hat sich an diesem Tag als Rikscha-Fahrer betätigt und brauchte nicht lange zu warten, bis sich die ersten Besucherinnen und Besucher mit der, bis jetzt noch namenlosen, Rikscha am Rhein entlangfahren ließen. „Wir brauchten niemanden überzeugen, eine kleine Runde mit der Rikscha zu drehen“, so Benjamin Freese. Unter dem Motto „Drahtesel für Alle“ wurde das Projekt „Radeln ohne Alter“ vorgestellt und darauf geachtet, dass Menschen jeden Alters zu einer Fahrt mit der barrierefreien Rikscha eingeladen werden.

    Max, 8, und sein Bruder Oscar,7, die beide schon selber Fahrrad fahren können, fanden es gar nicht schlimm, nicht selber treten zu müssen. Ganz im Gegenteil: „Das war cool!“, sagt Max und fügt hinzu, dass er die Tour „eigentlich gar nicht so ungewohnt“ fand. Oscar ergänzt, dass er sehr genossen habe, sich mit seinem Bruder während der Fahrt unterhalten zu können, ohne selber auf die Straße achten zu müssen.

    Dirk, 53, wünscht sich, dass die Fußbank vollständig herausnehmbar ist. Damit das Umsteigen vom Rollstuhl in die Rikscha noch einfacher wird. Die Fahrt an sich „war aber einfach schön“, bestätigt er. Auch ihm ist aufgefallen, dass viele Menschen interessiert geguckt haben.

    Mitko, 8, fand die Tour „wie einen Urlaub auf Mallorca“. Und seine Tante Ivanka, 44, fügt hinzu, „dass es herrlich entspannend war, während der Fahrt durch die Gegend zu gucken“. Beide haben nicht nur die Rikscha ausprobiert, sondern auch einen Namensvorschlag abgegeben.

    Radaktiv19. Das Düsseldorfer Fahrradfest hat „Fahrer“ Benjamin Freese neben sehr viel Spaß und Freude auch Kraft und Aufmerksamkeit abverlangt, wenn er die Besucher über das Ausstellungsgelände gefahren hat. So weiß er sehr gut, was auf die ehrenamtlichen Rikscha-Fahrer zukommt, die momentan noch gesucht werden. Mit einigen Interessenten hat er seine Erfahrungen ausgetauscht und detailliert über diese Aufgabe gesprochen.

    Für Frank, 56, und seine Tochter Merle, 14, war es die allererste Rikscha-Fahrt ihres Lebens und beide sind sich einig und sagen „Das machen wir jetzt öfter!“. Ihre gute Laune haben sie direkt an die Fußgänger um sie herum weitergegeben und meinten „Wir haben den Leuten gewunken!“. Während der Fahrt haben sie sich aber auch noch einen Namen für die Rikscha ausgedacht und sind sich sicher, dass ihr Namensvorschlag ausgewählt wird.

    Christa, 65, kennt zwei Menschen, die nicht mehr mobil sind und testet die Rikscha gemeinsam mit Hillu, 83, für ihre Freunde. Vielleicht streiten sich die drei bald um die Plätze, denn Christa meint: „War wunderbar! Das kann ich den ganzen Tag haben!“ und Hillu ergänzt: „Wir waren die Stars“.

    Parallel zu den Spazierfahrten mit der Rikscha kümmerten sich die sechs ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darum, dass die Rikscha einen Namen bekommt. Vorschläge wurden den ganzen Tag über abgegeben und das Team ist überwältigt, wie kreativ die Menschen waren.

    Am Samstag, den 17. August 2019 wird das Geheimnis gelüftet und der Name für die Rikscha festgelegt. Es gibt um 14.00 Uhr eine Feier und eine Rikscha-Taufe im DKR-Seniorenzentrum in Wersten, Kölner Landstraße 169. An dem Tag wird auch bekanntgegeben, wessen Namensvorschlag genommen wurde und wer den Preis dafür gewinnt: eine ausgiebige Spazierfahrt mit der Rikscha mit einem Zwischenstopp im Eiscafé.

    Viele Besucher inspirierte der „Wind in den Haaren“ während der Rikscha-Fahrt zu einem Namensvorschlag. Andere wiederum blieben einfach am Stand stehen und hatten spontane Einfälle. Eine junge Dame, eine Grafik-Designerin, zauberte sogar einen handgezeichneten Esel auf die Stellwand. Und ein origineller Name fiel ihr auch gleich noch ein.

    Auch auf der Bühne geben Michael Kirberg und Benjamin Freese Auskunft über das Projekt. Die beiden berichten, dass „die Rikscha eine wunderbare Möglichkeit ist wieder raus zu kommen und mit anderen Menschen etwas tolles erleben zu können“.

    „Die Nachfrage nach Fahrten mit der Rikscha war überwältigend heute“, fasst Benjamin Freese den Tag zusammen. „Es gab nur wenige Minuten, an denen die Rikscha einmal stillstand und niemand gefahren wurde“. Nach diesem positiven Tag freut er sich darauf, dass bald „Werstine“ oder „Düssel Rik“ oder „Fastlane“ oder, oder oder durch Wersten radelt. Wie auch immer die Rikscha heißen wird: Fest steht, dass sie kaum zur Ruhe kommen und viele Menschen glücklich machen wird. Gedacht ist sie für Personen, die nicht (mehr) mobil sind, jedoch gern ihre Lieblingsorte aufsuchen möchten und einen Ausflug an der frischen Luft lieben.

    Wer Rikscha-Fahrer werden möchte oder das Vorhaben anderweitig unterstützen möchte, meldet sich telefonisch im Projektbüro von „Wir machen mit!“ bei Benjamin Freese oder Melanie Elmendorf unter 0211 91 364 258.

    Abgerundet wurde der gelungen Tag durch eine beeindruckende Vorführung. Direkt vor dem „Wir machen mit!“ – Stand haben zwei Kunstrad-Fahrerinnen vorgeführt, welche tollen Tricks mit dem Fahrrad möglich sind.

  • Wersten-Rallye 2019

    Wersten-Rallye 2019

    Seit 10 Jahren findet nun schon die jährliche Wersten-Rallye statt. Und zum zweiten Mal waren wir dabei und haben tatkräftig unterstützt – also schon richtige Profis.

    Bei der Wersten-Rallye geht es darum, dass die Kinder die Notinseln in ihrem Stadtteil kennen lernen. Notinsel ist eine Initiative, bei der es um den Schutz von Kindern geht. Ladenlokale bieten sich hierbei als „Notinsel“ an. (Bildquelle)

    Sie kennzeichnen ihren Laden mit einem Sticker im Schaufenster oder an der Tür. So können alle Kinder erkennen, dass dort eine Notinsel ist.

    Die Läden dienen dann wörtlich als „Not-Inseln“. Also wenn ein Kind Angst hat, sich verfolgt fühlt, sich verlaufen hat, einen Anruf tätigen oder nur mal auf die Toilette muss, die Notinseln sind dafür da!

    Hier überall in Wersten gibt es Notinseln. (Bildquelle)

    Um diese Notinseln spielerisch kennen zu lernen, gibt es einmal im Jahr die Wersten-Rallye, die von der Werbegemeinschaft „Wir in Wersten e.V. “ initiiert und organisiert wird.

    Über 100 Kinder waren auch in diesem Jahr wieder dabei. Nach der Anmeldung gehts direkt los auf die Schatzsuche: mit Provianttasche, Schatzkarte und ein paar anderen Piraten geht’s auf die Jagd nach Muscheln und Gold.

    Wir finden die Idee toll!

    Die Idee hinter unserem Projekt ist ja nicht nur unsere eigenen Aktionen zu planen und erfolgreich umzusetzen, sondern auch bei anderen Aktionen zu unterstützen. Wir möchten wie die anderen Bürger und Bürgerinnen von Wersten geben und nehmen. Das ist, wie ein Stadtteil funktioniert und unser Ziel ist es, ein Teil des Stadtteils zu sein. Dazu zu gehören. Das ist das Ziel eines Jeden.

    Wersten-Rallye 2019 in der PRESSE report-d.de RheinischePost

  • Kopfsalat, Zirkus und Selbstverteidigung – Der erste Nachbarschaftstag in Wersten am 7. April 2019

    Kopfsalat, Zirkus und Selbstverteidigung – Der erste Nachbarschaftstag in Wersten am 7. April 2019

    Rucola und Kopfsalat haben schnell eine Abnehmerin gefunden. Diana Ljubojevic aus Wersten steht vor dem gerade frisch eingeweihten „Enjoy the Food“- Fahrrad an der Kölner Landstraße Straße 180. Sie freut sich auf ein leckeres Mittagessen. „Meine Freundin kommt gleich, und die kocht gerne mit Gemüse“ erklärt sie. „Außerdem esse ich auch total gerne Gemüse und wir entscheiden gleich, was wir daraus machen“ fügt sie noch hinzu.

    Das neue Fahrrad ist gut bestückt mit Salat, Gemüse und auch abgepackten Lebensmitteln, die hier jedem zur Verfügung stehen. Die Idee stammt von Enjoy the Food. Diese Initiative hat mehrere Fahrräder und füllt die Körbe an den Rädern mit Lebensmitteln auf, die Supermärkte oder Restaurants aussortieren, obwohl sie noch essbar sind. Diese Lebensmittel werden dann auf die Fahrräder verteilt. Jeder, der möchte, kann sich bedienen oder dort auch Lebensmittel hinbringen, die er selbst nicht verbraucht.

    Bei bestem Frühlingswetter treffen sich heute viele Menschen auf dem Nachbarschaftstag in Wersten. Die Nachbarn können jetzt und hier das Angebot vieler Einrichtungen und Institutionen kennen lernen, miteinander in Kontakt kommen und auf vielfältige Weise selbst aktiv werden.

    Bei einem selbst gemixten Saft-Cocktail der Offenen Tür Wersten treffen sich Menschen, die wissen wollen, was für Jugendliche im Stadtteil angeboten wird.

    Direkt daneben kann jeder Interessierte „Mit Herz und Hand für Wersten – Don Bosco Stiftung“ ins Gespräch kommen. Der Künstlerkreis Spektrum 76 hat Malereien mitgebracht und ausgestellt.

    Ein paar Meter weiter versuchen sich junge Werstener beim Mitmachzirkus Düsseldorf im Jonglieren oder Laufen über die verschiedenen Slacklines, die zwischen den Bäumen gespannt sind (an Mamas oder Papas Hand).

    Katrin Beilfuß und ihre Kollegin von Haar & Kunst flechten Jung und Alt die Haare hübsch.

    Das Ev. Jugendzentrum im Hinterhof hat einen Kicker auf der Straße aufgebaut und wer möchte, kann mitspielen.

    Elke Hauenschild von der Praxis für Physiotherapie Katrin Dau massiert den Gästen am Nachbarschaftstag zur Entspannung den Nacken.

    Martina Schwarzrock hat ihre Tochter Linn im Blick, die schon Einrad gefahren ist, Stelzen ausprobiert hat und jetzt nach dem Hula Hoop-Reifen greift. Sie findet die Idee des Nachbarschaftstages gut. „Wir haben gerade gesehen, dass der Mitmachzirkus demnächst auf dem Deich ist und jeder dort einfach hingehen kann. Unsere Kinder haben hier gerade sehr viel Spaß, also werden wir dort auch vorbeigehen“ erzählt Eva Glenz. Und das „Enjoy the Food“-Fahrrad wollen die beiden Mütter auch bestücken, weil sie sich ab und an „ver“kaufen und vor Urlauben ihre Lebensmittel nicht mehr aufbrauchen.

    Am Stand der Verkehrswacht Düsseldorf kann man einen Hörtest machen und sich über die Arbeit der Verkehrswacht informieren. Außerdem steht die „schicke Minna“ zu einer Probefahrt bereit.

    Direkt daneben stellt sich das zentrum plus der Caritas vor, und lädt die Besucher zu einem Schnupperkurs „Yoga für Menschen mit Krebserkrankungen und deren Angehörige“ ein.

    Christiane Andrée vom „Arbeitskreis Bus und Bahn für Alle“ erteilt Auskunft über ihre Arbeit. Hier entstehen Ideen, um den öffentlichen Personennahverkehr barrierefrei benutzbar zu machen.

    Cäcilia von Remmen sieht sich das Treiben in Ruhe an. Sie findet die Idee hinter dem Nachbarschaftstag toll und hat noch einen Vorschlag: „Auf dem Grünstreifen könnte vielleicht ein größeres Trampolin installiert werden“.

    Jennifer Wiche und Grischka Großelümern vom PIKSL-Labor Düsseldorf laden zu einer Mitmachaktion ein. Es gibt einen Infostand mit Apps und Tablets zum Thema „Gesund und Digitales“. Im PIKSL-Labor in Düsseldorf Flingern bekommen Menschen Unterstützung, die lernen möchten sich in der digitalen Welt zurechtzufinden.

    Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Gesunde Bude mitgebracht und informiert über sein vielfältiges Angebot.

    Gleich daneben vor der Falken Apotheke gibt es Waffeln, Kaffee, viele Informationen und eine Rollator-Beratung.

    Wer eine Auszeit braucht und Hunger hat, kann den Stand von Abdel Samad besuchen. Er ist Inhaber von La Perla Beirut an der Ickerswarder Straße. Im Angebot sind libanesische Spezialitäten wie vegetarisches Falafel aus Kichererbsen, Bohnen und Zwiebeln oder auch Moussaka, ein leckerer Auflauf aus Aubergine, Kichererbsen, Tomaten und Zwiebeln.

    Kaffee-Fans können heute auch fair gehandelten Kaffee und Knabbereien probieren und den regelmäßig geöffneten GEPA-FAIRkauf kennen lernen.

    Vorführungen aus dem Angebot der Sportschule Kaminari laufen über den Tag verteilt auch immer wieder. Neben Selbstverteidigung wie Judo und Kickboxen wollen Jiu-Jitsu-Trainerin Andrea Freitag und ihre Kollegen aber auch weniger bekannte Kampfkünste wie „Grappling“ oder „Krav Maga“ vorstellen. „Wir merken schon, dass wir in Wersten ein Begriff sind“, so Freitag. Gemeinschaft lebt aber ihrer Meinung nach nicht davon, dass die Menschen darüber reden, sondern gemeinsam etwas machen. „Deshalb bietet Kaminari am Nachbarschaftstag den Besuchern die Möglichkeit, direkt mitzumachen“, sagt Andrea Freitag.

    Melanie Elmendorf vom Projekt „Wir machen mit!“ unterhält sich mit den Besuchern und nimmt Fragen und Anregungen entgegen. „Viele Werstener sind generell interessiert. Der Nachbarschaftstag ist eine gute Gelegenheit, Missverständnisse aufzuklären und über die Projekte zu informieren“, so ihr Fazit. „Es gibt auch tolle Resonanz von Leuten, die helfen wollen: Einer von ihnen möchte unterstützen, eine Garage für die Quartiers-Rikscha zu finden“, freut sie sich. „Spontan hat sich ein Anwohner an der Liebfrauenstraße bereit erklärt, Freifunk bei sich auszuprobieren. Er hat unseren Router aufgestellt und testet diesen nun. Somit gibt es einen freien Internetzugang für alle in einem Teil der Liebfrauenstraße. Demnächst möchte er sich mit uns treffen, damit wir ihn zu einem neuen Router beraten.“ ergänzt sie noch. Viel Ideen und Anregungen für den Stadtteil sind auf dem Nachbarschaftsbrett festgehalten.

    Über den ganzen Tag verteilt kommen viele Besucher zum ersten Nachbarschaftstag Wersten. Die meisten von ihnen haben Spaß, lernen Neues kennen und erfahren, was in ihrem Stadtteil passiert und wo man sich selbst einbringen und mitmachen kann. Martina Schwarzrock geht möglicherweise auch nicht nur mit neuen Ideen nach Hause, sondern hofft, „dass der Romanesco gleich noch da ist, dann nehme ich den mit“.

    Auch die Rheinische Post berichtet ausführlich über den Nachbarschaftstag – hier der LINK zum Artikel

  • Nachbarschaftsbrett

    Nachbarschaftsbrett

    Die Ideen, Kritik und Wünsche, die Werstener und Werstenerinnen am Nachbarschaftstag formuliert haben, sollen nicht ins Leere laufen.

    Wir können leider nicht alle Ideen und Anregungen umsetzen, da die Ressourcen (Zeit, Geld, Personal) des Projekts begrenzt sind. Die Idee ist ja auch, dass wir im Rahmen des Projekts die Werstener und Werstenerinnen unterstützen ihren Stadtteil zu gestalten.

    Aus diesem Grund recherchieren wir einige Informationen die notwendig sind, um die Wünsche umzusetzen. So soll die Eigeninitiative der Werstener und Werstenerinnen gefördert werden.

    Wenn Sie einen Wunsch oder ein Ziel von dieser Liste umsetzen möchten und Unterstützung brauchen, können Sie uns gern kontaktieren.

    Eine Idee auf der Liste war ein Markt, hier gingen die Wünsche von Wochenmarkt, über Trödelmarkt bis hin zum Weihnachtsmarkt. Einen solchen Markt zu organisieren ist eine umfangreiche Aufgabe, aber es ist machbar. Inspiration finden Sie hier: Marktordnung Organisatoren Stadt Düsseldorf Anwohnerin organisiert Markt allein Bewohner eines Stadtteils organisieren ihren Wochenmarkt

    Immer wieder haben wir gehört, dass es einen Mangel an Parkplätzen und Mülleimern gibt. Bezüglich der Mülleimer haben wir die Awista kontaktiert, doch eine Änderung des Mangels an Parkplätzen wird wohl durch unser Projekt nicht initiiert werden können.
    Die Awista hat die Anfrage an das Umweltamt weitergeleitet und die haben sich heute bei mir gemeldet. Nun sammeln wir Orte, an denen Mülleimer gewünscht werden und wenn wir ein paar Plätze zusammen haben, schicken wir die an das Umweltamt. Die zuständige Mitarbeiterin wird dann prüfen, ob dort Mülleimer aufgehängt werden können. Allgemein wirkte sie sehr freundlich und offen der Idee gegenüber, mehr Mülleimer zu platzieren. Wir freuen uns also, wenn Sie uns ein paar Stellen nennen; gern auch einfach über das Kontaktformular oder als Kommentar.

    Jemand hat sich günstige Wohnungen für Alleinerziehende gewünscht. Leider entspricht dies nicht unserem Aufgabenbereich. Wir haben jedoch ein paar Anregungen gefunden: Suchmaschine für Wohnungen (alleinerz.) noch eine Suchmaschine (Whng. f. alleinerz.) Tipps: Wohnunssuche als Alleinerziehende_r

    Wiederholt kam auch der Wunsch nach Fahrradständern durch. Diesem Wunsch ist der Heimatverein Werstener Jonges e.V. ja schon nachgekommen, doch scheinbar besteht weiterer Bedarf.

    Wir hatten nun ein Treffen mit dem Heimatverein und die Mitglieder sind erfreut über den Kontakt und die Nachfrage. SIe unterstützen uns gern neue Fahrradständer aufzustellen. Wir müssen nur noch wissen wo! Eine Idee?

    öffentliche Grünflächen

    Die Nutzung des Grünstreifens auf der Liebfrauenstraße war an diesem Tag immer wieder Thema. Ja, wir finden auch, dass man den Grünstreifen gut nutzen könnte. Die bisherigen Ideen von Anwohnern sind Tische für Brettspiele oder ein Weg in der Mitte. Wenn Sie Ihre Meinung hierzu abgeben möchten oder vielleicht noch weitere Ideen haben, dann notieren Sie die gern in den Kommentaren. Unser Anliegen wurde an die zurständigen Stelle der Stadt Düsseldorf weitergeleitet.

    „Bedinungsloses Grundeinkommen für Düsseldorf – in Wersten fangen wir an!“ Wir können dazu nichts beitragen und möchten uns auch nicht zu dem Thema positionieren.

    Verschiedene Ideen werden wir hier bündeln: es ist der Wunsch vieler, eine bessere Kommunikation und Vernetzung in Wersten herzustellen. So kann man sich austauschen und Veranstaltungen bekannt geben. Wir arbeiten hier schon länger an verschiedenen Ideen, wobei die Umsetzung immer wieder Fragen aufwirft. Spontan können wir die Plattform nebenan.de sehr empfehlen. Hier können Personen sich über ihre Adresse identifizieren und sich so mit ihren Nachbarn vernetzen. Eine Offline-Variante von uns ist in Arbeit. Auch dazu gehört der Wunsch nach besserem Internet. Wir sind dabei Freifunk im Stadtteil zu verbreiten. Das ist eine gute Lösung der Öffentlichkeit W-LAN Zugänge zur Verfügung zu stellen ohne, dass jemand dafür haften muss.

    Werstener und Werstenerinnen ärgern sich sehr, dass es keinen barrierefreien Bahnsteig in Werstens Mitte gibt. Das ist uns schon länger bekannt. Es gibt einen Termin, an dem die Möglichkeit besteht, im Rahmen der Sitzung des Arbeitskreis Bus und Bahn, mit einem Mitarbeiter der Rheinbahn persönlich zu sprechen. Er hat sich für den Abend bereit erklärt Fragen aus der Runde zu beantworten. Im Arbeitskreis Bus und Bahn sitzen Menschen mit und ohne Behinderung, die sich für mehr Mobilität in Düsseldorf einsetzen. Es wird ein neuer Termin gesucht. Rückmeldung der Rheinbahn

  • Esel-Lauf durch Wersten

    Esel-Lauf durch Wersten

    Mit einem tollen Esel-Lauf durch Wersten haben wir die Bürgerinnen und Bürger an den Nachbarschaftstag am Sonntag, den 7. April 2019 erinnert. Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit vielen wunderbaren nachbarschaftlichen Begegnungen! Herzlichen dank an den AWO Aktiv- und Stadtteiltreff Wersten für die tolle Unterstützung!


  • Nachbarschaftstag – Gesunde Nachbarschaft Wersten

    Nachbarschaftstag – Gesunde Nachbarschaft Wersten

    Wersten hat eine tolle Nachbarschaft! Damit das auch jeder sieht, möchten wir mit Ihnen gemeinsam einen bunten Nachbarschaftstag auf die Beine stellen. Die Liebfrauenstraße gehört für einen Tag den Menschen aus Wersten und wird für Autos gesperrt: Nachbarn und Vereine können ihren Stadtteil einen Tag lang so gestalten, wie sie ihn sich wünschen. Jeder kann mitmachen! 

    Sonntag, 7. April 2019 von 11:30 bis 15:30 Uhr Liebfrauenstraße / Haltestelle Opladener Straße

    Der Nachbarschaftstag wird dann ein Erfolg, wenn sich viele Menschen beteiligen: Sie können Ihr eignes Hobby vorstellen oder eine Tischtennisplatte auf die Straße stellen, um Ihre Nachbarn herauszufordern. Auch können Sitzgelegenheiten und alte Spielekonsolen mitgebracht werden. Vielleicht auch ein Runde Skat? Wer mag kann etwas aufführen oder zu einem Mitmachangebot einladen. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen. Jede Idee ist willkommen! 

    Das Projekt „Gesunde Nachbarschaft Wersten“ wird durch die Städtebauförderung NRW unterstützt. Der Nachbarschaftstag findet anlässlich des jährlich stattfindenden Weltgesundheitstags statt.

    Wersten macht Nachbarschaft!

    Wir haben schon einige Zusagen von Einrichtungen und Institutionen aus Wersten, die spannende Mitmachationen anbieten. Außerdem wird es libanesische Spezialitäten, Waffeln und frischen Saft geben. Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit vielen tollen nachbarschaftlichen Begegnung!

    Wer ist dabei?

    Mitmach Zirkus Düsseldorf – Bewegungszirkus

    Gesunde Stadt Düsseldorf „Gesunde Bude“ – Gesundheitsamt Düsseldorf

    Caritas zentrum plus Wersten – Kennenlernen der Einrichtung und Schnupperkurs Yoga für krebserkrankte Menschen und deren Angehörige 

    PIKSL Labor Düsseldorf – Apps zum Thema „Gesundheit und Digitales zum Mitmachen“

    Falken Apotheke – Waffeln, Rollatorenberatung und Check

    La Perla Beirut – Gesunde Libanesische Spezialitäten

    Offene Tür Wersten – Saftbar

    Sportschule Kaminari – Selbstverteidigung für Senioren

    Spektrum 76 – Kunstausstellung

    Physiotherapie für den Menschen in seiner Gesamtheit – Infostand und Beratung

    Verkehrswacht Düsseldorf – Infostand, Reaktionstest und Lastenrad

    GEPA-FAIRkauf – Kaffeetafel und faire Produkte probieren

    Jugendzentrum im Hinterhof Wersten – Kicker und Pavillon

    Junge Union Düsseldorf – Ortsverband Süd-West – Aktion Beteiligung im Stadtteil

    Enjoy the Food – Foodrad Wersten

    Haar und Kunst – Haarflecht-Aktion für Jung und Alt

    Actionbound Wersten und Handicap-Parcours

    Gerne können Sie uns zu allen Fragen kontaktieren!
    Projektbüro „Wir machen mit!“
    Kölner Landstraße 180
    Telefon 0211 91 364 258
    E-Mail benjamin.freese@igl-duesseldorf.de

    Die Liste ist noch nicht vollständig und wird aktualisiert! Wer aufgenommen werden möchte, kann sich jederzeit gerne bei uns melden!

    Flyer und Banner als PDF

    Hintergrund zum Weltgesundheitstag 2019

    Der Weltgesundheitstag wird jedes Jahr auf der ganzen Welt am 7. April veranstaltet. Die Weltgesundheitsorganisation erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948. Der Weltgesundheitstag wurde in Deutschland 1954 zum ersten Mal aufgegriffen. Jedes Jahr gibt es Aktionen zu einem bestimmte Gesundheitsthema. Diesmal geht es um die „flächendeckende Gesundheitsversorgung“. Laut Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, muss eine flächendeckende Gesundheitsversorgung dafür sorgen, dass jeder Mensch medizinische Versorgung in Anspruch nehmen kann, ohne dabei in eine finanzielle Notlage zu geraten. Es soll sichergestellt werden, dass jeder die medizinische Versorgung erhält, die er braucht und wann immer er sie braucht. Nicht überall auf der Welt ist das selbstverständlich, Millionen von Menschen haben immer noch keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung.

    Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung bedeutet aus sich der WHO jedoch nicht, jede medizinische Dienstleistung kostenfrei zur Verfügung zu stellen, sondern vielmehr, Maßnahmen gegen häufige Erkrankungen vorzuhalten und dabei eine ausreichende Qualität sicherzustellen. Im Rahmen umfassender Public Health-Maßnahmen soll neben der individuellen Gesundheit vor allem die bevölkerungsbezogene Gesundheit in den Blick genommen werden. Weitere Informationen sind hier zu finden.

    Und hier setzen wir an: Zeige Sie Ihren Nachbarn, was Sie gesund und fit hält, Sie glücklich macht oder entspannt …

    Wir haben trotz des Windes unser Banner für den Nachbarschaftstag an der Fassade des MCH-Wersten befestigt und hatten viel Spaß!
    Essel-Lauf durch Wersten anlässlich des Nachbarschaftstags

  • 3. Hackathon „Neue Nähe“

    3. Hackathon „Neue Nähe“

    „Wir machen mit!“ setzt sich für gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten im Stadtteil und eine inklusive Gesellschaft ein. Aus diesem Grund nehmen wir am 3. Hackathon „Neue Nähe“ der Aktion Mensch teil und bringen fünf Ideen aus Düsseldorf mit. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Inclusify AG und dem Social Impact Lab Bonn statt. Wir freuen uns auf viele engagierte Menschen, die mit uns gemeinsam Barrieren abbauen möchten!

    Mehr Informationen zum Hackathon sind hier zu finden.

  • Weihnachtsaktion in Wersten

    Weihnachtsaktion in Wersten

    Mit einer weihnachtlichen Aktion vor dem Matthias-Claudius-Haus Wersten konnten wir vielen Menschen unsere Anliegen vorstellen können. Neben einer Bastelaktion und vielen Fotos der bisherigen Aktionen haben wir die Passaten gefragt, was ihnen am Stadtteil besonders gut gefällt und wo sie Verbesserungsbedarf sehen würden. Ihre persönliche Meinung haben viele alte und junge Menschen auf Fahnen geschrieben und entweder in die Sahnetorte oder den goldenen (Hunde)Haufen gesteckt.

    Auch haben wir unsere konkreten Projekte, wie etwa Freifunk für Wersten, die wheelmap.org oder die Idee der inklusiven Quartiers-Rikscha vorgestellt.

    Bei einer Bastelaktion, wärmenden Apfelpunsch und kleinen Köstlichkeiten konnten wir viele Gespräche führen und für die Themen Inklusion und Barrierefreiheit sensibilisieren. Herzlichen Dank an alle Beteiligten! 

    Weihnachtsaktion

  • Aktion #inKLOsiv in Düsseldorf 1. Tag

    Aktion #inKLOsiv in Düsseldorf 1. Tag

    Aktion #inKLOsiv in Düsseldorf erster Tag: Mit einer kleinen Gruppe haben wir öffentlich zugängliche barrierefreie Toiletten im Stadtgebiet gesucht. Die Toiletten haben wir uns genau angesehen und mit einem Türanhänger versehen. Wir haben viele nette Leute getroffen und über die Kampagne #inKLOsiv informiert, sowie die wheelmap.org vorgestellt. In den Stadtteilen Wersten und Holthausen haben wir nur eine öffentliche Toiletten, die sich mit einem Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator gut nutzen lässt gefunden. Kennt ihr noch Weitere?
    In der Altstadt gibt es mehrere barrierefreie Toiletten. Außerdem ist uns deutlich geworden, wie schwierig es ist, mit elektrischen Rollstühlen unterwegs zu sein: unterschiedliche Bahnsteighöhen und -abstände, Zugbauweisen sowie ausgefallene Fahrstühle …
    Vielen lieben Dank an unsere ehrenamtlichen Unterstützer und die vielen interessierten Menschen!

    Aktion #inKLOsiv in Düsseldorf erster Tag

  • Glühweinhütte Wersten 2018

    Glühweinhütte Wersten 2018

    Gestern wurde die Werstener Glühweinhütte unter dem Motto „Die letzte Glühweinhütte vor der Altstadt vereint Wersten“ eröffnet. Zentral an der Haltestelle Ickerswarder Strasse gelegen, ist der Treffpunkt für alle Werstener Bürgerinnen und Bürger gut zu erreichen. Leider gibt es bislang in Wersten keinen öffentlichen Patz, der zum gemütlichen Verweilen einlädt, um andere Menschen zu treffen. Die Werbegemeinschaft „Wir in Wersten e.V.“ möchte das Angebot daher etablieren, damit die „Glühweinhütte eine feste, jährliche Anlaufstelle für gemütliche Abende in Wersten werden kann“. Wir waren natürlich auch vor Ort und haben vielen netten Menschen in einer weihnachtlichen Atmosphäre von „Wir machen mit!“ berichten können und Flyer verteilt. Wir wünschen dem Hütten-Team weiterhin viele gut besuchte Abende – wir werden dazu beitrage! 😉

     #wirgemeinsam #wirmachenmit #aktionmensch #barrierefrei #barrierefreiebeteiligung #projekt #veranstaltung #indergemeindeleben #inklusion #netzwerk #teilhabe #duesseldorf #wersten #partizipation #matthiasclaudiushaus #iglmachtzukunft Wersten, Nordrhein-Westfalen, Germany Werbegemeinschaft Wir in Wersten Fortuna Apotheke Düsseldorf Aktion Mensch 

    Huette 2018

  • Besuch REHACARE 2018

    Besuch REHACARE 2018

    „Wir machen mit!“ besucht die REHACARE 2018 zum Thema „Selbstbestimmt leben“. Auf der Fachmesse für Rehabilitation und Pflegehaben haben wir viele spannende Neuigkeiten kennen gelernt und einige Kontakte geknüpft.

    Besonders gut gefallen hat uns das inklusive Modelabel „BLAUHERZ“ – Menschen mit Behinderung entwerfen und fertigen gemeinsam mit Studierenden modische Bekleidung für alle Menschen.

    Außerdem hat haben wir sehr engagierte Menschen kennen gelernt, die inklusive erlebnispädagogiche Angebote nach dem Motte „Seilgärten für alle!“ entwickeln und bekannter machen möchten. Mehr Informationen über die „AG hochinklusiv“ der European Ropes Course Association (ERCA, Verein zur Förderung von Seilgärten e.V.) sind hier zu finden: LINK 

    Rehacare 2018

  • Deine Meinung zählt!

    Deine Meinung zählt!

    Wenn du deine Meinung, Anregung, Lob und Kritik zum Projekt, Stadtteil oder anderem ausdrücken möchten, bist du an unserem Stand genau richtig!

    Wir sind auf allen Festen in Wersten vertreten und freuen uns immer wieder über die Meinungen und Wünsche der BürgerInnen, denn das ist unsere Arbeitsgrundlage. Wir unterstützen die WerstenerInnen in der Umsetzung ihrer Wünsche im Bezug auf Ihren Stadtteil.

    Jeder ist eingeladen vorbei zu kommen und seinen „Senf“ dazu zu geben!

  • Handicap-Parcours

    Handicap-Parcours

    Am 08. Juli haben wir eine Selbsterfahrungs-Aktion auf dem evangelischen Gemeindefest Wersten angeboten.

    Wir hatten einen Stand, an dem man durch einen Handicap-Parcours‘ die Perspektive wechseln konnten: hier sollte ein Eindruck vermittelt werden, wie Menschen mit Behinderung (ob blind, gehörlos, als Rollstuhlnutzer oder im hohen Alter) Hilfsmittel nutzen.

    Das Ziel war, bei allen Interessierten ein Bewusstsein zu schaffen, dass die größte Barriere auf dem Weg zur Inklusion in den Köpfen sitzt, nicht im Rollstuhl.

    Die Barriere in deinem Kopf macht den Menschen mit Behinderung erst behindert!

    • Stell dir mal vor  – dir würde etwas passieren und du könntest auf ein Mal deine Beine nicht mehr bewegen.
    • „Da vorne links und etwas langsamer laufen.“ – Wer nicht sehen kann, muss sich auf seine anderen Sinne und oft auch auf fremde Menschen verlassen, die einem helfen.
    • „Fuchtel nicht so rum!“ – Wer Gebärdensprache kann, versteht sich ohne Worte, aber für viele ist es schwer sich vorzustellen, dass man ohne Worte denken und kommunizieren kann.
    • Bisschen Kunst machen – Alltägliche Herausforderungen wie Wäsche aufhängen werden zur Kunst, wenn man körperlich eingeschränkt ist.
    • Wettrennen auf Rädern – Auch Menschen mit Behinderungen haben Spaß und treiben Sport. Und Räder sind nicht unbedingt langsamer als Beine.
    • Wer Arme und Beine eingeschränkt bewegen kann, fährt mit einem Rollstuhl mit elektrischem Motor. Man bekommt selten die Gelegenheit so einen auszuprobieren.

    Der Parcours ist auf großes Interesse gestoßen. Viele Eltern, Kinder und Jugendliche haben sich für den Parcours begeistert und spannende neue Erfahrungen sammeln können. Der elektrische Rollstuhl war ein Highlight. Es wurde auch erkannt, dass viele Türen schwer zu öffnen sind, wenn man im Rollstuhl sitzt, dass es nicht einfach ist, jemand anderem ‚blind‘ zu vertrauen und wie viel schwerer es sein kann, alltägliche Dinge zu erledigen, wenn man älter ist.

    Für die meisten Teilnehmer waren die gesammelten Erfahrungen ganz neu und trugen dazu bei, sich mit dem Alltag von Menschen mit Behinderungen auseinander zu setzen. Die Teilnehmer haben ihr Erlebnisse schriftlich reflektiert und beispielsweise festgestellt, dass Menschen mit Behinderungen nicht den ganzen Tag unter ihrer Einschränkung leiden, weil einfache Dinge wie eine Rampe dazu beitragen können, dass sie nicht behindert werden.

    Mit Hilfe unserer ehrenamtlichen Unterstützer konnten wir alle Stationen so besetzen, dass viele Besucher gleichzeitig am Parcours teilnehmen konnten. Vielen Dank dafür!

    Bei Fragen oder Anregungen zum Parcours sind wir hier erreichbar.

    Gemeindefest

  • Auftaktveranstaltung „Wir machen mit!“

    Auftaktveranstaltung „Wir machen mit!“

    Die erfolgreiche Auftaktveranstaltung des Projekts „Wir machen mit!“ fand am Mittwoch, den 8. November im Stephanushaus der Evangelischen Kirchengemeinde-Wersten statt. Von der großen Resonanz, den vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern und den ersten gemeinsamen Ideen waren wir wirklich beeindruck – herzlichen Dank! Neben Begrüßungssnacks, einer anschaulichen Vorstellung des Projekts, der Polaroid-Fotoaktion zur Vorstellung der anwesenden Personen und der ersten Formulierung von konkreten Ideen durch die IGL-Klienten wurde gemeinsam auf den Projektbeginn angestoßen. Unser besonderer Dank gilt auch der Evangelischen Kirchengemeinde-Wersten und der Küsterin, die uns den Saal des Stephanushauses zur Verfügung gestellt und tatkräftig unterstützt hat.

    Im Projekt soll es darum gehen, gemeinsam im Düsseldorfer Stadtteil Wersten eine inklusive Bürgerplattform für (mehr) Teilhabe und Partizipation aller Bürgerinnen und Bürger zu gestalten sowie das Thema Inklusion in den Stadtteil zu tragen. Wir möchten Menschen mit und ohne Behinderung mit der nötigen Unterstützung zusammenbringen und barrierefreie Beteiligung ermöglichen. Mit Unterstützung von lokalen Kooperationspartnern und bestehenden Netzwerken möchten wir uns dafür einsetzen, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Ideen entwickeln und ihren Stadtteil mitgestalten können.

    Auftaktveranstaltung